Stromgeneratoren für Baustellen und Zuhause – ein kurzer Guide

Letztes Update: 26.02.24

 

Stromgeneratoren sind in vielen Bereichen ein unverzichtbares Werkzeug. Sie können die Stromversorgung auf Baustellen, Campingausflügen oder auch bei Stromausfällen zu Hause sichern. Es gibt zwei Hauptarten von Stromgeneratoren: Dieselgeneratoren und Benzin-Generatoren. Beide haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Darüber hinaus gibt es auch Akku-Generatoren, die ohne Treibstoff auskommen. Was Sie beachten sollten und wo die Unterschiede liegen, haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst.

 

Diesel- und Benzingeneratoren

Dieselgeneratoren sind in der Regel langlebiger, effizienter und leiser als Benzin-Generatoren. Das ist beispielsweise auch der Grund, warum die meisten nachrüstbaren Standheizungen fürs Auto mit Diesel arbeiten. Sie bieten auch eine höhere Leistung und sind in der Regel günstiger im Vergleich zu Benzin-Generatoren. Auf der anderen Seite sind Dieselgeneratoren schwerer und unhandlicher, was den Transport erschwert. Außerdem benötigen sie mehr Wartung und sind schwieriger zu starten.

Benzin-Generatoren hingegen sind leichter und einfacher zu transportieren. Sie sind auch einfacher zu starten und benötigen weniger Wartung als Diesel-Generatoren. Der Nachteil von Benzin-Generatoren ist jedoch, dass sie lauter sind, weniger effizient und auch kürzer halten als Diesel-Generatoren. Zudem ist ein Benzintank im Vergleich zu einem Dieseltank teurer. Das spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, zusätzlichen Treibstoff zu lagern.

 

Akku-Generatoren als kompakte Lösung

Neben Diesel- und Benzin-Generatoren gibt es auch Akku-Generatoren, die auch als Powerstation bezeichnet werden. Sie sind eine Alternative für den Einsatz in Innenräumen oder in Situationen, in denen kein Geräusch oder Abgasemissionen erwünscht sind. Akku-Generatoren arbeiten mit einem wiederaufladbaren Akku und sind daher sehr leise und emissionsfrei. Sie sind auch einfacher zu transportieren und zu handhaben als Diesel- oder Benzin-Generatoren.

Ein Nachteil von Akku-Generatoren ist jedoch, dass sie eine begrenzte Leistung aufweisen und daher nicht für den Einsatz bei größeren Geräten oder Baustellen geeignet sind. Außerdem müssen sie regelmäßig aufgeladen werden, was eine längere Ladezeit erfordern kann. Darüber hinaus haben sie auch eine begrenzte Lebensdauer, was bedeutet, dass der Akku irgendwann ersetzt werden muss.

Insgesamt sind Akku-Generatoren eine praktische Alternative für kleinere Anwendungen, bei denen eine leise und emissionsfreie Stromversorgung gefordert ist. So handelt es sich im Prinzip auch bei einem Akku-Ladegerät fürs Auto um einen kleinen Akku-Generator für unterwegs. Es ist jedoch wichtig, die begrenzte Leistung und die erforderliche Wartung im Auge zu behalten, bevor man eine Entscheidung trifft.

 

Bauarten von Generatoren

Es gibt auch verschiedene Bauarten von Stromgeneratoren, wie zum Beispiel tragbare, stationäre und mobile Generatoren. Tragbare Generatoren sind einfach zu transportieren und können für Outdoor-Aktivitäten wie Campingausflüge und Baustellen genutzt werden. Stationäre Generatoren werden in der Regel für den Einsatz zu Hause und auf Baustellen verwendet, wenn eine längerfristige Stromversorgung erforderlich ist. Mobile Generatoren sind auf Rädern montiert und eignen sich am besten für den Einsatz auf Baustellen, bei Veranstaltungen und für den Notfall.

Geräte, die Sie über einen Generator betreiben können

Wenn es darum geht, welche Arten von Geräten man an einen Generator anschließen kann, hängt das von der Leistung des Generators ab. Kleinere tragbare Generatoren können zum Betrieb von elektrischen Werkzeugen, Licht und anderen kleineren Geräten genutzt werden. Größere stationäre Generatoren können für den Betrieb von größeren Geräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten eingesetzt werden.

Die Reinheit der Sinuswelle beachten

Ein wichtiger Faktor, der bei der Wahl eines Stromgenerators zu berücksichtigen ist, ist die Reinheit der Sinuswelle, die von dem Generator erzeugt wird. Eine reine Sinuswelle bedeutet, dass der Strom eine glatte, regelmäßige Welle aufweist, während eine unreine Sinuswelle zu Spitzen oder Unregelmäßigkeiten im Strom führen kann.

Diese Unreinheiten in der Sinuswelle können Auswirkungen auf elektronische Geräte haben, die an den Generator angeschlossen sind. Insbesondere empfindliche elektronische Geräte wie Computer, TV-Geräte oder medizinische Geräte können von den Spitzen und Unregelmäßigkeiten in der Sinuswelle beeinträchtigt werden, was zu Fehlern, Ausfällen oder sogar zu Schäden führen kann.

Aus diesem Grund ist es wichtig, einen Generator mit einer reinen Sinuswelle zu wählen, wenn man elektronische Geräte betreiben möchte. In der Regel sind dies hochwertigere Generatoren, die einen höheren Preis haben, aber eine bessere Leistung und eine längere Lebensdauer bieten. Es lohnt sich also, in einen hochwertigen Generator zu investieren, um die Lebensdauer und Zuverlässigkeit elektronischer Geräte zu erhöhen.

 

Fazit zu Generatoren für den Heimgebrauch und die Baustelle

Zusammenfassend ist ein Stromgenerator – auch Stromerzeuger genannt – ein unverzichtbares Gerät für Baustellen und den täglichen Gebrauch. Es gibt akkubetriebene sowie diesel- und benzinbetriebene Generatoren, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Die Art des Generators, die man wählt, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen ab. Es ist wichtig, dass man sich über die Leistung und Größe des Generators im Klaren ist, um sicherzustellen, dass man die richtige Wahl für seine Bedürfnisse trifft. Darüber hinaus ist es auch wichtig, den Generator regelmäßig zu warten, um eine lange Lebensdauer und eine zuverlässige Leistung zu gewährleisten.

 

 

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    • Carsten

Carsten ist Perfektionist, Autodidakt und Experte für alles, was sich um innovative Technologien, Elektronik, Mechanik und Technik im Allgemeinen dreht. Als begeisterter Go-Kart-, Rally-, Quad- und Mopped-Fahrer seit Jugendtagen hatte er schon immer eine Begeisterung fürs motorisierte Fahren. Bis heute hat er zahlreiche Fahrzeuge von acht verschiedenen Marken privat gefahren, an ihnen geschraubt, die Software gepimpt und sich bis ins kleinste Detail mit allem auseinandergesetzt, was ein modernes Fahrzeug ausmacht. Diese praktischen Erfahrungen in Verbindung mit seiner Begeisterung fürs Schreiben, seinen Fachkenntnissen aus den Bereichen Handel, Marketing, Informatik und seiner Autorentätigkeit machen ihn zum Mann für alles in unserem Team; egal, ob es um Fakten-Checks, Korrekturen, Lektorate oder das Anlernen neuer Autoren geht – wo andere fertig sind, fängt er erst an.