Bestimmung des Reifenalters – auch ohne DOT-Nummer

Letztes Update: 24.05.24

 

Die Sicherheit auf der Straße hängt stark von der Qualität und dem Zustand Ihrer Reifen ab. Doch wie bestimmt man das Alter eines Reifens, wenn die übliche DOT-Nummer fehlt? In diesem umfassenden Leitfaden erklären wir nicht nur, was DOT-Nummern sind und wie sie gelesen werden, sondern auch, wie Sie das Alter Ihrer Reifen feststellen können, selbst wenn keine Nummer sichtbar ist. 

Ob Sie Autobesitzer oder Motorradfahrer sind, die Kenntnis über den Zustand Ihrer Reifen kann entscheidend sein. Wir decken alles ab – von den Unterschieden zwischen Sommer- und Winterreifen bis hin zu den Auswirkungen des Alterns auf die Reifenqualität. Machen Sie sich bereit, Ihr Wissen über Reifen zu vertiefen und sicherer zu fahren.

 

Lesen und Verstehen der DOT-Nummer

Die DOT-Nummer wir im Allgemeinen auch als TIN (Tire Identification Number) bezeichnet. Sie ist eine kritische Kennzeichnung auf Reifen, die wichtige Informationen über deren Herstellung offenbart. DOT steht für das amerikanische “Department of Transportation“, das eine Regelung eingeführt hat, um sicherzustellen, dass alle Reifen bestimmten Sicherheitsstandards entsprechen. Die DOT-Nummer ist in der Regel an der Seitenwand des Reifens zu finden und enthält mehrere Komponenten, die Aufschluss über die Herkunft und das Herstellungsdatum des Reifens geben.

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Auffinden der DOT-Nummer

  1. Prüfen Sie die Seitenwand des Reifens: Die DOT-Nummer ist meist auf der Außenseite der Reifenflanke eingraviert. Bei einigen Reifenmodellen kann sie jedoch auch auf der Innenseite sein.
  2. Suchen Sie nach dem DOT-Symbol: Dieses Kürzel steht meist unmittelbar neben der DOT-Nummer, so dass sie sich leichter finden lässt.

DOT-Nummer auf einem Reifen

Die Komponenten der DOT-Nummer verstehen

Die DOT-Nummer besteht aus einer Buchstaben- und Zahlenkombination, die wie folgt aufgebaut ist:

  1. Herstellercode (zwei oder drei Buchstaben/Zahlen): Dieser Abschnitt gibt Auskunft über das Herstellungswerk und den Reifenhersteller.
  2. Reifengröße (zwei oder drei Buchstaben/Zahlen): Dieser Teil kodiert die Größe des Reifens.
  3. Optionale Kennzeichnung (bis zu vier Buchstaben/Zahlen): Nicht alle Reifen haben diesen Teil, der zusätzliche Informationen über die Reifenkategorie oder spezielle Herstellungsprozesse enthält.
  4. Herstellungsdatum (letzte vier Ziffern): Die entscheidenden Informationen über das Alter des Reifens finden sich in den letzten vier Ziffern. Mitunter sind diese auch zusätzlich umrandet, um die Ziffern schneller finden zu können. Die ersten beiden Ziffern dieser Sequenz stehen für die Produktionswoche und die letzten beiden für das Produktionsjahr. Zum Beispiel bedeutet “2118”, dass der Reifen in der 21. Woche des Jahres 2018 hergestellt wurde.

 

Übersicht der Kalenderwochen

Im Folgenden haben wir die Kalenderwochen des Jahres für Sie kurz zusammengefasst.

Kennzeichnung in DOT Monat ADD ADD ADD
01 bis 05 Januar ADD ADD ADD
06 bis 09 Februar ADD ADD ADD
10 bis 14 März ADD ADD ADD
15 bis 18 April ADD ADD ADD
19 bis 23 Mai ADD ADD ADD
24 bis 27 Juni ADD ADD ADD
28 bis 31 Juli ADD ADD ADD
32 bis 36 August ADD ADD ADD
37 bis 40 September ADD ADD ADD
41 bis 45 Oktober ADD ADD ADD
46 bis 49 November ADD ADD ADD
50 bis 53 Dezember ADD ADD ADD
ADD ADD ADD ADD ADD

 

Wie man die DOT-Nummer liest

Das korrekte Ablesen der DOT-Nummer ermöglicht es Ihnen, das Herstellungsdatum Ihres Reifens präzise zu bestimmen. Dies ist besonders wichtig, da die Lebensdauer eines Reifens und seine Leistungsfähigkeit mit der Zeit nachlassen können. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Teile der DOT-Nummer überprüfen, um ein vollständiges Bild von der Herkunft und dem Alter Ihres Reifens zu erhalten. Wichtig sind für das Alter aber nut die letzten 4 Ziffern.

 

DOT-Nummern bei sehr alten Reifen

Bereits seit dem Jahr 1980 sind DOT-Nummern bzw. Die TINs auf den Reifen zu finden. Allerdings gibt es einige Unterschiede, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • Reifen ab 1980 haben eine 3-stellige Angabe der Kalenderwoche und des Jahres. Das bedeutet, dass die Nummer 347 in diesem Fall sowohl die 34. Kalenderwoche 1987, als auch die 34. Kalenderwoche 1997 bezeichnet. 
  • Reifen ab 1990 haben ebenfalls eine 3-stellige Nummer, wobei in diesem Fall als Herstellungsjahr nur die 1990er Jahre in Frage kommen. 
  • Ab 2000 sind die Angaben vierstellig und damit unmissverständlich. 4521 bedeutet z.B., dass der Reifen in der 45. KW (November) 2021 gefertigt wurde.

Nicht immer verfügt ein Reifen über eine DOT-Nummer

Bestimmen des Reifenalters ohne DOT-Nummer

Nicht alle Reifen tragen eine sichtbare DOT-Nummer, was die Altersbestimmung erschweren kann. Trotzdem gibt es alternative Methoden, um das Alter von Reifen zu schätzen, auch wenn die typische Kennzeichnung fehlt. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Sie gebrauchte Reifen kaufen oder ältere Reifen auf Ihrem Fahrzeug überprüfen möchten.

 

Gründe für das Fehlen einer DOT-Nummer

Moderne neue Reifen tragen bereits seit 1980 DOT-Nummer. Wenn Sie sich also heute z.B. für ein Modell aus unserem Ganzjahresreifen-Test 2024 entscheiden, wird er auf jeden Fall eine solche Nummer tragen. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, warum ein Reifen möglicherweise keine DOT-Nummer aufweist:

  • Alter des Reifens: Ältere Reifen, die vor der Einführung der DOT-Regelungen hergestellt wurden, haben möglicherweise keine Nummer.
  • Importreifen: Einige importierte Reifen entsprechen nicht den US-amerikanischen Standards und tragen daher keine DOT-Nummer.
  • Beschädigung oder Abnutzung: Manchmal ist die DOT-Nummer aufgrund von Abnutzung oder Beschädigung der Reifenflanke nicht mehr lesbar.

 

Alternative Methoden zur Altersbestimmung von Reifen

Wenn Sie heute einen Motorradreifen-Test lesen und sich für ein neues Modell entscheiden, werden Sie die DOT-Nummer auf der Flanke immer schnell finden – unabhängig vom Reifenhersteller. Anders kann es jedoch aussehen, wenn Sie beispielsweise gebrauchte oder runderneuerte Reifen kaufen oder sich beispielsweise für einen Re-Import eines Fahrzeugs entscheiden. Welche drei Möglichkeiten Sie haben, das Alter eines Reifens dennoch relativ gut zu schätzen, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

 

1. Physische Inspektion

Abnutzungserscheinungen: Untersuchen Sie den Reifen auf Anzeichen von Verschleiß wie Rissbildung, Brüchigkeit und andere Alterungsmerkmale. Diese können Hinweise auf das Alter geben.

Profiltiefe: Eine geringe Profiltiefe kann ein Indiz dafür sein, dass der Reifen schon länger im Einsatz ist.

 

2. Verwendung von Rechnungen oder Serviceunterlagen

Kaufbelege: Wenn möglich, überprüfen Sie Kaufbelege oder Serviceunterlagen, die das Installationsdatum oder den Kaufzeitpunkt der Reifen angeben.

Serviceaufzeichnungen: Werkstätten halten oft detaillierte Aufzeichnungen über den Zeitpunkt der Montage neuer Reifen fest.

 

3. Fachwerkstätten zur Schätzung des Alters

Expertenmeinung: Fachleute können oft das Alter eines Reifens anhand von Erfahrungswerten und Kenntnissen über Reifenmarken und -modelle schätzen.

Spezialisierte Werkzeuge: Manche Werkstätten verfügen über Werkzeuge oder Technologien, die helfen können, das Alter von Reifen zu bestimmen.

 

Abschließende Überlegungen

Das Bestimmen des Reifenalters ohne DOT-Nummer erfordert oft ein wenig mehr Detektivarbeit und kann nicht immer mit letzter Gewissheit durchgeführt werden. Jedoch bieten die genannten Methoden gute Ansätze, um zumindest eine ungefähre Einschätzung vorzunehmen. Für die Sicherheit im Straßenverkehr ist es entscheidend, das Alter Ihrer Reifen zu kennen und sie gegebenenfalls zu ersetzen, bevor sie zu einem Sicherheitsrisiko werden.

 

Besonderheiten verschiedener Reifentypen

Die Auswahl an Reifen ist vielfältig und jedes Modell wurde für spezifische Bedingungen und Anforderungen entwickelt. Die Unterschiede zwischen Sommerreifen, Winterreifen, Ganzjahresreifen sowie zwischen Motorrad- und Autoreifen sind erheblich. Es ist wichtig, die Besonderheiten zu verstehen, um die richtige Wahl für Ihr Fahrzeug und Ihre Fahrbedingungen zu treffen.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass es (fast) keine gesetzlichen Vorschriften zum Maximalalter von Reifen gibt. Die einzige Ausnahme sind Anhänger und Wohnwagen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 100 km/h. Diese dürfen keine Reifen nutzen, die älter als 6 Jahre sind. Darüber hinaus gibt es keinerlei Vorschriften. Bis zu einem Alter von drei Jahren gelten Reifen gemäß des Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) übrigens als “fabrikneu”.

Obwohl es keine gesetzlichen Vorschriften gibt, hängt es auch vom Reifentyp ab, wie alt ein Reifen maximal sein sollte. 

Verschiedene Reifen, verschiedene Anforderungen

Sommerreifen

Sommerreifen sind für warme Wetterbedingungen optimiert und bieten bei trockenem und nassem Wetter hervorragende Leistungen. Da sie generell aus einem weicheren Material gefertigt sind, verlieren sie ihre Eigenschaften nicht ganz so schnell. Das gilt besonders für hochwertig gefertigte Reifen. Sie sollten sie aber dennoch nach spätestens 8 bis 10 Jahren austauschen, um auf der sicheren Seite zu sein. Die Hauptmerkmale von Sommerreifen sind:

  • Materialzusammensetzung: Weicher als Winterreifen, was eine bessere Haftung und kürzere Bremswege bei hohen Temperaturen ermöglicht.
  • Profildesign: Weniger Profiltiefe und weniger Lamellen, was den Kontakt zur Straße verbessert und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten erhöht.

 

Winterreifen

Winterreifen sind unerlässlich für das sichere Fahren in kalten Monaten und bei Schnee oder Eis. Bei ihnen wird die Alterung besonders deutlich, da das Material auch bei sehr geringen Temperaturen weich bleiben muss. Schon nach etwa 6 Jahren büßen sie einen Teil ihrer Wintereigenschaften ein. Wir empfehlen daher, keine Winterreifen zu nutzen, die älter als 8 Jahre sind. Wenn Sie sich heute für einen neuen Winterreifen-Testsieger 2024 entscheiden, der in diesem Jahr gefertigt wurde, sollte er also spätestens 2032 getauscht werden; unabhängig von der Profiltiefe. Winterreifen unterscheiden sich von Sommerreifen insbesondere durch:

  • Materialzusammensetzung: Ein Gummi, der auch bei sehr niedrigen Temperaturen flexibel bleibt.
  • Profildesign: Tiefe Rillen und zahlreiche Lamellen, die sich in Schnee und Eis “verkrallen” und so Traktion gewährleisten.

 

Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen sind eine praktische Lösung für Fahrer in Regionen mit moderaten Wetterbedingungen und die nicht zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln möchten. Allerdings müssen auch sie das Alpine-Symbol tragen, um als Winterreifen zugelassen zu sein. Entsprechend gilt auch hier, dass sie nach spätestens 8 Jahren ausgetauscht werden sollten. Ihre Haupteigenschaften sind:

  • Materialzusammensetzung: Eine Balance zwischen den Eigenschaften von Sommer- und Winterreifen.
  • Profildesign: Sowohl für nasse als auch für trockene Bedingungen geeignet, allerdings mit Kompromissen bei extremen Wetterbedingungen.

 

Motorradreifen im Vergleich zu Autoreifen

Motorradreifen sind auf ganz andere Herausforderungen ausgelegt als Autoreifen. Sie sind deutlich schmaler als Autoreifen und haben ein rundes Profil, das das Kippen in Kurven erleichtert. Da sie weniger gewicht tragen müssen, könnte man meinen, sie verschleißen langsamer. Doch das ist nicht der Fall. Sie verschleißen im Zweifel sogar schneller, da sie eine höhere Leistung pro Kontaktfläche haben als Autoreifen. Entsprechend spielt das Alter bei Motorradreifen eine noch größere Rolle als bei PKW-Reifen. Wir empfehlen daher, Motorradreifen schon nach spätestens 5 Jahren zu tauschen.

 

Alterungsprozess von Reifen

Reifen sind entscheidende Komponenten für die Sicherheit im Straßenverkehr, doch mit der Zeit unterliegen sie einem natürlichen Alterungsprozess. Dieser Abschnitt beleuchtet, was mit Reifen passiert, wenn sie altern, und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

 

Was passiert beim Altern von Reifen?

Unter Einfluss von Sauerstoff, Ozon und UV-Strahlung beginnt der Gummi des Reifens mit der Zeit auszuhärten und wird brüchig. Dies reduziert die Flexibilität des Reifens und kann zu Rissen führen. Die Weichmacher im Reifengummi verdampfen oder lösen sich zudem im Laufe der Zeit, was zu einem Härterwerden des Reifens führt. Chemische Reaktionen im Reifenmaterial können die innere Struktur des Reifens schwächen, wodurch seine Leistungsfähigkeit und Sicherheit beeinträchtigt werden. Dies wird umso schlimmer, je älter der Reifen ist.

 

Einflussfaktoren auf den Alterungsprozess

UV-Licht, hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und Luftverschmutzung können den Alterungsprozess beschleunigen. Häufiges, hartes Beschleunigen, abruptes Bremsen und hohe Geschwindigkeiten können den Verschleiß und die Alterung von Reifen ebenfalls beschleunigen.

Selten genutzte Fahrzeuge oder Reifen, die über längere Zeit stillstehen, können darüber hinaus ungleichmäßig altern, was zu einem Verlust der Leistungsfähigkeit führt. Achten Sie daher besonder darauf, wie Sie die Reifen lagern und prüfen Sie sie ganz genau, bevor Sie sie neu aufziehen.

 

Richtige Lagerung und Pflege von Reifen

Die richtige Lagerung und Pflege der Reifen kann deren Lebensdauer wesentlich verlängern und ihre Sicherheit auch nach vielen Jahren gewährleisten. Hier sind wichtige Tipps und häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt.

 

Tipps zur optimalen Lagerung von Reifen

Reinigung: Reifen sollten vor der Lagerung gründlich gereinigt werden, um Schmutz und Ablagerungen zu entfernen.

Trockene und dunkle Lagerung: Reifen sollten in einem trockenen, kühlen und vorzugsweise dunklen Raum gelagert werden, um sie vor UV-Licht und Feuchtigkeit zu schützen.

Stapelung vermeiden: Wenn Reifen ohne Felgen gelagert werden, sollten sie stehend aufbewahrt und regelmäßig gedreht werden, um Verformungen zu vermeiden. Reifen auf Felgen können gestapelt werden.

Schutz vor Chemikalien: Lagern Sie Reifen fern von Ölen, Lösungsmitteln und anderen Chemikalien, die den Gummi angreifen können.

Wichtige Pflegehinweise

Regelmäßige Inspektionen: Überprüfen Sie Ihre Reifen regelmäßig auf Abnutzungserscheinungen und Schäden. Achten Sie besonders auf Risse, Einstiche und ungleichmäßigen Verschleiß.

Reifendruck kontrollieren: Ein korrekter Reifendruck ist entscheidend für die Leistung und Sicherheit der Reifen. Überprüfen Sie den Druck monatlich und vor längeren Fahrten.

Profiltiefe überwachen: Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe sollte nicht unterschritten werden. Ersetzen Sie Reifen rechtzeitig, um Sicherheit und optimale Leistung zu gewährleisten.

 

FAQ-Bereich

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um das Thema Reifenalter und wie man dieses bestimmt, auch wenn keine DOT-Nummer vorhanden ist.

 

Was bedeutet die DOT-Nr. bei Reifen?

Die DOT-Nummer (auch TIN) ist eine Kennzeichnung, die vom U.S. Department of Transportation vorgeschrieben wird. Sie gibt wichtige Informationen über den Reifen und sein Herstellungsdatum an. Die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer geben die Produktionswoche und das Produktionsjahr an (zum Beispiel 2118 für die 21. Woche des Jahres 2018).

 

Wie kann ich das Reifen-Datum ablesen, wenn es keine DOT-Nummer gibt?

Ohne eine sichtbare DOT-Nummer können Sie das Alter Ihrer Reifen durch eine physische Inspektion bestimmen. Suchen Sie nach Anzeichen von Verschleiß wie Rissbildung oder Brüchigkeit. Rechnungen und Serviceunterlagen können ebenfalls Aufschluss über das Alter geben. Fachwerkstätten können oft durch Erfahrung und spezielle Werkzeuge das Alter schätzen.

 

Gibt es auch Reifen ohne DOT-Nummer?

Einige Reifen, besonders ältere oder importierte Modelle, tragen möglicherweise keine DOT-Nummer. Dies kann daran liegen, dass sie vor der Einführung der entsprechenden Vorschriften hergestellt wurden oder dass sie aus Ländern stammen, die andere Kennzeichnungsstandards haben.

 

Wie oft sollte ich meine Reifen wechseln?

Reifen sollten grundsätzlich alle sechs bis acht Jahre gewechselt werden, unabhängig von ihrem optischen Zustand. Die tatsächliche Lebensdauer kann jedoch je nach Fahrverhalten, Pflege und Lagerbedingungen variieren. Regelmäßige Inspektionen sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Reifen sicher benutzt werden können.

 

Was passiert, wenn Reifen zu alt sind?

Alte Reifen können ihre Elastizität verlieren und anfälliger für Schäden wie Risse und Einstiche werden. Die Haftung und die Bremsleistung können ebenfalls nachlassen, was das Risiko von Verkehrsunfällen erhöht.

 

Brauche ich einen Reifen DOT-Rechner?

Nein. Einen besonderen DOT-Rechner für das Reifenalter brauchen Sie nicht. Werfen Sie einfach einen Blick auf unsere Tabelle der Kalenderwochen. Aus den letzten vier Ziffern der DOT-Nummer ergibt sich das genau Herstellungsdatum auf die Kalenderwoche genau (z.B. 0424 -> 4. Kalenderwoche 2024).

 

Welche Rolle spielt die Profiltiefe bei der Bewertung des Reifenalters?

Die Profiltiefe ist ein wichtiger Indikator für den Verschleiß eines Reifens. Gesetzliche Mindestwerte sollten nicht unterschritten werden, da dies nicht nur die Sicherheit beeinträchtigt, sondern auch gesetzlich nicht zulässig ist. Ein stark abgefahrener Reifen deutet oft auf ein fortgeschrittenes Alter hin.

 

 

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    • Carsten

Carsten ist Perfektionist, Autodidakt und Experte für alles, was sich um innovative Technologien, Elektronik, Mechanik und Technik im Allgemeinen dreht. Als begeisterter Go-Kart-, Rally-, Quad- und Mopped-Fahrer seit Jugendtagen hatte er schon immer eine Begeisterung fürs motorisierte Fahren. Bis heute hat er zahlreiche Fahrzeuge von acht verschiedenen Marken privat gefahren, an ihnen geschraubt, die Software gepimpt und sich bis ins kleinste Detail mit allem auseinandergesetzt, was ein modernes Fahrzeug ausmacht. Diese praktischen Erfahrungen in Verbindung mit seiner Begeisterung fürs Schreiben, seinen Fachkenntnissen aus den Bereichen Handel, Marketing, Informatik und seiner Autorentätigkeit machen ihn zum Mann für alles in unserem Team; egal, ob es um Fakten-Checks, Korrekturen, Lektorate oder das Anlernen neuer Autoren geht – wo andere fertig sind, fängt er erst an.