Letztes Update: 29.07.21

 

Radarwarner im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Es ist nicht so einfach, den besten Radarwarner zu finden, denn das Angebot am Markt ist einerseits groß, andererseits ist aber auch die rechtliche Lage nicht immer ganz klar. Außerdem sollten Sie sich mit den verschiedenen Arten von Radarwarnern und den wichtigsten Kaufkriterien befassen. Falls Ihnen dafür die Zeit fehlt und Sie lieber schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen den Max Radarwarner von Genevo sehr empfehlen, denn das Modell überzeugt durch eine hohe Erkennungsquote in Verbindung mit einer sehr guten Ausstattung und Verarbeitung. Alternativ ist auch das cloudbasierte Radarwarnsystem von ooono sehr empfehlenswert, denn es nutzt Daten der Community und von Blitzer.de und ist zudem besonders kompakt und zudem sehr günstig.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Radarwarner

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen oder einfach einen Radarwarner bzw. Blitzwarner kaufen, sollten Sie sich einen Überblick über das Angebot verschaffen und sich auf jeden Fall mit der rechtlichen Situation auseinandersetzen. Erst dann macht es Sinn, sich mit den verschiedenen Arten von Radarwarnern und den wichtigsten Kaufkriterien zu befassen. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie noch keine Erfahrung mit einem Radarwarner gemacht haben, erfahren Sie hier. Unserem abschließenden Testbericht können Sie die besten Radarwarner 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Rechtliche Situation – sind Radarwarner erlaubt?

Unsere Empfehlung lautet, sich zunächst genau mit der rechtlichen Situation auseinanderzusetzen, bevor Sie einen Radarwarner im Auto benutzen.

Da Radarwarner vor der bösen Überraschung warnen können, geblitzt zu werden, entgeht man dem eigentlichen Zweck der Blitzer, was natürlich nicht im Sinne der Gesetzeshüter ist. Obwohl im Gesetzestext beispielsweise Smartphone-Apps, die vor Blitzern warnen, nicht explizit verboten sind, dürfen Sie während der Fahrt per Gesetz keine elektronischen Geräte bedienen und auch keine Hilfsmittel nutzen, die dazu bestimmt sind, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören.

Zwar dürfen Sie einen Radarwarner besitzen, Sie dürfen ihn aber eigentlich gemäß §23 Abs. 1b StVo nicht benutzen. Allerdings gilt dieses Gesetz ausschließlich für den Betrieb eines solchen Geräts durch den Fahrer. Ein Beifahrer dürfte das Gerät also durchaus einschalten. Allerdings dürfte in einem solchen Fall der Fahrer nicht darüber informiert werden, wenn eine Radarfalle auftaucht. Sie sehen, wo dies hinführt. Es ist eine Grauzone und es wäre im Fall der Fälle schwer nachweisbar, ob Sie als Fahrer informiert wurden, wer das Gerät betrieben hat und ob es überhaupt eingeschaltet war. Andererseits macht es natürlich nur wenig Sinn, ein solches Gerät mitzuführen, wenn Sie es nicht einschalten.

Im Zweifelsfall darf die Polizei bei einer Verkehrskontrolle das Gerät beschlagnahmen und Ihnen ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro in Rechnung stellen. Darüber hinaus würden Sie einen Punkt in Flensburg kassieren, wenn nachgewiesen werden kann, dass Sie das Gerät betrieben haben. Bei Blitzer Apps auf Smartphones und Geräten, die sich per Bluetooth Daten vom Smartphone bedienen, ist die Lage noch unklarer. Denn Ihr Smartphone darf die Polizei nicht beschlagnahmen. Letztendlich müssen Sie selbst für sich entscheiden, ob Ihnen die Nutzung das Risiko eines Bußgelds und eines Punkts in Flensburg wert ist. Diese Entscheidung tragen Sie alleine und wir können Sie Ihnen auch nicht abnehmen.

 

Arten von Radarwarnern

Im Folgenden zeigen wir Ihnen in einer Kurzübersicht, welche Arten von Radarwarnern es am Markt gibt. Wenn Sie sich für eine Art entscheiden, können Sie das Angebot gut eingrenzen und schneller den für Ihre Zwecke am besten geeigneten Radarwarner finden.

Smartphone App: Apps für das Smartphone funktionieren über Datenbanken und GPS. Sie sind günstig, können gut vor Blitzern warnen, die von anderen Autofahrern erkannt und an die App übertragen wurden und sie sind gesetzlich nicht explizit verboten. Auch gibt es bei den meisten Apps eine Datenbank von festen Radarwarnern. Eine zusätzliche Hardware ist für reine App-Lösungen nicht erforderlich, allerdings muss das Handy natürlich entsprechend immer dabei und aufgeladen sein.

Bluetooth-Radarwarner: Radarwarner, die per Bluetooth mit dem Handy verbunden werden, arbeiten ähnlich wie Apps, bieten aber zusätzliche Möglichkeiten, wie beispielsweise das Melden eines Blitzers per Knopfdruck. Auch sie können nicht direkt Radarfallen erkennen, so dass solche Systeme im Vergleich zu echten Radarwarngeräten nicht vor neuen mobilen Radarfallen warnen können.

Navigationsgerät mit Radarwarner: Software-Radarwarner auf dem Navigationsgerät funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Handy-Apps. Solche integrierten Radarwarnsysteme in Navis sind in Deutschland jedoch nicht erlaubt, so dass die gleichen Strafen drohen können, wie bei einem eigenständigen Radarwarngerät. Insbesondere aber auch für Auslandsreisen nach Frankreich oder Belgien sind sie durchaus empfehlenswert, denn nicht überall in Europa sind sie verboten. Um neue Blitzer zu erhalten, müssen auf dem Navi mit Radarwarner aber Kartenupdates durchgeführt werden.

Radarwarngerät: Echte Radarwarngeräte müssen so im Fahrzeug angebracht werden, dass sie durch die Frontscheibe Radar- und Lasermessgeräte erkennen können. Die meisten Geräte greifen auf keine Datenbank zurück, sondern erkennen nur Blitzer, die sie aktiv messen können. Feste Blitzer werden hiermit sehr zuverlässig erkannt, bei Lasermessungen kann es jedoch häufig zu spät sein. Auch ist die Fehlerquote bei mobilen Blitzern relativ hoch. Im Vergleich zu Softwarelösungen können solche Geräte Radarfallen aber aktiv selbst erkennen. Beachten Sie jedoch, dass sie bei verschiedenen Signalen, die beispielsweise durch Türen, Ampeln oder Garagentore erzeugt werden, einen Fehlalarm ausgeben können. Zudem sind sie in der Anschaffung recht teuer.  

Da solche Geräte rechtlich nicht genutzt werden dürfen, können Sie auch Kombi-Geräte kaufen, die zwar ebenfalls rechtlich nicht wirklich erlaubt sind, durch die zusätzliche Nutzung ist es aber schwierig, sie bei einer Kontrolle einzuziehen. Hierzu gehört beispielsweise die Dashcam mit Radarwarner.

Wichtige Kaufkriterien

Worauf Sie beim Kauf von echten Radarwarngeräten achten sollten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst. Üblicherweise wird ein günstiger Radarwarner im Vergleich zu einem hochwertigen und besser ausgestatteten Modell in den meisten wichtigen Kriterien schlechter abschneiden.

Reichweite: Die Reichweite ist ein entscheidendes Kriterium. Hier schwächeln die meisten Geräte insbesondere bei Laser-Radarfallen, denn diese werden mitunter erst so spät erkannt, dass es schon zu spät ist um abzubremsen. Andere Geräte arbeiten ohnehin nur mit einer Erkennungsreichweite von etwa 100 Metern, was für Autobahnfahrten zu knapp bemessen ist. Hier sollten Sie auf einen Radarwarner mit hoher Reichweite von 200 bis 300 Metern zurückgreifen.

Warnsignal: Wie das Gerät warnt ist unterschiedlich. Die meisten Modelle arbeiten mit akustischen Signalen, die mit optischen Signalen (z.B. LEDs) ergänzt werden, damit Sie auf jeden Fall zuverlässig gewarnt werden und den Alarm auch bei lauter Musik wahrnehmen können. Manche Radarwarner wie z.B. integrierte Systeme in einem Navi bieten überhaupt keine akustische Warnung. Bei solchen Varianten werden Sie viele Warnungen im Zweifel übersehen oder zu sehr von der Straße abgelenkt.

Größe: Ein Radarwarner sollte möglichst klein und unauffällig sein. Andernfalls fällt er bei einer Kontrolle sehr schnell auf oder behindert gegebenenfalls sogar ihre Sicht. Er sollte sich idealerweise sehr einfach hinter dem Rückspiegel zur Frontscheibe ausgerichtet installieren lassen. Aber da ohnehin nur der Beifahrer ohne Ihr Wissen das Gerät nutzen darf, spielt die Größe diesbezüglich sicher eine untergeordnete Rolle.

Bedienkomfort: Achten Sie auch darauf, wie einfach sich das Gerät an der Scheibe anbringen und bedienen lässt. Ideal ist eine Saugnapflösung, denn solche Modelle lassen sich dann auch entsprechend einfach und schnell abnehmen – wenn mal kein Beifahrer mit im Wagen ist.

 

8 beste Radarwarner 2021 im Test

 

Welches Modell für Ihre Zwecke als bester Radarwarner in Frage kommt, hängt letztendlich natürlich von Ihren Anforderungen an das Gerät ab. Im Folgenden haben wir die besten Radarwarner des Jahres 2021 für Sie zusammengefasst, die wir im Test ermittelt haben. Hierunter finden Sie mit Sicherheit auch ein für Ihre Zwecke passendes Gerät.

 

1. Genevo Max Radarwarner GPS

 

Als Testsieger und damit bestes Radarwarngerät setzte sich im Test das Modell von Genevo durch. Es handelt sich dabei um einen aktiven Blitzerwarner, der sehr gut ausgestattet ist und eine insgesamt hohe Erkennungsquote bietet.

Auf dem Display des Geräts werden Informationen zu den erkannten Radar- und Laserfallen wie Entfernung angezeigt. Dank Laser-Sensor können auch Lasermessungen relativ zuverlässig erkannt werden. Die Bedienung ist sehr einfach und dank GPS-Modul sowie Glonass, Galileo und QZSS ist der Empfang sehr stabil. Sie können den Detektor mit Gesten ohne Berührung steuern.

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig, es gibt eine akustische Signalverarbeitung, einen Umgebungslichtsensor, eine gute Magnethalterung mit Saugnapf und eine umfangreiche Datenbank mit hinterlegten Blitzerdaten, die zusätzlich abgerufen werden. Durch den Lautstärkesensor werden die Umgebungsgeräusche erkannt, so dass die akustische Warnung automatisch angepasst werden kann.

Preislich liegt das Gerät auf einem sehr hohen Niveau, so dass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommen wird. Wenn Sie aber auf der Suche nach einem aktiven Radarwarngerät sind, das zuverlässig funktioniert und eine hohe Erkennungsrate bietet, liegen Sie hiermit richtig.

 

Vorteile:

Erkennungsrate: Das Modell erkennt sowohl Radar- als auch Lasermessungen sehr zuverlässig.

Reichweite: Dank hoher Reichweite haben Sie ausreichend viel Zeit, reagieren zu können.

Ausstattung: Mit Gestensteuerung, Display, Lautstärkesensor und Verbindung zu GPS, Galileo & Co. ist das Modell sehr gut ausgestattet.

Handhabung: Es lässt sich einfach bedienen und dank Magnethalterung und Saugnapf auch sehr einfach an der Windschutzscheibe anbringen.

 

Nachteile:

Preis: Das Gerät ist sehr preisintensiv, worunter das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr leidet.

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2. Ooono Verkehrsalarm Bluetooth

 

Der kleine Button von Ooono ist ein sehr günstiger Radarwarner, der per Bluetooth mit dem Handy verbunden wird. Er aktiviert sich nur mit gekoppeltem Smartphone und erlaubt es Ihnen, Blitzer oder auch andere Ereignisse wie Staus oder Unfälle mit nur einem Knopfdruck zu melden. Über die zugehörige App werden die Informationen dann mit Millionen Nutzern in aller Welt geteilt, so dass andere Fahrer, die in der Nähe sind, entsprechend gewarnt werden können.

Durch den günstigen Preis in Verbindung mit der sehr einfachen Bedienung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut. Im Hintergrund greift das Modell auf sämtliche Daten der Blitzer.de App zu und überträgt die gemeldeten Informationen an eben diese. Befinden Sie sich mit dem Fahrzeug in der Nähe eines in der App hinterlegten Blitzers oder eines Staus, wird dies per Lichtsignal und akustischer Warnung angezeigt.

Das funktionierte im Test insgesamt sehr zuverlässig, aber da natürlich keine aktive Laser- oder Radarerkennung vorhanden ist, werden neu errichtete mobile Blitzer natürlich erst dann gemeldet, wenn ein Anwender eben diesem zum Opfer gefallen ist. Entsprechend ist die Erkennungsrate geringer als bei echten Radargeräten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Das Modell verbindet sich automatisch per Bluetooth mit dem Handy und verfügt über ein akustisches und visuelles Warnsystem in verschiedenen Farben.

Handhabung: Der Button lässt sich praktisch überall einfach befestigen und mit nur einem Knopfdruck bedienen.

Datensatz: Dank über 5 Millionen Nutzern und Blitzer.de Datenbank im Hintergrund sind sehr viele Blitzerdaten vorhanden.

 

Nachteile:

Erkennungsrate: Das System arbeitet mit Community-Daten von Blitzer.de und erkennt keine Radar- oder Lasermessungen aktiv.

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3. Elebest City 70 K Navigationsgerät mit Radarwarner

 

Bei dem Modell von Elebest handelt es sich um ein 7 Zoll Navi mit Radarwarner. Der Preis für das Gerät liegt auf einem günstigen Niveau, wenn man bedenkt, dass es sich um ein komplettes Navigationssystem für Europa inklusive kostenloser Kartenupdates handelt.

Das Modell lässt sich komfortabel per Touch bedienen, ist mit einem großen Speicher ausgestattet und mit jedem Kartenupdate wird auch die Blitzerdatenbank aktualisiert. Entsprechend erhalten Sie aber keine Informationen über kurzfristig installierte mobile Blitzer. Aktiv kann das Modell natürlich keine Radar- oder Laser-Messgeräte erkennen. Die Daten kommen aus dem Netz und sind intern hinterlegt. Allerdings gibt es ein integriertes System, das vor möglichen mobilen Blitzerpositionen warnt.

Zusätzlich sind auch viele Zusatzfunktionen wie ein Fahrspurassistent, Bluetooth oder Verkehrsschild-Erkennung vorhanden. Eine Rückfahrkamera, die per Funk mit dem Gerät verbunden werden kann, ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich hervorragend. Wenn Sie ein Navi inklusive Radarmelder suchen, werden Sie hier fündig.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Das Modell verbindet sich automatisch per Bluetooth mit dem Handy und verfügt über ein akustisches und visuelles Warnsystem in verschiedenen Farben.

Handhabung: Der Button lässt sich praktisch überall einfach befestigen und mit nur einem Knopfdruck bedienen.

 

Nachteile:

Keine aktive Erkennung: Blitzerdaten werden lediglich über die Kartenupdates auf das Navi aufgespielt. Aktiv können keine Radarmelder erkannt werden.

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4.Lamax C9 2K Dashcam mit Radarwarner

 

Bei dem Modell von Lamax handelt es sich um eine Dashcam mit Radarmelder. Das Gerät lässt sich einfach am Rückspiegel anbringen und bietet eine sehr große Kamera mit hoher Auflösung (Full HD). Das rückseitige Display ist mit 2,7‘‘ sehr groß und die Bedienung ist insgesamt komfortabel.

Natürlich lassen sich die aufgezeichneten Videos direkt auf einer Speicherkarte speichern. Durch die GPS-Verbindung hat die Dashcam Zugriff auf Ihre Standortdaten und erhält zudem Blitzerinformationen über eine Datenbank, die 40 Länder abdeckt. Aktiv werden mit dem Gerät aber keine Blitzer erkannt, so dass insbesondere mobile Messstationen nicht gut erkannt werden können.

Dank Tachometer, GPS, G-Sensor für die automatische Unfallaufzeichnung und der hohen Videoqualität ist die Ausstattung insgesamt sehr gut. Dies in Verbindung mit der kompakten Bauweise und dem fairen Preis sorgt dafür, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ist. Im Test konnten stationäre Blitzer recht zuverlässig erkannt werden.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Preislich liegt die Dashcam auf einem fairen Niveau, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Ausstattung: Durch die hohe Bildqualität, G-Sensor, GPS und Tachometer sowie weiterer Features ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

Handhabung: Die Bedienung ist komfortabel und es lässt sich durch die kompakte Bauweise sehr einfach installieren.

 

Nachteile:

Keine aktive Erkennung: Das Modell kann Blitzer nicht aktiv erkennen, sondern enthält die Blitzerdaten über GPS.

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5. POI Pilot 6000 Radarwarner GPS

 

Bei dem Modell von POI handelt es sich um einen Radarwarner, der sehr günstig ist. Er verfügt über ein einfaches Display und ist eigentlich als POI-Anzeige konzipiert. Entsprechend lassen sich Points of Interest aus verschiedenen Kategorien anzeigen. Insgesamt gibt es 6,5 Millionen POIs, die hinterlegt sind und die auf Knopfdruck auch alle gelöscht werden können.

Ein GPS-Modul zur Positionserkennung ist ebenfalls vorhanden, so dass Sie stets mit aktuellen Informationen passend zu Ihrem Standort versorgt werden können. Allerdings kann das Gerät aktiv keine Radarfallen oder Laser-Messanlagen entdecken. POIs lassen sich nur über eine PC-Verbindung aktualisieren. Dies führt dazu, dass die Erkennungsrate insgesamt nicht so hoch ist wie bei anderen Modellen. Darüber hinaus ist das Bedienkonzept – ebenso wie die Ausstattung – eher mäßig.

Wenn Sie aber auf der Suche nach einer günstigen Möglichkeit sind, sich POIs im D/A/CH-Raum anzeigen zu lassen, zu denen auch Gefahren oder Blitzer gehören können, werden Sie hier zu einem fairen Preis fündig. Die Installation ist durch die sehr kompakte Bauweise einfach per Saugnapf möglich.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis insgesamt sehr gut.

Bauweise: Das Gerät ist sehr kompakt gebaut und lässt sich einfach anbringen.

Ausstattung: Mit GPS-Modul, 5.000 Kategorien und 6,5 Millionen POIs sowie kleinem Display und Boss-Button zum Löschen aller Daten ist das Gerät insgesamt gut ausgestattet.

 

Nachteile:

Erkennungsrate: Die Erkennungsrate ist nur mäßig, da Sie neue POI-Daten nur per Verbindung mit dem PC erhalten.

Bedienung: Der Bedienkomfort ist nicht sehr hoch und das verbaute Display ist rudimentär.

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6. Genevo One S Radarwarner GPS

 

Das Lasermessgerät von Genevo ist ein aktiver Radarwarner, der kompakt gebaut ist und sich sehr einfach per Saugnapf installieren lässt. Störsignale führen nur selten zu einem Fehlalarm und Sie brauchen natürlich keine Verbindung zum Smartphone.

Grundsätzlich erkennt das Gerät Ka-Radar-Messanlagen sehr zuverlässig, allerdings mitunter erst recht spät. Zudem können Sie Laserpistolen nicht erkennen. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, es verfügt über ein Display und der Bedienkomfort ist unterm Strich komfortabel. Über einen Notfall-Button können Sie die Radarmeldefunktion sperren und abschalten, so dass das Modell lediglich als GPS-Geschwindigkeitsanzeige dient.

Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut und wenn Sie einen Radarmelder suchen, der eine hohe Erkennungsrate bei geringer Fehlerquote bietet, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Trotz des höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut.

Ausstattung: Mit Display, GPS-Modul, Notfall-Taste und guter Halterung ist das Gerät gut ausgestattet.

Erkennungsrate Radar: Radarmelder werden zuverlässig erkannt.

Handhabung: Das Bedienkonzept ist gelungen.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Gerät bereits auf einem recht hohen Niveau.

Reichweite: Die Reichweite ist leider recht gering. Mitunter werden Sie erst 30 bis 50 Meter vor einem Blitzer gewarnt.

Keine Laser-Erkennung: Laser-Messgeräte kann das Modell nicht erkennen.

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7. Cobra PNI-RAD250 Radarwarngerät

 

Bei dem Modell von Cobra handelt es sich um einen einfachen Radarmelder, der Lasersignale und Radarmessungen aktiv erkennen kann. Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut und die Installation ist sehr einfach.

Da es sich offensichtlich um einen reinen Radarmelder handelt und es keinen anderen Verwendungszweck hat, ist die Nutzung nicht erlaubt. Dies in Verbindung mit der Tatsache, dass sowohl Lasermessungen als auch Radarmelder nicht wirklich zuverlässig erkannt werden können, sorgte im Test für deutliche Abzüge. Zudem entstehen häufig Fehlalarme in Städten oder neben Lastwagen.

Wenn es Sie nicht stört, im Zweifel zu häufig gewarnt zu werden und Sie damit leben können, nicht jeden Blitzer zu erkennen, kann sich der Kauf des kleinen Helfers mit einfachem Display und akustischer Warnung aber dennoch lohnen.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt fair, denn das Modell ist sehr günstig.

Installation: Das Gerät lässt sich sehr einfach installieren.

Laser und Radar: Grundsätzlich kann das Gerät Laser- und Radarsignale erkennen.

 

Nachteile:

Erkennungsrate: Blitzer und Radarmelder werden nicht zuverlässig erkannt.

Fehlalarme: Es kommt immer wieder zu falschen Ausschlägen in Städten bei Alarmanlagen oder neben LKWs.

Reiner Radarmelder: Eine andere Funktion als die Radarwarnung hat das Gerät nicht, so dass es offiziell nicht betrieben werden darf.    

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8. HugeAuto Radar 360° Plus V8 Radarwarner

 

Der V8 Radarwarner ist sehr preisgünstig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis trotz geringer Erkennungsrate und hoher Fehlerquote dennoch gut ist. Das Gerät kann Lasersignale und Radarsignale erkennen, wenn auch nicht immer zuverlässig.

Dank City-Modus können Sie im innerstädtischen Bereich die Anzahl an Fehlalarmen zuverlässig reduzieren. Das Gerät lässt sich sehr einfach installieren, verfügt über ein kleines rückseitiges Display und verfügt auch über einen Sprachalarm. Eine andere Funktion als die als Radarmelder gibt es jedoch nicht, so dass das Gerät im Falle einer Kontrolle mit hoher Wahrscheinlichkeit beschlagnahmt wird.

Trotz höherer Fehlalarm-Quote und recht geringer Erkennungsrate im Allgemeinen kann sich die Anschaffung lohnen, wenn Sie einen günstigen Radarmelder suchen, mit dem Sie grundsätzlich durchaus viele Laserpistolen und Radarmelder erkennen können.

 

Vorteile:

Preis: Das Modell ist sehr günstig.

Laser und Radar: Grundsätzlich kann das Gerät sowohl Lasersignale als auch Radar erkennen.

Installation: Es lässt sich sehr einfach installieren.

 

Nachteile:

Reiner Radarmelder: Es gibt keine weitere Funktion, die Sie offiziell nutzen dürfen. Im Fall einer Kontrolle wird das Gerät daher eingezogen.

Erkennungsrate: Die Erkennungsrate ist eher gering.

Fehlalarm: Es kann immer wieder zu falschen Signalen durch verschiedene Störfaktoren kommen.

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Meistgestellte Fragen

 

Zu Radarwarnern erreichen uns immer wieder Fragen, wobei die häufigste natürlich die nach der rechtlichen Lage in Deutschland ist. Da wir darauf bereits in der Kaufberatung weiter oben eingegangen sind, möchten wir hier kurz die übrigen Fragen aufgreifen, die uns häufig erreichen. Sollten Sie darüber hinaus Informationen zu Radarwarnern benötigen oder weitere Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Frage 1: Wie funktioniert ein Radarwarner?

Echte Radarwarner können – im Gegensatz zu Apps und anderen Software-Lösungen – die Radarwellen oder Lasersignale aktiv frühzeitig erkennen und den Beifahrer warnen. Per Gesetz ist es dem Fahrer in Deutschland nicht erlaubt, solche Hilfsmittel zu verwenden. Lichtschranken, Geschwindigkeitsmessanlagen, die per Kamera funktionieren oder Kontaktschleifen in der Fahrbahn lassen sich mit einem Radarwarner nicht erkennen.

Wird ein Signal durch das Gerät erkannt (auch Fehlalarme durch andere Störsignale sind möglich), wird eine Warnung in Form eines akustischen oder optischen Signals ausgegeben. Wenn Sie das Gerät als Beifahrer betreiben, müssen Sie sicherstellen, dass der Fahrer die Information nicht mitbekommt, was bei akustischen Signalen sicher schwierig werden wird.

 

Frage 2: Wie funktioniert eine Radarwarner-App?

Über die App können Sie aktuelle Standorte von Blitzern per Internet und GPS empfangen. Viele Apps erlauben auch das Melden von neuen Radarfallen durch die Nutzer selbst, um die Information mit anderen zu teilen. Ganz neue mobile Blitzer sind über die App häufig nicht abgedeckt und es ist zudem nicht immer klar, wo genau sich der Blitzer befindet. Die Genauigkeit ist daher insbesondere bei mobilen Blitzern mit den Blitzerangaben vergleichbar, die Sie über das Radio bekommen.

 

Frage 3: Welche Navigationsgeräte haben Radarwarner?

Software-Erweiterungen gibt es für viele Navigationsgeräte wie beispielsweise Garmin Radarwarner oder TomTom Radarwarner. Es gibt auch Navigationsgerätehersteller, die in ihrer Software bereits Radarwarnsysteme integriert haben. In der Regel werden bei Navis mit Radarwarner aber nur feste Blitzer oder mögliche mobile Blitzer erkannt und erst bei einem Kartenupdate werden neue Blitzer-Standorte in das System übertragen. Im Test haben wir beispielsweise ein Navi von Elebest mit unter die Lupe genommen, bei dem bereits eine Radar-Warnfunktion in der Software integriert ist.

 

 

 

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