Letztes Update: 26.11.21

 

Dashcams im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Sie suchen die beste Dashcam für Ihr Auto? In diesem Fall lautet die wichtigste Dashcam-Empfehlung: Vergleichen Sie verschiedene Dashcam-Angebote miteinander. Achten Sie unter anderem darauf, ob die Dashcam einen Erschütterungs- oder Beschleunigungssensor besitzt. Wünschen Sie sich zum Beispiel ein Display ist auch dies ein wichtiges Kaufkriterium. Unser Dashcam-Test hilft Ihnen dabei, eine passende Dashcam zu finden. Wir haben uns verschiedene Modelle und deren Ausstattungsmerkmale genauer angeschaut. Gleiches gilt für die jeweiligen Vor- und Nachteile der jeweiligen Dashcam im Vergleich. Unser Dashcam-Testsieger VANTRUE N2 Pro punktet mit einer WQHD Auflösung und gleich zwei Kameras für vorne und hinten in nur einem Gerät. Wünschen Sie sich hingegen nur eine Frontkamera empfehlen wir Ihnen die Nextbase 412GW Dashcam, die zusätzlich über GPS verfügt und eine Quad HD Kamera verfügt.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung Dashcam

 

Die Kaufberatung unterstützt Sie dabei die beste Dashcam für Ihr Fahrzeug zu finden. In diesem Ratgeber erhalten Sie daher wichtige Informationen und Hinweise rund um das Thema Dashcam im Test und Vergleich. Wir zeigen Ihnen unter anderem, welche Funktionen bei einer Dashcam nützlich sind oder wie die rechtliche Lage derzeit bei der Nutzung der kleinen Kameras aussieht.

Kamera und Sensoren

Die Dashcam nimmt Geschehnisse auf, die sich im Frontbereich des eigenen Fahrzeugs abspielen. Um eine Sichtbehinderung für den Fahrer zu vermeiden, sind die Geräte sehr kompakt gehalten. Es gibt sowohl quadratische als auch rechteckige und runde Dashcams. Für die Qualität der Aufnahme sind vor allem die Kamera Auflösung, Bildrate und Sensortechnik entscheidend. Eine Dashcam mit Akku, sorgt dafür, dass sie auch außerhalb des Fahrbetriebes mit Energie versorgt wird. Gerade beim Parkplatz Modus ist dies sehr wichtig. 

Kamera: Die Kamera ist die zentrale Komponente bei einer Dashcam. Hier sollten Sie darauf achten, dass die Kamera eine sehr gute Bildqualität besitzt. Mittlerweile verfügen die meisten Dashcams über einen Auflösung von mindestens 1920×1080 Pixel (Full HD). Verschiedene Modelle bieten sogar eine WQHD (2.560 x 1.440 Pixel) oder 4K (3.840 x 2.160 Pixel) Auflösung. Zudem ist die Bildfrequenz wichtig. Diese sollte 30 Bilder pro Sekunde bei WQHD und 60 Bilder bei Full HD betragen. Bei einer geringeren Auflösung beziehungsweise Bildfrequenz kann es hingegen vorkommen, dass wichtige Details nur schwer erkennbar sind. Ein gutes Beispiel ist Autokennzeichen.

Sensoren: Viele Dashcams verfügen über Sensoren. Der G-Sensor ist eine Art Beschleunigungssensor. Die Aufgabe des Sensors besteht darin, die aktuelle Aufnahme in bestimmten Situationen automatisch zu speichern. An sich ist dieser Sensor während des normalen Betriebs nicht aktiv. Er reagiert auf spontane Veränderungen der Geschwindigkeit, wie sie zum Beispiel bei einer Vollbremsung oder einem Auffahrunfall entstehen. Dashcams können zusätzlich mit einem Sensor ausgestattet sein, der Bewegungen und Erschütterungen wahrnimmt. Dies ist unter anderem der Fall, wenn sich Dritte unbefugt dem Fahrzeug nähern und es aufbrechen wollen. Auch hier beginnt die Kamera mit der Aufzeichnung.

 

Zusätzliche Ausstattung und Funktionen

Dashcams sind je nach Modell mit unterschiedlich vielen Funktionen ausgestattet. Hierzu zählen unter anderem Sichtwinkel, GPS oder Sprachsteuerung.

Display: Diverse Dashcams bieten neben der Kamera zusätzlich ein Display. Dieses misst zwischen 1,5 und 3,5 Zoll. Der Bildschirm zeigt direkt an, was die Kamera im Blickfeld hat. Allerdings kann ein solches Display während der Fahrt auch ablenken. Displays, die sich an und ausschalten lassen, sind daher von Vorteil. 

Sichtwinkel: Um möglichst viel im Blick zu haben, sollten Dashcam einen hohen Sichtwinkel besitzen. Dadurch erfasst die Kamera auch Straßenecken detaillierter. Optimal ist dabei ein Sichtwinkel, der zwischen 140°   und 170° liegt . Hierfür befindet sich in der Kamera ein Weitwinkelobjektiv.

Loop-Funktion: Die Kamera zeichnet kontinuierlich auf, auch wenn die SD-Speicherkarte bereits ihr Limit erreicht hat. Hierfür überschreibt sie stets die ältesten Aufnahmen.

GPS: Die Abkürzung GPS steht für Global Positioning System. Eine Dashcam mit GPS sorgt dafür, dass auch Positionsdaten aufgezeichnet werden können. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, die genauen Abstände zwischen Fahrzeugen zu bestimmen. Es gibt zudem bestimmte Softwareprogramme, die die Auswertung dieser Positionsdaten erleichtern. 

Heckkamera-Anschluss: Eine weitere Kamera an der Heckscheibe hat den Vorteil, dass Sie auch den Bereich hinter Ihrem im Blick behalten. Die Aufzeichnung findet aber über die vordere Kamera statt. Eine direkte Verkabelung erweist sich allerdings als schwierig. Deshalb sollte Ihre Dashcam über eine kabellose Verbindungsmöglichkeit wie Bluetooth verfügen. Gleiches gilt natürlich für die Heckkamera.

Montage, Speicherung und Preisvergleich

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, die Dashcam im Auto anzubringen. Zum einen sorgt eine Halterung zum Kleben für die notwendige Festigkeit. Allerdings zeigt sich in der Praxis, dass das Entfernen des Klebebandes durchaus schwierig sein kann. Eine andere Methode besteht darin, die Dashcam via Saugnapf zu befestigen. Die Anbringung an der Windschutzscheibe ist einfach. Zudem können Sie den Saugnapf einfacher entfernen. Dashcams, die beide Möglichkeiten anbieten, sind hier klar im Vorteil. Sie entscheiden hier selbst, wie Sie die Kamera anbringen möchten.

Speicherkarten: Die Speicherung der Daten erfolgt meistens auf einer SD-Karte. Hierfür gibt es eine Schnittstelle im Gerät. Bei diversen Dashcams ist eine SD-Karte bereits im Lieferumfang enthalten. Sollten Dashcam ohne SD-Karte kaufen, kommt es hierbei vor allem auf die Speicherkapazität an. Ab einer HD-Auflösung sollte die SD-Karte mindestens 16 GB besitzen. QHD und 4K Kameras benötigen hingegen mindestens 64 GB. 

Preis: Der Dashcam Preisvergleich zeigt, dass es deutliche Unterschiede in den Anschaffungskosten gibt. Der Preis hängt hierbei vor allem vom Funktionsumfang und dem Hersteller selbst ab. Eine günstige Dashcam kaufen Sie bereits für rund 20 Euro. Im mittleren Preissegment sollten Sie zwischen 35 und 80 Euro einkalkulieren. Das Dashcam Angebot von bekannten Markenherstellern kostet mitunter auch über 200 Euro.

 

10 beste Dashcams im Test 2021

 

Die besten zehn Dashcams 2021 haben wir in unserer Top-10-Liste zusammengestellt. Für diesen Dashcam-Testbericht schauten wir uns die einzelnen Modelle ganz genau an und haben in kompakter Form die wichtigsten Merkmale sowie Vor- und Nachteile zusammengefasst. In die Bewertung sind zudem Kundenbewertungen mit eingeflossen, die vor allem einen alltäglichen Einblick in die Erfahrung mit einer Dashcam bieten.

 

1. Vantrue N2 Pro QWHD zwei Kameras 170°/140° Sichtwinkel HDR

 

Die Vantrue N2 Pro Dual Dashcam ist mit einer Front- und einer Heckkamera ausgestattet. Die Frontkamera bietet einen 170° und die Rückkamera einen 140° Sichtwinkel. Sie können zudem die Rückkamera um 80° drehen. Damit Sie auch bei Dunkelheit den Innenraum gut erkennen können, besitzt das Gerät Infrarotlämpchen. Die Steuerung ist dank diverser Knöpfe relativ einfach. Das Gehäuse in mattschwarz erweist sich zudem als äußerst robust. Darüber hinaus ist das Gerät mit einem hochwertigen und leistungsstarken Sony Dashcam Sensor ausgestattet.

Die Auflösung beträgt bei der nach vorne gerichteten Kamera maximal 2560x1440p (WQHD). Sie liefert dabei 30 Bilder pro Sekunde. Nutzen Sie hingegen die HD-Auflösung (1920x1080p) sind es 60 Bilder pro Sekunde. Für den optimalen Kontrast und mehr Detailschärfe bei Nacht oder schlechten Sichtverhältnissen sorgen das HDR-Video-System und der Sony IMX323 Sensor.

Die Dashcam besitzt zudem ein eingebautes Mikrofon nebst Lautsprecher. Möchten Sie keine Audioaufnahmen tätigen, stellen Sie das Mikrofon einfach per Knopfdruck auf stumm.

Sobald Ihr Fahrzeug steht, können Sie die duale 24 Stunden Bewegungserkennung zur Parküberwachung nutzen. Das Display fällt mit 1,5 Zoll zwar im Vergleich relativ klein aus, bietet dafür aber eine gute Qualität. Zudem ist es möglich, das Bild der Rück- und Frontkamera gleichzeitig anzuzeigen.

Die Dual-Dashcam besitzt keine GPS-Funktion, was man für diesen Preis durchaus erwarten könnte. Sie montieren die Dashcam mit Hilfe eines Saugnapfes an der Windschutzscheibe. Sie nutzen für das Gerät SD-Speicherkarten mit bis zu 256 GB.

 

Vorteile:

Robustes Äußeres: Die Dashcam verfügt über ein sehr stabiles und unempfindliches Gehäuse.

Aufnahmen in WQHD: Mit einer maximalen Auflösung von 2560x1440p sorgt die Kamera für scharfe und detailreiche Bilder.

Mit Rückkamera: Nutzen Sie die Rückkamera, um den hinteren Bereich aufzunehmen. Es ist keine gesonderte Kamera notwendig. 

Weiter Sichtwinkel vorne wie hinten: Mit einem Sichtwinkel vorne von 170° und hinten von 140° haben Sie alles bestens im Blick.

Detail- und Kontrastreiche Aufnahmen: Hier sorgen das eingebaute HDR-Video-System und der Sony IMX323 Sensor.

 

Nachteile: 

Trotz hohem Preis kein GPS: Obwohl das Modell zu den teuersten Dashcams im Vergleich gehört, fehlt eine GPS-Funktion.

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2. Nextbase 412GW Quad-HD 140° Sichtwinkel GPS

 

Die Nextbase Dashcam weist die Maße 5 x 1,8 x 10,9 cm auf. Sie wiegt nur 68 g und gehört damit zu den echten Leichtgewichten im Vergleich. Die Kamera bietet eine Quad HD-Auflösung von 1440p und 30 Bilder pro Sekunde. Die Kamera arbeitet zudem mit WDR, wodurch Sie auch nachts und bei schlechten Sichtverhältnissen detail- und kontrastreiche Aufnahmen anfertigen. Neben dem G-Sensor gibt es auch einen Bewegungssensor. Diesen nutzen Sie für die Parkraumüberwachung. Allerdings ist der Sensor sehr empfindlich, was mitunter zur unbeabsichtigten Aktivierung der Kamera führt, was bei einer Dashcam mit reichlich Energie kostet.

Der Sichtwinkel fällt mit 140° etwas geringer aus als bei vergleichbaren Modellen. Sie Dashcam montieren Sie über eine Magnethalterung, sodass Sie das Gerät auch einfach abnehmen können. Die Dashcam von Nextbase verfügt über eine WLAN-Schnittstelle, mit der Sie das gespeicherte Videomaterial schnell und einfach auf Ihr mobiles Endgerät laden können. Darüber hinaus besitzt das Modell eine GPS-Funktion, sodass Sie Standorte und Geschwindigkeiten bei Ereignissen exakt bestimmen können. 

Das Display fällt mit drei Zoll groß aus. Hinzu kommt, dass Sie den Bildschirm auch als Touchscreen nutzen. Die maximale Speicherkapazität beträgt bei der SD-Karte bis zu 128 GB. Allerdings wird nur eine 64 GB SD-Karte mitgeliefert.

 

Vorteile:

Scharfe und kontrastreiche Aufnahmen: Dank Quad HD und WDR nehmen Sie Videos in sehr guter Qualität auf. 

Mit GPS: Sie bestimmen mit der Funktion exakt Ihre Position und Geschwindigkeit.

Großes Display: Der Touch-Bildschirm gehört mit 3 Zoll zu den größten im Vergleich.

Leicht abnehmbar: Dank Magnethalterung können Sie die Dashcam einfach abnehmen, wenn sie diese nicht Auto lassen möchten.

 

Nachteile:

Sichtwinkel etwas gering: Mit 140° ist der Sichtwinkel geringer als bei anderen Dashcams.

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3. ToGuard CE23C Full-HD und 170° Sichtwinkel WDR

 

Die Dashcam von TOGUARD besitzt eine hochauflösende Full HD 1920×1080 Pixel Kamera. Die Maße des kompakten Geräts betragen 8,4 x 4,5 x 3,5 cm. Die Armaturenbrett-Kamera bietet einen 170° Sichtwinkel, sodass jede Ecke der Straße wird. Die Bildrate beträgt 30 Bilder pro Sekunde. Gleichzeitig ist die Dashcam mit der WDR-Technik ausgestattet, sodass die Qualität der Aufnahmen zwischen hellen und dunklen Bereichen verbessert wird. Das Gerät speichert die Aufzeichnungen auf einer Mikro-SD-Karte. Diese ist allerdings nicht im Preis enthalten.

Die TOGUARD Dashcam ist mit einem  drei Zoll Bildschirm ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Modell über den wichtigen G-Sensor. Zudem bietet die Dashcam von TOGUARD eine Parkplatz-Überwachungsfunktion, die durch die Bewegungserkennung aktiviert wird.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Sie die Kamera im Frontbereich montieren können. Im Lieferumfang sind ein Saugnapf und eine drei Meter  lange Klebebefestigung enthalten. Gleiches gilt für ein Autoladegerät, USB-Kabel, Kabelschnallen und ein Trim-Remove Tool zum Entfernen der Klebeverbindung. 

 

Vorteile: 

Mit G-Sensor und Parkplatzüberwachung: Die Dashcam besitzt mit dem Bewegungs- und einem Erschütterungssensor zwei wichtige Funktionen. 

WDR-Funktion: Die Kamera verfügt über die WDR-Technik und sorgt damit auch bei Dunkelheit für klare Bilder. 

Großes Display: Der Bildschirm ist im Vergleich zu anderen Dashcams mit drei Zoll besonders groß.

Loop-Funktion ist inklusive: Die Seamless Loop-Funktion überschreibt die ältesten Aufzeichnungen, wodurch die die Aufnahme nicht gestoppt wird, sobald die Speicherkarte voll sein sollte.

2 Montagemöglichkeiten: Sie entscheiden, ob Sie lieber den Saugnapf oder die Klebeverbindung zum Anbringen der Dashcam nutzen möchten.

 

Nachteile: 

Kein GPS: Für die Standort- und Geschwindigkeitsbestimmung steht keine entsprechende Funktion zur Verfügung. 

Keine Speicherkarte: Eine Mikro-SD-Karte ist nicht im Lieferumfang enthalten.

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4. Innosinpo IN-5 Full-HD 140° Sichtwinkel Infrarot-Nachtleuchte

 

Die Dashcam von Innosinpro bietet eine maximale Auflösung von 1920 x 1080 p. Die Maße der kompakten Dashcam betragen 6,4 x 6,1 x 3 cm. Das Gerät ist mit einem 2,3 Zoll LCD-Bildschirm ausgestattet. Die Dashcam besitzt einen G-Sensor und eine Loop-Funktion. Diese können Sie individuell einstellen. Allerdings besitzt die Kamera kein WDR. Der Sichtwinkel beträgt maximal 140°.

Das Modell arbeitet mit einem GPCV-Chipsatz. Der Bewegungssensor aktiviert den Parkplatz Modus und lässt sich ebenfalls individuell einstellen. Der G-Sensor erkennt plötzliche Bewegungen und sperrt die Löschung dieser Dateien, sobald der Sensor aktiv wird. Sie können die günstige Dashcam mit verschiedenen Auflösungen nutzen. Von der rudimentären VGA-Auflösung (640 x480 p) bis hin zu Full-HD gibt es individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Als Videoformat nutzt die Dashcam AVI.

In der Dunkelheit nutzt die Kamera zusätzlich ein Infrarot-LED. Daten werden auf einer SD-Karte mit maximal 32 GB gespeichert. Diese ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Ein Kfz-Ladegerät, die Saugnapfhalterung mit der Sie die Dashcam an der Windschutzscheibe befestigen und eine USB-Kabel hingegen schon. 

 

Vorteile:

Individuelle Einstellungsmöglichkeiten: Wählen Sie selbst, in welcher Auflösung die Kamera aufzeichnen und welche Dauer die Loop-Funktion haben soll.

Inklusive Parkplatz Modus: Die Kamera zeichnet auf, sobald sich Dritte Ihrem Auto nähern und sich daran zu schaffen machen.

Großes Display: Der Bildschirm ist mit 2,3 Zoll relativ groß ausgefallen. 

Mit Infrarot-Nachtleuchte: Die Dashcam ist mit einer Infrarot-LED-Leuchte ausgestattet, wodurch Sie in der Dunkelheit ebenfalls Aufnahmen machen können. 

Günstig: Bei dieser Dashcam handelt es sich um ein besonders preiswertes Modell. 

 

Nachteile: 

Keine SD-Karte: Im Lieferumfang ist keine SD-Karte enthalten.

Kein WDR: Es fehlt eine WDR-Funktion, die kontrastreiche Bilder liefert.

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5. Apeman C570 Full-HD 170° Sichtwinkel WDR

 

Die Kamera APEMAN Dashcam arbeitet mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 p. Darüber hinaus nimmt die Kamera neben Videos auch Fotos mit bis zu 12 Megapixel auf. Der Sichtwinkel beträgt 170°. Das rechteckige Gerät besitzt die Maße 8,7 x 5 x 1,5 cm. Es wiegt 322 g. Der Betrieb erfordert eine Lithium-Ionen-Batterie, die bereits im Lieferumfang enthalten ist. Gleiches gilt für Ladegerät (Kfz-Stecker), Saugnapfhalterung, Klebebefestigung und Mini-USB-Kabel. Eine SD-Speicherkarte fehlt hingegen. 

Der LCD-Bildschirm fällt im Vergleich zu anderen Geräten mit drei Zoll sehr groß aus. Der integrierte Lautsprecher macht beim Abspielen von Videos mitunter merkwürdige Geräusche. 

Die Dashcam verfügt über einen G-Sensor. Darüber hinaus bietet sie einen Bewegungssensor, sodass die Kamera auch einen Parkplatz Modus besitzt. Die Kamera nutzt zudem WDR, weshalb auch nachts oder bei schlechten Sichtverhältnissen kontrastreiche Aufnahmen möglich sind. Die Loop-Funktion lässt sich in mehreren Zeitstufen einstellen. Sie entscheiden selbst, ob Sie die Kamera lieber mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe befestigen oder hierfür die Klebebefestigung nutzen. Allerdings erweist sich die Halterung in manchen Fällen als ein wenig instabil. 

 

Vorteile:

 Mit WDR: Zeichnen Sie auch nachts oder bei schlechten Sichtverhältnissen kontrastreich und hochauflösend auf.

Kein Fischaugeneffekt: Mit einem Sichtwinkel von 170° hat die Kamera auch breite Straßen oder große Kreuzungen im Blick. 

Großes Display: Mit drei Zoll ist der Bildschirm äußerst großzügig gestaltet.

Zwei Befestigungsmöglichkeiten: Sie entscheiden, ob Sie lieber den Saugnapf oder die Klebebefestigung nutzen wollen. Beides ist im Lieferumfang enthalten. 

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Dashcam bietet für einen relativ günstigen Preis zahlreiche Funktionen und Aufnahmen in Full-HD.

 

Nachteile:

Halterung manchmal etwas instabil: Es kann vorkommen, dass die Befestigungsmöglichkeiten nicht richtig sitzen. 

Keine SD-Karte: Im Lieferumfang ist keiner SD-Karte enthalten.

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6. Rollei 40138 mit Full-HD GPS

 

Die Rollei Dashcam weist die kompakte Maße 5,8 x 6,2 x 3,1 cm auf. Die Mini-Dashcam wiegt zudem nur 36,5 g. Sie ist mit einem sehr präzisen drei Achsen G-Sensor ausgestattet. Die Dashcam mit Bewegungserkennung und -sensor nutzen Sie ebenfalls zur Parkraumüberwachung. Das Modell ist zudem mit einem GPS-Sensor ausgestattet. 

Die Dashcam ermittelt dadurch besonders genau und zuverlässig die Standortkoordinaten. Im Falle eines Ereignisses erleichtert dies die Ermittlungen. Zusätzlich bietet die Rollei Dashcam einen integrierten Infrarot-Filter. Die Kamera reduziert dadurch Reflexionen, die unter anderem vom Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs erzeugt werden.

Das Display fällt mit 2,9 Zoll trotz der geringen Dashcam Größe sehr üppig aus. Sie montieren die Kamera mit einem Saugnapf an Ihrer Windschutzscheibe. Im Lieferumfang ist keine SD-Karte enthalten. Dafür aber der Saugnapf und ein Mini-USB-Ladekabel mit 12 Volt Anschluss, welches für das Laden am Zigarettenanzünder allerdings etwas zu kurz ausfällt. 

 

Vorteile: 

Drei-Achsen-Sensor: Der Beschleunigungssensor arbeitet besonders präzise. 

Mit GPS: Sie erhalten durch die Dashcam genaue Standortkoordinaten, was im Falle eines Unfalls dessen Ablauf besser nachvollziehen lässt.

Großes Display: Der Bildschirm ist mit 2,9 Zoll durchaus groß, wenn man ihn in Relation zur Gesamtgröße des Geräts bringt. 

Integrierter Infrarot-Filter: Die Funktion reduziert Reflexionen, wie sie zum Beispiel durch die Scheinwerfer des Gegenverkehrs erzeugt werden.

 

 Nachteile: 

Kein WDR: Die Kamera besitzt keine WDR-Funktion, was mitunter zu weniger kontrastreichen und detaillierten Aufnahmen führt. 

Keine SD-Karte: Im Lieferumfang ist eine Speicherkarte nicht enthalten.

Mini-USB-Kabel etwas zu kurz: Das mitgelieferte USB-Kabel dient zur Stromversorgung. Allerdings könnte dies durchaus länger sein.

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7. Aukey Dual DR02 Full-HD 2 Kameras 170°/152° Sichtwinkel HDR

 

Die AUKEY Dashcam besteht aus einer Front- und einer Rückkamera. Die beiden Geräte sind mit dem Sony Exmor IMX323 2.3-megapixel CMOS Sensor ausgestattet. Die Kamera zeichnet nicht die ganze Zeit auf. Vielmehr aktiviert sie sich durch den Beschleunigungssensor. Für klare und detailreiche Nachtaufnahmen sorgen die HDR-Sensoren in den Kameras. Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Loop-Funktion. Die Frontkamera bietet einen Sichtwinkel von 170°. Bei der Rückkamera sind es starke 152°. Vor allem im Vergleich zu anderen Modellen, die beide Kameras in einem Gerät integriert haben, bietet die Rückkamera von AUKEY einen besonders großen Sichtwinkel.

Das Display an der Frontkamera fällt hingegen mit gerade einmal 1,5 Zoll relativ klein aus. Dafür können Sie aber Aufnahmen im Zeitraffer-Modus abspielen. Beide Kameras werden via Kabel miteinander verbunden. Die Montage erfordert einiges Geschick. Eine kabellose Verbindungsmöglichkeit (zum Bluetooth) wäre hier wünschenswert. Gleiches gilt bei dem etwas höheren Anschaffungspreis für eine GPS-Funktion. Die Kameras selbst befestigen Sie via Klebestreifen an der Windschutz- beziehungsweise Heckscheibe.

Als besonders praktisch erweist sich der Superkondensator im Gerät. Dieser sehr Kälte- und Hitzebeständig (-30° C – + 75 °C). Dadurch halten die Batterien auch bei widrigen Bedingungen besonders lang. Die Micro-SD-Karte bietet Speicherplatz für maximal 128 GB. Sie ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

 

Vorteile:

Beide Kameras mit hohem Sichtwinkel: Sowohl die Front- als auch die Rückkamera bieten einen großen Sichtwinkel (170°/152°). Dadurch nimmt das Gerät auch breite Straßen beziehungsweise Kreuzungen in sehr guter Qualität auf und verhindert die sogenannte Fischaugenoptik. 

HDR-Funktion: Für besonders kontrastreiche Aufnahmen bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen sorgt die HDR-Funktion.

Viel Speicherplatz: Die Dashcam kann mit einer SD-Speicherkarte von bis zu 128 GB genutzt werden. 

Langanhaltende Batterien: Das Gerät verfügt über einen Superkondensator. Gegenüber extremen Temperaturen ist der Energiespeicher daher robuster.

 

Nachteile:

Keine Funkverbindung: Beide Kameras können nicht via Bluetooth miteinander kommunizieren und Daten austauschen.

Keine Micro-SD-Karte: Im Lieferumfang ist die notwendige Speicherkarte nicht enthalten.

Kein GPS: Die Dashcam bietet keine GPS-Funktion, mit der Sie den Standort oder die Geschwindigkeit genau bestimmen können.

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8. Garmin 66W WQHD 180° Sichtwinkel HDR

 

Die Garmin Dashcam bietet mit 180° einen besonders großen Sichtwinkel. Das Gerät weist ein besonders kompaktes Maß auf. Aufnahmen sind bis zu einer Auflösung von 1440p möglich. Die Kamera arbeitet mit HDR, weshalb auch bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen kontrastreiche Aufnahmen möglich sind.

Darüber hinaus verfügt die Dashcam von Garmin über ein zwei Zoll Display. Das Modell nutzt im Gegensatz zu vielen anderen Dashcams eine Magnethalterung inklusive Kugelgelenk. Dieses erweist sich bei der Nutzung manchmal als sehr leichtgängig. Beim Bedienen der Kamera kann es daher vorkommen, dass sich die Kameraposition ebenfalls verändert.

Die Auto-Dashcam ist mit einem G-Sensor ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Aufnahmen bis zu einer Minute vor dem Ereignis automatisch gespeichert werden.

Darüber hinaus arbeitet das Gerät mit einer kameragestützten Fahrassistenz. Dadurch werden ein Kollisionswarner, Spurhalteassistenz und Losfahralarm aktiviert. Die Dashcam besitzt zudem einen Annäherungsalarm, der GPS-basiert ist.

Sie geben Informationen und Befehle entweder über die Tasten ein oder nutzen hierfür die Sprachfunktion. Allerdings nimmt die Spracherkennung durchaus auch Nebengeräusche auf, was die Spracherkennung minimieren kann. Zusätzlich ist die Garmin Dashcam mit Bluetooth und WLAN ausgestattet. Daten übermitteln Sie bequem via einer App.

 

Vorteile:

Großer Sichtwinkel: Mit 180° bietet die Garmin Dashcam einen sehr großzügigen, vor allem im Vergleich zu anderen Modellen.

Mit HDR-Technik: Die Kamera bietet auch bei schlechten Sichtverhältnissen und in der Nacht kontrastreiche Aufnahmen. 

Inklusive Bluetooth und WLAN: Das Gerät macht die kabellose Datenübertragung besonders einfach. Zudem gibt es eine App, die ebenfalls unterstützend wirkt.

Mitdenkende Dashcam: Das Modell bietet eine kameragestützte Fahrassistenz, die unter anderem Kollisionswarner, Spurhalteassistent und Losfahralarm automatisch aktiviert. 

 

Nachteile:

Sehr teuer: Die Dashcam gehört zu den teuersten Modellen im Vergleich und erzeugt daher hohe Anschaffungskosten.

Sprachfunktion inklusive Nebengeräusche: Die Spracherkennung ist sehr fein eingestellt, sodass sie mitunter auch Radio oder andere Schallquellen wahrnimmt.

Leichtgängiges Kugelgelenk: Bei der Bedienung kann es vorkommen, dass sich die Kamera ohne weiteres Zutun in ihrer Position verändert.

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9. YI C2A Full-HD 140° Sichtwinkel und WLAN

 

Die YI Dashcam weist die Maße 7,6 x 3,3 x 5,2 cm auf arbeitet mit einem Sony STARVIS Bildsensor Sensor. Dieser sorgt dafür, dass Sie nachts und bei schlechten Sichtverhältnissen Aufnahmen mit gutem Kontrast erstellen können. Der Sichtwinkel fällt mit 140° durchaus geringer aus als bei vielen anderen vergleichbaren Dashcams.

Von Vorteil ist die integrierte WLAN-Schnittstelle. Sie verbinden die Dashcam zügig mit der passenden App. Allerdings weist diese einige Mängel auf, was gerade für iOS basierte Smartphones und Tablets gilt. Das Gerät bietet einen Superkondensator. Extreme Temperaturen (-30°C bis +85°C) machen dem Energiespeicher weniger aus.

Der 2,4 Zoll Bildschirm ist gleichzeitig als Touchscreen konzipiert. Sie nutzen diesen, um das Gerät passend einzustellen oder bestimmte Videosequenzen abzuspielen. Darüber hinaus bietet die Dashcam von YI einen intelligenten Fahrassistenten. Dieser gibt zum Beispiel ein Warnsignal aus, sobald die KI eine mögliche Gefahr wie den Spurwechsel erkennt. 

 

Vorteile: 

Besonders kontrastreich bei Nacht: Die Dashcam hat einen n STARVIS-Sensor integriert und sorgt mit der Backlight Pixel-Technologie für eine hohe Kameraempfindlichkeit.

Inklusive WLAN: Sie verbinden die Dashcam via kabelloser Funktechnik mit Ihrem Smartphone oder Tablet. 

Einfache Bedienung dank Touchscreen: Über das Display stellen Sie sämtliche Funktionen ein. 

Langlebige Batterien: Die Dashcam besitzt einen Superkondensator. Extreme Temperaturen machen dem Energiespeicher weniger aus.

 

Nachteile: 

Geringerer Sichtwinkel: Mit nur 140° weist die Dashcam einen geringeren Sichtwinkel auf als viele andere Modelle im Vergleich.

Kein GPS: Mit der Dashcam ist keine genaue Standortpositionierung möglich. 

App mit Mängeln: Die App, die sich via WLAN mit der Dashcam verbinden lässt, weist in der Praxis einige kleinere Bugs auf.

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10. Auto-Vox D6 Pro Full-HD, 152°Sichtwinkel WDR

 

Mit der Auto-VOX Dashcam nutzen Sie ein Gerät, welches über einen 300° Linsendrehwinkel verfügt. Der Sichtwinkel selbst beträgt 152°. Damit fällt er geringer aus als bei vergleichbaren Dashcams. Die Steuerung der Dashcam findet ausschließlich über die App und Ihr Smartphone statt. Allerdings läuft die App auf manchen Geräten und Betriebssystem-Generationen nicht ganz einwandfrei.

Die Kamera ist mit einem G-Sensor und WDR-Funktion ausgestattet. Kontrastreiche Aufnahmen bei Nacht oder schlechten Sichtverhältnissen sind damit kein Problem. Darüber hinaus können Sie die Empfindlichkeit des G-Sensors schnell und einfach via App einstellen. Für die Verbindung zwischen Dashcam und Smartphone beziehungsweise Tablet nutzt das Gerät WLAN. Durch die Loopfunktion werden die ältesten Aufnahmen automatisch gelöscht.

Die Mini-SD-Karte besitzt ein Speichervolumen von 64 GB. Für HD-Aufnahmen ist dies ausreichend. Allerdings ist die SD-Karte nicht im Lieferumfang enthalten. Zudem erweist sich die Position der Speicherkarte als etwas ungünstig. Es kann vorkommen, dass Sie für das Herausnehmen etwas mehr Zeit benötigen.

 

Vorteile:

Kontrastreiche Aufnahmen: Dank WDR filmen Sie auch bei Nacht und schlechten Sichtverhältnissen detailreich. 

Verbindung via W-LAN: Sie verbinden die Dashcam kabellos schnell und einfach mit Ihrem Smartphone oder Tablet. 

300° Linsendrehwinkel: Bringen Sie mit der Kamera Drehfunktion die Dashcam zügig in die von Ihnen gewünschte Position.

 

Nachteile: 

Steuerung nur über die App möglich: Am Gerät selbst können Sie kaum Einstellungen und Veränderungen an diesen vornehmen. Die Nutzung erfolgt nur über die App. 

App läuft nicht immer rund: Die zur Dashcam passende App macht bei einigen Endgeräten Schwierigkeiten, sodass sich Kamera und Smartphone zum Beispiel nicht verbinden lassen. 

Keine Mikro-SD-Karte: Das Speichermedium müssen Sie noch extra kaufen.

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Was ist eine Dashcam?

Der Begriff Dashcam setzt sich aus den beiden englischen Wörtern dashbord (Armaturenbrett) und camera (Kamera) zusammen. Die Hauptaufgabe der Dashcam besteht darin, Videos in Fahrtrichtung während der Fahrt aufzuzeichnen. Dashcams speichern Aufnahmen. Die Hauptaufgabe der Dashcam besteht darin, Geschehnisse aufzunehmen, die sich im Frontbereich des eigenen Fahrzeugs abspielen direkt aufnehmen.

 

Frage 2: Wie funktioniert eine Dashcam?

Die Dashcam wird an der Windschutzscheibe befestigt, sodass sie den Frontbereich genau im Blick hat. Ziel ist es, nach Unfällen und anderen Vorkommnissen den genauen Ablauf in einem Video festgehalten zu haben. Dies soll unter anderem die Aufklärung der Schuldfrage unterstützen. Die Dashcam verfügt über verschiedene Sensoren, die unter anderem Bewegungs- und Geschwindigkeitsveränderungen registrieren. Gleiches gilt für Erschütterungen. Die Speicherung von Aufnahmen findet auf einer gesonderten Karte statt. Meistens handelt es sich hierbei um eine SD-Karte, die es mit verschiedenen Speicherkapazitäten gibt. Bei einigen Dashcams ist die SD-Karte bereits im Lieferumfang enthalten.

Frage 3: Welche Dashcam ist vor Dashcam Gericht zugelassen?

Seit 2018 sind Dashcam-Aufnahmen in deutschen Gerichten als Beweismittel erlaubt. Allerdings ist der Datenschutz nach wie vor ein großes Thema. So stellt die anlasslose und kontinuierliche Aufzeichnung der Daten ein Problem dar. Zeichnet die Dashcam zum Beispiel die ganze Zeit über auf und erfasst damit sämtliche Fahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer gilt dies als ein Verstoß gegen das bestehende Datenschutzgesetz. Allerdings, so stellen die Richter des Bundesgerichtshofs auch klar, dass die Dashcam auch nur das im öffentlichen Raum aufzeichne, was ohnehin für jeden sichtbar wäre. Viele Dashcams zeichnen aber gar nicht die komplette Zeit über auf. Vielmehr verfügen viele Modelle über nur auf, wenn bestimmte Sensoren Bewegungsveränderungen wahrnehmen. Deshalb ist es ratsam, sich für ein Modell zu entscheiden, welches über einen G-Sensor verfügt. Achten Sie darauf, dass im Ausland unter Umständen andere Regelungen bei der Nutzung von Dashcams gelten. Wenn Sie außerhalb einen Aufenthalt planen, sollten Sie sich vorab über die bestehenden Regeln und Vorgaben genau informieren.

 

Frage 4: Welche SD-Karte eignet sich für die Dashcam?

Die Wahl der Speicherkarte hängt davon ab, in welcher Qualität die Dashcam aufzeichnet. Für Modelle mit HD-Auflösung sollten Sie mindestens eine SD-Karte mit 16 GB nutzen. Mehr Auflösung sorgt aber auch für höhere Datenmengen. Deshalb sollten Sie bei QHD und WQHD-Modellen SD-Karten mit 64 GB und mehr nutzen. Darüber hinaus kommt es darauf an, welche Schnittstelle die jeweilige Dashcam besitzt. Zur Auswahl stehen neben der normalen SD-Karte auch Micro-SD.

 

Frage 5: Das bedeutet WDR bei einer Dashcam?

Die Abkürzung WDR steht für Wide Dynamic Range. Die Technik sorgt dafür, dass die Kamera scharfe Aufnahmen bei tagsüber und in der Nacht gleichermaßen liefert. WDR bewirkt zudem bessere Kontraste und damit auch mehr Details. Vor allem hochwertige Dashcams nutzen WDR.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Ganzjahresreifen im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Sie kennen es sicherlich: Es ist wirklich nicht so leicht, die besten Ganzjahresreifen zu finden, da die Auswahl sehr groß ist. Vor dem Kauf müssen Sie sich außerdem mit den wichtigsten Kaufkriterien, wie zum Beispiel den Eigenschaften und einigen anderen Kriterien auseinandersetzen. Wenn Sie für eine eigenständige Recherche keine Zeit haben und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie gerne unserer Kaufempfehlung folgen, da wir Ihnen darin die Arbeit bereits abgenommen haben. So können wir Ihnen zum Beispiel das Modell Michelin Cross Climate M+S 205/55R16 empfehlen, da diese Reifen sehr lange halten und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Alternativ empfehlen wir das Modell Goodyear 528938 Vector 4Seasons, da diese Reifen relativ leise sind und eine hohe Fahrstabilität bieten.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Ganzjahresreifen 

 

Bei Ganzjahresreifen ist vor allem eine gute Qualität entscheidend. Bevor Sie sich für ein bestimmtes Angebot entscheiden, ist es also wichtig, sich erstmal einen guten Überblick zu verschaffen und einen kurzen Preisvergleich durchzuführen. Von Vorteil ist es außerdem noch, sich mit den wichtigsten Kaufkriterien auseinander zu setzen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, welche unterschiedliche Arten von Reifen es gibt und was Sie sonst noch über Allwetterreifen wissen sollten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Top-8-Liste eine Übersicht über die besten Ganzjahresreifen 2021 entnehmen, die wir im Test für Sie ermittelt haben.

Reifenarten: Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Reifen: Sommer- Winter- und Ganzjahresreifen, die auch Allwetterreifen genannt werden. Welche Unterschiede diese drei Reifenarten mit sich bringen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Sommerreifen: Sommerreifen haben, im Gegensatz zu Winter- und Allwetterreifen, keine feinen Lamellen. Sie haben dafür mehrere breite Längsrillen, die bei nassen Untergründen und Regen möglichst viel Wasser aufnehmen und Aquaplaning verhindern sollen. Sommerreifen verfügen außerdem über ein hartes Profil. 

Winterreifen: Winterreifen haben Lamellen, die bei Schnee und Glatteis dafür sorgen, dass die Reifen ausreichend Grip haben. Winterreifen haben ein weiches Profil, um eine möglichst hohe Fahrstabilität zu bieten und den Bremsweg möglichst kurz zu halten.

Ganzjahresreifen: Ganzjahresreifen (auch: Allwetterreifen) sind eine Mischung aus Winter- und Sommerreifen. Sie sind sowohl mit einigen Lamellen als auch Längsrillen ausgestattet und müssen eine Gummimischung besitzen, die Temperaturen von -30 und 40 Grad standhalten muss. Allwetterreifen erkennen Sie an einer mittleren Profiltiefe und an dem M+S-Symbol (Matsch und Schnee). Das Symbol finden Sie auf der Reifenflanke. Es gibt außerdem noch ein Schneeflocken- und Sonnensymbol. Allwetterreifen sind also ähnlich wie Winterreifen gekennzeichnet, wozu diese Reifen auch offiziell gezählt werden. 

Hinweis: Das Alpine-Symbol (Schneeflockensymbol) ist seit dem 1. Januar 2018 pflicht und gibt nach der StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) die Wintertauglichkeit der Reifen an. Reifen, die vor dem 1. Januar 2018 hergestellt wurden, besitzen dieses Symbol nicht und können nur bis zum 30.09.2024 gefahren werden. 

Bereifung und Bezeichnung der Reifengröße: Es wird empfohlen dass alle Reifen die gleiche Größe, Konstruktion und Geschwindigkeitsindex haben. Werden Reifen mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsindex montiert, liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei der des Reifens mit dem niedrigsten Geschwindigkeitsindex. Es gibt außerdem unterschiedliche Bezeichnung, wie 205/55 r16, 195 65 r15, 225 45 r17 oder 165/80r13. Die Bezeichnung 165/80r13, zum Beispiel, bedeutet dabei folgendes: 165 = die Breite des Reifens in Millimetern, während 80 = Verhältnis der Höhe zur Breite in Prozent und R = radiale Konstruktion und 13 = Durchmesser der Felge in Zoll. 

Bewährte Marken: Zu einigen Marken, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, zählen Dunlop, Michelin, Goodyear, Continental und Nokian.

 

Für wen sich Ganzjahresreifen lohnen und für wen nicht

Wie viele andere Dinge des Lebens, sind auch Allwetterreifen natürlich nicht für jedermann geeignet. Wenn Sie in bergigen Gebieten mit reichlich Schnee leben und viel Auto fahren, benötigen Sie auf jeden Fall gute Winterreifen. Wenn Sie zu den Fahrer gehören, die Ihr Auto nur zum Einkaufen und generell für eher kurze Strecken nutzen, können Ganzjahresreifen eine sinnvolle Investition sein. Für wen Allwetterreifen geeignet sind, sehen Sie nachfolgend nochmal im Kurzüberblick:

* Allwetterreifen sind für schneearme Gebiete und Städte geeignet, in denen keine oder nur relativ selten extreme Wetterbedingungen herrschen.

* Sie sind für diejenigen geeignet, die hauptsächlich kurze Strecken mit dem Auto zurücklegen wollen (z.B. einkaufen, Kind zur Schule fahren etc) und bei starkem Schneefall oder anderen extremen Wetterbedingungen auch mal auf das Auto verzichten und auf den Bus oder den Zug umsteigen können. 

Für wen sich Ganzjahresreifen dagegen nicht lohnen, können Sie im nachfolgenden Abschnitt ebenfalls kurz lesen:

* Für Pendler und Vielfahrer, die täglich mehrere Kilometer zurücklegen müssen und stark auf Ihr Auto angewiesen sind.

* In Gebieten mit viel Schnee, Eis und Glätte.

Weitere Infos rund um die Sicherheit

Vor- und Nachteile von Allwetterreifen: Allwetterreifen ähneln normalen Winterreifen, können jedoch auch im Sommer verwendet werden. Sie müssen seit dem 1. Januar 2019 das Schneeflockensymbol (Alpine-Symbol) tragen. Von Vorteil ist in erster Linie, dass Sie das ganze Jahr genutzt werden können und Sie sich den Aufwand und die Kosten sparen, zweimal im Jahr die Reifen zu wechseln. Sie kommen dafür jedoch nicht an “echte” Winter- oder Sommerreifen heran und eignen sich aus diesem Grund nur für Menschen, die hauptsächlich in schneearmen Städten und relativ kurze Strecken fahren. Hinzu kommt, dass Sie im Sommer einen höheren Kraftstoffverbrauch als Sommerreifen haben und der Verschleiß höher sein kann als bei herkömmlichen Sommerreifen. 

Haltbarkeit und Mindestprofiltiefe: Wie lange Sie mit Ganzjahresreifen fahren können ist von mehreren Faktoren abhängig. Wie bei vielen anderen Dingen auch, ist hier aber vor allem die Qualität das Entscheidende. Hinzu kommen Dinge wie die Häufigkeit des Fahrens und einiges mehr. Bei einer durchschnittlichen Nutzung (z.B. nur zum einkaufen) sind die Reifen oft bis zu 50.000 km (3 bis 4 Jahre) haltbar. Wenn Sie Vielfahrer sind und häufig auf Autobahnen oder ähnliches unterwegs sind, halten die Reifen oft etwa 35.000 km (ca. 2 Jahre) lang. Je nach Fahrstil, Laufleistung und Reifenalter (Lagerungszeit vor dem Kauf) kann sich die Haltbarkeit der Reifen jedoch eventuell reduzieren. Die Mindestprofiltiefe sollte 1.6 mm, besser jedoch 4 mm betragen, um auch bei Regen und nassen Untergründen eine gute Bremsleistung zu gewährleisten.

Reifenwechsel: Sobald die Profiltiefe weniger als 4 mm beträgt oder Sie merken, dass die Bremsleistung stark reduziert ist oder die Reifen sehr alt sind, sollten Sie die Reifen wechseln. Laut der aktuellen Gesetzeslage dürfen Reifen mit weniger als 1,6 mm Restprofil nicht mehr im Straßenverkehr fahren, da sie nicht mehr als sicher gelten.

 

8 beste Ganzjahresreifen 2021 im Test

 

Sie finden im Anschluss den Testbericht zu allen Reifen, die sich bei uns im Vergleich behaupten und einen Platz in der Top-8-Liste der besten Ganzjahresreifen 2021 erhalten konnten. Bevor Sie ein bestimmtes Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen, um noch schneller Reifen zu finden, die zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Geldbeutel passen. In der Zusammenstellung finden Sie also unterschiedliche Ganzjahresreifen in unterschiedlichen Preisklassen. 

 

1. Michelin Cross Climate M+S 205/55R16 94V Allwetterreifen Energieklasse B

 

Die Allwetterreifen der Marke Michelin gelten als beste Ganzjahresreifen dieser Reihe und sind somit der klare Testsieger. Die Reifen werden in mehreren Varianten angeboten und haben die Eigenschaften M+S und 3PMSF. Bei dem hier beschriebenen Reifen (Lieferung ohne Felgen) handelt es sich quasi um einen Sommerreifen, der auch im Winter gefahren werden darf. Er rollt sehr leise ab (69 db) und bietet auch bei hohen Geschwindigkeiten gute Fahreigenschaften. Der Reifen hat sowohl eine gute Haftung als auch eine gute Haltbarkeit und ist auch nach 40.000-50.000 km gut und wenig abgefahren. In einigen Fällen konnten nach 40.000 km immer noch 6 mm Profiltiefe verzeichnet werden, was sehr gut ist.

Das einzige Manko, was hier genannt werden könnte ist, dass der Reifen bei Fahrten über Querrillen/Unebenheiten auf Asphaltstraßen leicht poltern können, was bei einigen anderen Modellen nicht der Fall ist. Der Reifen benötigt außerdem etwas schneller Schneeketten als klassische Winterreifen, dies ist jedoch nicht weiter verwunderlich und nicht als negativer Punkt zu werten. Der Reifen bietet ansonsten insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und haben einen guten Grip auf sowohl trockenen und als auch nassem Asphalt.

Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Reifen (M+S und 3PMSF) hält, was er verspricht und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Haltbarkeit: Der Reifen ist in vielen Fällen auch nach 40.000-50.000 km noch sehr gut erhalten und konnte oft noch 6 mm Profiltiefe aufweisen.

Haftung: Der Reifen bietet eine gute Haftung auf sowohl trockenen als auch nassem Asphalt und hat die Nasshaftungsklasse B. 

Geräuschpegel: Der Reifen rollt relativ leise ab (Geräuschemission: 69 db) und bietet auch bei hohen Geschwindigkeiten gute Fahreigenschaften.

 

Nachteile: 

Poltern auf unebenen Straßen: Der Reifen kann bei Fahrten über Querrillen/Unebenheiten auf Asphaltstraßen leicht poltern.

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2. Goodyear 528938 Vector 4Seasons G2 M+S 205/55R16 91H Energieklasse C

 

Diese Allwetterreifen haben sich sowohl bei Regen als auch bei Eis und trockenen Straßen als gut herausgestellt und und haben – natürlich vom Fahrstil abhängig – eine lange Laufleistung, die bis zu 60.000 km (ca. 2 Jahre) reichen kann, wenn man also etwa 30.000 km pro Jahr fährt. Die Reifen haben außerdem eine gute Haftung, auch bei Nässe und bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Sie sind zudem geräuscharm (68 db) und für relativ schmales Geld erhältlich und sind bei Flachland und leichten Hügeln eine gute Alternative für Zweitwagen und Menschen, die relativ wenig Auto fahren. Die Reifen haben einen geringen geringen Rollwiderstand, heben den Spritverbrauch nicht stark an und konnten in diversen Fachmagazinen gute Testergebnisse vorzeigen. Das einzige Manko: es kann vorkommen, dass es zu einer Lieferung von Reifen aus unterschiedlicher Produktion kommt, was leider natürlich nicht ideal ist, aber auch nicht fatal ist.

Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis wird also dadurch immerhin nicht negativ beeinflusst, sodass hier noch ein Auge zugedrückt werden kann. Vor allem, weil ein Reifensatz hier für einen fairen Preis erhältlich ist und das hält, was auch versprochen wurde und Sie bei jedem Wetter ein stabiles Fahrgefühl vermitteln. 

 

Vorteile: 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Reifen bieten ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind zu einem fairen Preis erhältlich. 

Haltbarkeit: Diese Allwetterreifen haben – vom Fahrstil abhängig – eine lange Laufleistung, die bis zu 60.000 km (ca. 2 Jahre) reichen kann, wenn man ca. 30.000 km pro Jahr fährt.

Geräuschemission und Spritverbrauch: Die Reifen sind mit einer Geräuschemission von 68 db sehr leise und schonen den Spritverbrauch.

Fahrstabilität: Die Reifen vermitteln bei jedem Wetter eine gute Fahrstabilität und sind ideal für Menschen, die nur gelegentlich Auto fahren. 

 

Nachteile:

Reifen aus unterschiedlicher Produktion: Es kommt teilweise zu einer Lieferung von Reifen aus unterschiedlicher Produktion.

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3. Nokian Weatherproof M+S

 

Die Allwetterreifen von Nokian überzeugen durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn sowohl Verarbeitung als auch Performance und Haftung können überzeugen. Obwohl es sich um relativ günstige Ganzjahresreifen handelt, bieten sie eine insgesamt sehr gute Seitenführung und auch das Nassverhalten überzeugt. Besonders im Schnee sorgen die Reifen für eine sehr gute Traktion, was der speziellen Lauffläche in der Mitte zu verdanken ist.

Preislich liegt der Energieklasse C Reifen auf einem relativ günstigen Niveau und überzeugt dennoch durch eine ordentliche Laufleistung und ein niedriges Abrollgeräusch (maximal 69 dB). Im Vergleich zu deutlich höherwertigen Reifen ist die Laufleistung jedoch geringer, da die Gummimischung recht weich ist. Dies macht sich besonders im Sommer bemerkbar. Allerdings erhält der Reifen durch die Gummimischung und das Profil eine hervorragende Nasshaftung (Klasse A), was ihn auch im Herbst sehr sicher macht. Die Performance ist gut, er lässt sich gut kontrollieren und das Fahrgefühl überzeugt insgesamt.

Welche Stärken und Schwächen der Reifen vereint, habe ich im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile: 

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis und die ordentliche Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Performance: Der Reifen bietet eine gute Seitenführung und performt insbesondere auf schneebedeckten Straßen sehr gut.

Abrollgeräusch: Mit 69 dB liegt das Abrollgeräusch auf einem niedrigen Niveau.

Kraftstoffeffizienz: Dank Kraftstoff-Effizienzklasse C lässt sich der Reifen sparsam fahren.

Nasshaftung: Die Nasshaftung liegt mit Klasse A auf einem sehr guten Niveau.

 

Nachteile:

Laufleistung: Die Laufleistung ist im Vergleich zu manch anderem Reifen auf einem etwas niedrigeren Niveau angesiedelt.

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4. Bridgestone A005 Weather Control FSL M+S 235/40R18 95W Energieklasse C

 

Der Reifen Bridgestone gehört der Energieklasse C an, erhöhen den Verbrauch jedoch nicht nennenswert und besticht vor allem durch seine überdurchschnittlich gute Haftung bei Nässe, Glätte und Schnee.

Der Reifen bietet außerdem einen ausgezeichneten Grip auf Asphalt und Wasser, ist sehr lange haltbar und zeigt auch nach 30.000-40.000 km kaum Nutzungsspuren. Die Reifen sind zwar ein wenig laut und nutzen sich im warmen relativ schnell ab. Sie sind dafür jedoch sehr verlässlich und bieten eine gute Traktion. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also insgesamt sehr gut, sodass wir den Reifen bedenkenlos empfehlen können.

Fazit: Der Reifen hat eine überdurchschnittlich gute Nasshaftung und performt auch im Sommer ähnlich gut wie ein reiner Sommerreifen. Er ist zwar nicht ganz so leise, wie einige andere Modelle, dafür bietet er jedoch gute Fahreigenschaften und unterm Strich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine relativ hohe Laufleistung.

 

Vorteile: 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der hochwertige Reifen konnte auf ganzer Linie überzeugen und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Überdurchschnittlich gute Haftung: Dieses Modell besticht mit einer sehr guten Haftung, die sich sowohl bei Regen als auch bei Glätte und leichtem Schnee bemerkbar macht. 

Performance im Sommer: Der Reifen weist eine ähnlich gute Performance wie reguläre Sommerreifen auf. 

Laufleistung und Fahrkomfort: Die Reifen haben eine relativ hohe hohe Laufleistung und bieten jede menge Fahrkomfort. 

 

Nachteile:

Abnutzung: Die Erfahrung mit den Reifen hat gezeigt, dass diese im Sommer eine recht hohe Abnutzung aufzeigen können. 

Geräuschpegel: Die Reifen sind, im Vergleich zu einigen anderen Modellen, etwas lauter. 

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5. Continental AllSeasonContact M+S 205/55R16 94V Energieklasse B

 

Die Allwetterreifen der Marke Continental entsprechen der Energieklasse B und sind ideal, wenn Sie keine Lust haben ständig zwischen Sommer- und Winterreifen zu wechseln und in einem Gebiet wohnen, wo kein richtiger Winter einzieht. Die Reifen haben sowohl im Winter als auch im Sommer einen guten Grip und fahren sich auch bei nasser Fahrbahn recht gut.

Sie sind außerdem hochwertig verarbeitet, relativ leise und überzeugen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie haben allerdings eine Schwäche bei der Seitenführung, wenn Schnee fällt und es kommt hin und wieder dazu, dass Reifen mit verschiedenen DOTs geliefert werden, was natürlich nicht optimal ist.

Da die Reifen aber insgesamt eine gute Balance zwischen Sommer- und Winterreifen bieten und für einen fairen Preis erhältlich sind, können wir sie trotz der kleineren Mankos uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Reifen haben, laut Hersteller, eine Geräuschemission von etwa 72 db, die Nasshaftungsklasse B, die Eigenschaften M+S und 3PMSF und fühlen sich beim Fahren sehr sicher an. 

 

Vorteile: 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Reifen bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind vor allem in Städten zu empfehlen, wo kein richtiger Winter einzieht. 

Gute Balance: Die Reifen bieten ein gute Balance zwischen Sommer- und Winterreifen und haben die Energieklasse B. 

Geräuschemission: Die Reifen sind relativ geräuscharm, sodass es durchaus recht angenehm ist mit ihnen zu fahren.

Fahreigenschaften und Laufleistung: Die Reifen vermitteln ein gutes Gefühl der Sicherheit und haben eine relativ hohe Laufleistung. 

 

Nachteile:

Seitenführung bei Schnee: Es wurde festgestellt, dass die Seitenführung der Reifen bei Schnee noch verbesserungswürdig ist. 

DOTs: Es kommt hin und wieder dazu, dass Reifen mit verschiedenen DOTs geliefert werden, was leider nicht optimal ist und eigentlich nicht sein sollte. 

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6. Goodyear 528939 Vector 4Seasons G2 M+S 205/55R16 94V

 

Der Allseason Klassiker von Goodyear bietet ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und erlaubt Ihnen sich den Stress beim Reifenwechsel von Sommer- auf Winterreifen zu sparen. Die Reifen bieten ein recht gutes Abrollverhalten, sind nicht übermäßig laut und können – je nach Fahrstil – bis zu 80.000 km oder vier Jahre lang halten. Auch bei deutlich sportlicher Fahrweise.

Sie haben zwar einen leicht verlängerten Trockenbremsweg beziehungsweise ein verzögertes Einlenken auf trockener Strecke, sind dafür jedoch relativ günstig und sorgen für keinen gesteigerten Spritverbrauch. Die Reifen bieten außerdem ein gutes Aquaplaning-Verhalten und geben bei jedem Wetter ein sicheres Fahrgefühl. Pluspunkt: Auch beim ADAC Reifentest schneiden die Reifen gut ab und landen relativ häufig unter den fünf besten Reifen im Test. 

Die Reifen sind vor allem dann zu empfehlen, wenn Sie in einer Region wohnen, wo die Wetterbedingungen nicht extrem sind und keine Lust darauf haben, ständig Ihre Reifen wechseln zu müssen und es Ihnen gewisse Abstriche gegenüber von Sommer- und Winterreifen nichts ausmachen. Die Reifen haben die Energieklasse C, Nasshaftungsklasse B und – laut Hersteller – eine Geräuschemission von 68 db.

 

Vorteile: 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Allseason Klassiker überzeugt mit einem ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Gutes Aquaplaning-Verhalten: Die Reifen weisen ein gutes Aquaplaning-Verhalten auf. 

Top-5 bei ADAC Test: Auch beim ADAC Reifentest schneiden die Reifen gut ab und landen relativ häufig unter den fünf besten Reifen im Test. 

Laufleistung: Die Reifen bieten ein recht gutes Abrollverhalten und können – je nach Fahrstil – bis zu 80.000 km oder vier Jahre lang halten. Auch bei deutlich sportlicher Fahrweise.

 

Nachteile:

Verlängerter Trockenbremsweg: Die Reifen haben einen leicht verlängerten Trockenbremsweg.

Geräuschpegel: Die Reifen sind zwar nicht übermäßig laut, jedoch etwas lauter als einige vergleichbare Modelle.

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7. Michelin CrossClimate 205/55 R16 94V Energieklasse C

 

Diese Reifen sind sehr laufruhig und lassen sich sowohl gut im Sommer als auch bei Regen und leichtem Schnee und Schneeregen fahren und bieten bei einer gemäßigten Fahrweise ausreichend Reserven. Die Reifen sind allerdings relativ preisintensiv und der Verschleiß ist nach etwa 20.000 km (etwa einem Jahr) oft bereits relativ hoch, wenn der empfohlene Reifendruck nicht etwas höher gemacht wird. Der Spritspareffekt ist bei dem empfohlenen Reifendruck jedoch nur sehr geringfügig bemerkbar und lohnt sich der Erfahrung nach nicht. 

Sprit sparen Sie mit diesen Reifen aber trotzdem, was heißt, dass die Reifen deutlich sparsamer als einige andere Modelle sind. Die Reifen können außerdem gut auf Familienautos montiert werden und können auch problemlos mal in den Alpen und auf Hochgebirgspässen mit etwas Schnee und Eis unterwegs sein, ohne gleich Probleme zu machen.

Fazit: Guter, leiser Reifen, der zwar relativ schnell Verschleißerscheinungen zeigt, dafür aber Sprit spart, auch mal problemlos in den Alpen gefahren werden kann und sehr gute Fahreigenschaften bei Nässe zeigt.

 

Vorteile: 

Sparsam: Die Reifen sind bei dem Spritverbrauch sehr sparsam und können dadurch langfristig Ihren Geldbeutel etwas schonen. 

Fahreigenschaften: Die Reifen bieten vor allem bei nassem Wetter gute Fahreigenschaften und vertragen auch mal etwas Schnee, Schneematsch und gelegentliche Fahrten in winterliche Gebiete, wo etwas Schnee liegt. 

Geräuschpegel: Die Reifen sind leise und dadurch sehr angenehm zu fahren 

 

Nachteile:

Verschleiß: Der Verschleiß ist nach etwa 20.000 km (etwa einem Jahr) oft bereits relativ hoch.

Preisintensiv: Die Reifen sind etwas teurer als einige andere Modelle. 

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8. BF Goodrich All Terrain T/A KO2 M+S 225/75R16 115S Energieklasse F

 

Diese All Terrain Reifen von BF Goodrich haben eine relativ lange Laufleistung, sodass Sie problemlos 60.000 km damit fahren können. Sie haben jedoch einen stolzen Preis und sind mit etwa 74 db relativ laut.

Der Grip ist bei trockener Fahrbahn und Off-Road (z.B. auf Sand oder Schlamm) dafür sehr gut, sodass dieses Manko wieder ausgeglichen wird. Die Reifen sind ideal für Jeeps, Pickup Trucks und SUVs und für jegliches Wetter und fast jeden Untergrund geeignet. 

Mit den Reifen können Sie zum Beispiel auch relativ gut durch Schlamm oder etwas Schnee fahren, da sie über eine gute Traktion verfügen. Die Reifen wirken robust, hochwertig verarbeitet und bieten insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie haben außerdem eine recht lange Lebensdauer und zeigen auch Off-Road eine beeindruckende Performance. 

 

Vorteile: 

Preis-Leistungs-Verhältnis: Diese Reifen sind vor allem für Jeeps, SUVs und ähnliche Autos geeignet und halten, was sie versprechen. Sie bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Off-Road Performance: Auch Off-Road bieten die Reifen, zum Beispiel auf Sand oder im Schlamm, eine gute Performance.

Laufleistung: Die Reifen reichen locker etwa 60.000 km und mehr.

Hochwertige Verarbeitung: Die Reifen sind sehr hochwertig verarbeitet und machen einen sehr robusten Eindruck. 

 

Nachteile:

Preisintensiv: Die Reifen sind relativ kostspielig. 

Geräuschpegel: Die Erfahrung mit diesen Reifen hat gezeigt, dass sie leider relativ laut sind. 

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Wie lange kann man mit Ganzjahresreifen Auto fahren? 

Wie lange Sie mit Ganzjahresreifen fahren können ist von mehreren Faktoren abhängig. Wie bei vielen anderen Dingen auch, ist hier aber vor allem die Qualität das Entscheidende. Hinzu kommen Dinge wie die Häufigkeit des Fahrens, die Nutzung von Autobahnen und einiges mehr. Bei einer durchschnittlichen Nutzung (z.B. nur zum Einkaufen und ähnliches) sind die Reifen oft bis zu 50.000 km (3 bis 4 Jahre) haltbar. Wenn Sie Vielfahrer sind und häufig auf Autobahnen oder Landwegen unterwegs sind, halten die Reifen oft etwa 35.000 km (ca. 2 Jahre) lang. Achten Sie hierbei jedoch darauf, dass dies nur grobe Anhaltspunkte sind und die Haltbarkeit der Reifen nicht pauschal genannt werden kann. Je nach Fahrstil, Laufleistung und Reifenalter (Lagerungszeit vor dem Kauf) kann sich die Haltbarkeit der Reifen eventuell schneller reduzieren.

Wichtig ist dabei noch zu wissen, dass die Gummimischung der Reifen auch dann altert, wenn die Reifen nicht in Benutzung sind. Lassen Sie die Reifen deshalb am besten regelmäßig in der Kfz-Werkstatt Ihres Vertrauens kontrollieren und halten Sie die absolute Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ein. Bei Ganzjahresreifen sollte das Profil sogar ausdrücklich tiefer sein, damit Sie in jeder Situation sicher sind. Empfehlung: Fahren Sie die Reifen nur bis zu einer Profiltiefe von etwa 4 mm ab, um eine gute Bremsleistung bei Regen und nassen Untergründen möglichst zu erhalten. 

Frage 2: Wie erkennt man Ganzjahresreifen? 

Ganzjahresreifen (auch: Allwetterreifen) sind im Prinzip wie Übergangsjacken. Ganzjahresreifen sind also eine Mischung aus Winter- und Sommerreifen und können, sofern Sie damit nicht in Regionen mit Bergen oder ähnliches fahren wollen, durchaus für das ganze Jahr geeignet. Sie sind an einer mittleren Profiltiefe und an dem M+S-Symbol (Matsch und Schnee) erkennbar. Das Symbol finden Sie auf der Reifenflanke. Es gibt außerdem noch ein Schneeflocken- und Sonnensymbol. Sie sind also ähnlich wie Winterreifen gekennzeichnet. Winterreifen haben, im Vergleich zu Ganzjahresreifen, jedoch ein weiches Profil und Sommerreifen ein hartes Profil. Bei Schneefall ist es entscheidend, dass Reifen über Lamellen verfügen, die im Profil sind. Bei Ganzjahresreifen befinden sich diese Lamellen nur in der Mitte des Reifens.

 

Frage 3: Ab wann lohnen sich Ganzjahresreifen?

Es gibt nur sehr wenige Autofahrer, die tatsächlich so viel fahren, dass Sie zwei Sätze Reifen benötigen. Richtige Winterreifen benötigen Sie dabei oft nur in Städten, wo oft Schnee fällt und die Wetterbedingungen im Winter sehr schlecht sind. Wenn Sie nur kurze Strecken in der Stadt fahren, können sich qualitativ hochwertige Ganzjahresreifen auf jeden Fall lohnen. Richtige Sommer- und Winterreifen bieten zwar gewisse Vorteile, die Ganzjahresreifen nicht mit sich bringen, was aber bei Wenigfahrern in der Praxis aber kaum zum Tragen kommt. Ganzjahresreifen sind also für schneearme Gebiete, Leute, die bei extremen Wetterbedingungen nicht auf das Auto angewiesen sind, für Fahrten in der Stadt und wenn Sie täglich nur relativ kurz mit dem Auto fahren (z.B. Einkauf) geeignet.

 

Frage 4: Was ist der Unterschied zwischen Ganzjahresreifen und Allwetterreifen? 

Bei Allwetterreifen handelt es sich um Ganzjahresreifen. Es handelt sich hierbei also um zwei Bezeichnungen, die als Synonyme verwendet werden.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Winterreifen im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie den besten Winterreifen für Ihre Zwecke kaufen möchten, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich nicht nur mit den wichtigsten Eigenschaften, mit Ganzjahresreifen sowie den Fahreigenschaften befassen, sondern auch mit dem Geschwindigkeitsindex sowie der Traglast. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie lieber eine schnelle Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie auch unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen insbesondere den WinterContact TS 860 von Continental empfehlen, denn das Modell ist sehr gut verarbeitet, bietet hervorragende Fahr- und Traktionseigenschaften auf Eis, Schnee und bei Nässe. Alternativ ist als Ganzjahresreifen auch der Cross Climate+ XL FSL von Michelin sehr empfehlenswert, denn er ist sehr gut verarbeitet, läuft recht leise und bietet einen guten Mittelweg zwischen Sommer- und Winterreifen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Winterreifen

 

Das Angebot an Winterreifen und Ganzjahresreifen ist riesig. Worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten und wie Sie eine bessere Kaufentscheidung treffen können, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Winterreifen des Jahres 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Gesetzeslage und Nutzen

Es hängt vom jeweiligen Land ab, in dem Sie leben, ob Sie Winterreifen aufziehen müssen, oder nicht. Grundsätzlich sind Winterreifen aber sowohl in Österreich als auch in Deutschland und Luxemburg Pflicht. In der Schweiz gibt es hingegen – überraschenderweise – keine Winterreifenpflicht. Allerdings droht im Falle eines Unfalls eine empfindliche Geldstrafe, wenn die Reifen nicht den Witterungsbedingungen entsprochen haben. In vielen anderen Ländern wie Frankreich und Italien gilt eine Winterreifenpflicht nur nach offizieller Ankündigung. Es gibt aber auch viele Länder, die überhaupt keine Pflicht zum Aufziehen von Winterreifen haben. Hierzu gehören beispielsweise Polen, Dänemark oder die Niederlande. Hier ist der Einsatz von Schneeketten sogar teilweise verboten.

Auch wenn das Aufziehen von Winterreifen nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie aus Gründen Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer stets Winterreifen aufziehen. Durch die tieferen und breiteren Rillen und Lamellen ist der Halt auf Schnee deutlich besser als mit Sommerreifen. Das Fahren im Schnee und auf vereisten Fahrbahnen ist mit Winterreifen um ein vielfaches sicherer. Dies liegt auch an der besonderen Gummimischung, denn Winterreifen sind deutlich weicher, um den Halt auf kaltem Untergrund zu verbessern. Dies ist auch der Grund dafür, dass Winterreifen im Sommer deutlich schneller verschleißen.

 

Ganzjahresreifen als Alternative zum reinen Winterreifen

Im Vergleich zu Ganzjahresreifen bieten Winterreifen insgesamt einen besseren Grip auf Schnee und Eis. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Temperaturen 7°C unterschreiten. Ein Winterreifen ist daher grundsätzlich die bessere Wahl, wenn es um die Auswahl eines Reifens für den Winter geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen Winterreifen für einen Opel Insignia, einen VW Golf oder einen BMW X7 brauchen. Es gibt allerdings auch eine Kehrseite der Medaille, denn im Umkehrschluss verlieren Winterreifen zunehmend an Grip, wenn die Temperaturen milder werden. Darüber hinaus verbrauchen Winterreifen in der Regel mehr Spril und das Abrollgeräusch ist höher als bei Sommerreifen und den meisten Ganzjahresreifen / Allwetterreifen.

Da Sie Ganzjahresreifen das ganze Jahr über nutzen können, verfügen sie über eine andere Rillenanordnung und andere Lamellen als Winterreifen. Ein solcher Reifen ist sowohl für kalte als auch warme Temperaturen optimiert, bildet also einen guten Mittelweg. Insbesondere in der Übergangszeit, in milden Wintern oder in etwas südlicheren Regionen sind Ganzjahresreifen einem Winterreifen in den Wintermonaten daher durchaus überlegen. Zudem entfallen beim Aufziehen von Ganzjahresreifen Kosten für den Reifenwechsel und die Einlagerung. Für einen normalen Winter in Deutschland, Österreich oder insbesondere auch in der Schweiz sind Ganzjahresreifen aber nicht sehr gut geeignet, da sie unter Extrembedinungen und eisigen Temperaturen schlichtweg die schlechteren Fahreigenschaften bieten. Im Sommer verschleißen sie darüber hinaus schneller als Sommerreifen.

In den meisten Fällen ist ein günstiger Winterreifen einem Ganzjahresreifen vorzuziehen, auch wenn es Ausnahmen bei sehr hochwertigen Ganzjahresreifen gibt. Hier kann die Performance im Vergleich zu einem schlechten Winterreifen sogar besser sein. Letztendlich müssen Sie also selbst für sich entscheiden, welche Variante sinnvoller ist. Je weniger und je kürzere Strecken Sie fahren, desto eher kann sich für Sie ein Ganzjahresreifen lohnen, da die Kosten für den Reifenwechsel im Verhältnis zu den gefahrenen Kilometern anteilig steigen.

Kaufkriterien

Die meisten gehen beim Winterreifen nach dem Preis. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere wichtige Kriterien, die beim Kauf eine Rolle spielen sollten. Worauf es sich besonders zu achten lohnt, haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst.

Maße: Natürlich muss der Reifen zu Ihrem Auto und Ihren Felgen passen. Zwar gibt es auch Winterreifen mit Felgen, in der Regel werden die Reifen aber einzeln verkauft. Die genauen Maße finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein hinter den Ziffern 20 bis 23 sowie 33.

Testergebnisse: Viele unabhängige Institute testen regelmäßig neue Reifen. Häufig sind die Diskrepanzen zwischen den Hersteller-Versprechen und der Realität gewaltig. Sie sollten daher nicht auf Werbeversprechen hören, sondern sich etwas intensiver mit den Reifen befassen oder zumindest Testberichte und Meinungen von anderen Käufern beachten. Ob ein Reifen gut ist oder nicht, lässt sich äußerlich praktisch nicht erkennen, so dass Testergebnisse bei Winterreifen besonders wertvoll sind.

Preis: Natürlich ist auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Allerdings sollte der Preis erst dann zum Tragen kommen, wenn die übrigen Kriterien gegeben sind und der Reifen grundsätzlich empfehlenswert ist.

Laufleistung und Verschleiß: Manche Winterreifen halten deutlich länger als andere. Grund kann einerseits die Anordnung der Lamellen und Rillen, andererseits aber auch die Gummimischung sein. Häufig sind vermeintlich teurere Reifen am Ende des Tages günstiger, da sie länger halten. Achten Sie daher auch auf Erfahrungswerte bezüglich der Laufleistung.

Kraftstoffeffizienz: Je besser und ruhiger das Laufverhalten und je geringer der Rollwiderstand, desto spritsparender ist man unterwegs. Auch dieser Faktor wirkt sich auf die Folgekosten eines Reifens und damit indirekt auch den Gesamtpreis aus.

Abrollgeräusch: Das Abrollgeräusch ist auf dem Reifenlabel mit angegeben. Üblicherweise liegen Winterreifen zwischen etwa 68 und 72 dB. Insbesondere, wenn Ihr Auto nicht so gut gegen Schall isoliert ist, kann dies ein wichtiges Kriterium sein.

Geschwindigkeits- und Tragfähigkeitsindex: Dies sind die beiden Betriebskennungen von Autoreifen. Sie geben an, wie stark ein Reigen belastet werden darf und wie schnell man mit ihm maximal fahren darf. Die Kennzahlen stehen immer zusammen im Fahrzeugschein (z.B. 88H oder 95W). Die erste Zahl ist dabei der Lastindex, der die maximale Last je reifen in Kilogramm angibt. Er reicht von 50 (190 kg) bis 105 (925 kg). Die Werte gelten stets für einen Reifenfülldruck von 2,5 Bar. Der Buchstabe ist der Geschwindigkeitsindex. Er reicht von L (120 km/h) bis Y (300 km/h)

 

10 beste Winterreifen 2021 im Test

 

Welche Reifen sich als Testsieger in unserem Vergleich durchsetzen konnten, erfahren Sie im folgenden Testbericht. Zwar haben wir uns die jeweiligen Reifen in einer bestimmten Größe angeschaut, bei den meisten Herstellern können Sie aber natürlich die gewünschte Größe passend zu Ihrem Fahrzeug auswählen.

 

1. Continental WinterContact TS 860 205/55R16 91H

 

Als bester Winterreifen konnte sich der Winter Contact TS 860 von Continental durchsetzen. Angeschaut haben wir uns den Winterreifen als 205 55 R16, es stehen aber praktisch alle gewünschten Größen mit verschiedenen Indizes zur Auswahl. Die Erfahrung mit dem Winterreifen hat gezeigt, dass er hervorragende Traktionseigenschaften auf Schnee bietet, was der Snow Curve+ Technologie zu verdanken ist, die für sichere Kurvenfahrten auf Schnee sorgen soll. Darüber hinaus sorgt die Liquid Layer Drainage für möglichst kurze Bremswege auf vereisten Straßen und auch die Bremswege auf kaltem Asphalt und im Schnee sind unterm Strich sehr gut.

Das Gummigemisch (Traction Silica Compound) ist für nasse, vereiste und schneebedeckte Straßen sehr gut, geht allerdings etwas zu Lasten des Laufgeräuschs, das mit 71 dB etwas lauter ausfällt als bei manch anderem Modell. Die Kraftstoffeffizienz liegt mit der Effizienzklasse C noch auf einem guten Niveau, bei Nasshaftung und Bremsleistung schneidet der Reifen mit der Klasse B aber sehr gut ab. Preislich liegt das Modell zwar bereits im Mittelfeld bis oberen Mittelfeld, das Preis-Leistungs-Verhältnis kann dank geringem Verschleiß, sehr guter Verarbeitung und guten Fahreigenschaften aber auf ganzer Linie überzeugen, so dass sich der Kauf auch wirtschaftlich lohnen kann.

Unterm Strich war die Erfahrung mit dem M+S Winterreifen von Continental durchweg positiv. Welche Vor- und Nachteile das Modell vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:         

Fahreigenschaften: Die Traktion auf Schnee ist sehr gut und auch die Nasshaftung (B) überzeugt.

Bremsweg: Die Bremswege auf vereisten und nassen Straßen sind verhältnismäßig kurz.

Verarbeitung: Der Reifen ist sehr hochwertig verarbeitet, langlebig und hat einen geringen Verschleiß, so dass die Laufleistung hoch ist.

Preis-Leistung: Obwohl es nicht der günstigste Winterreifen ist, überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf ganzer Linie.

Varianten: Der Reifen steht in allen gängigen Größen und Ausführungen zur Verfügung.

 

Nachteile:

Kraftstoffeffizienz: Die Kraftstoffeffizienz ist nur mit C klassifiziert.

Laufgeräusch: Mit 72 db ist der 205/55R16 Winterreifen im Vergleich zu anderen Modellen etwas lauter.

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2. Michelin Cross Climate 225/45R17 94W

 

Der Michelin Winterreifen konnte im Test als bester Ganzjahresreifen überzeugen, denn er bietet nicht nur eine gute Nasshaftung, sondern ist auf Eis und Schnee dem einen oder anderen sehr günstigen Winterreifen sogar überlegen. Zwar kann er mit hochwertigen Winterreifen hinsichtlich Kontrolle und Bremsweg auf verschneiter und vereister Fahrbahn nicht mit vollwertigen Winterreifen mithalten können. Dies in Verbindung mit einem etwas höheren Laufgeräusch im Vergleich zu Sommer- und sogar einigen Winterreifen sorgt insgesamt dafür, dass er natürlich nicht für jeden geeignet ist. Zudem ist er nicht gerade günstig.

Wenn Sie aber einen soliden Ganzjahresreifen kaufen möchten, weil Sie vielleicht nur kurze Strecken oder gar nicht im Winter fahren, wenn es nicht sein muss, kann sich der Kauf auf jeden Fall lohnen. Durch die ausgewogene Gummimischung ist die Laufleistung insbesondere in gemäßigten Wintern, in der Übergangszeit sowie mäßigen Sommern sehr gut, was den hohen Preis zu einem gewissen Teil relativiert. Die Verarbeitung ist gut, der Materialmix überzeugt und Sie können neben dem 225 45 R17 Modell auch praktisch alle gängigen anderen Größen bzw. Varianten kaufen.

 

Vorteile:         

Fahreigenschaften: Die Nasshaftung und Traktion auf verschneiter und vereister Fahrbahn ist für einen Ganzjahresreifen sehr ordentlich.

Bremsweg: Der Bremsweg im Winter kann durchaus mit günstigen Winterreifen mithalten.

Verarbeitung: Der Reifen ist sehr hochwertig verarbeitet, und überzeugt insbesondere bei milden Bedingungen durch eine sehr hohe Laufleistung.

Flexiblität: Da es sich um einen Allwetterreifen handelt, kann er auch im Sommer gefahren werden.

Varianten: Der Reifen steht in allen gängigen Größen und Ausführungen zur Verfügung.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt der Reifen bereits auf einem recht hohen Niveau.

Kein Winterreifen: Es handelt sich um einen Ganzjahresreifen, die Performance unter Extrembedingungen ist daher nicht ideal.  

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3. Nokian WR D3 205/55R16 91H

 

Bei dem Winterreifen von Nokian handelt es sich um einen günstigen 205 55 R16 Winterreifen, der trotz des sehr günstigen Preises insgesamt gute Fahr-, Brems- und Traktionseigenschaften auf Eis und Schnee bietet. Dadurch hat sich Nokian in den letzten Jahren einen Namen als Alternative zu teuren Markenherstellern gemacht und den Winterreifen-Wettbewerb ordentlich angeheizt.

Der Reifen ist zwar sowohl im Bereich der Kraftstoffeffizienz als auch bei der Nasshaftung nur mit C klassifiziert, im Test konnte er aber auch auf nasser Straße durchaus gut abschneiden und liegt nur geringfügig hinter der Konkurrenz. Auf Schnee muss er sich hinsichtlich Traktion und Performance aber dem einen oder anderen höherwertigen Reifen knapp geschlagen geben. Dies in Verbindung mit dem etwas höheren Abrollgeräusch (72 dB) sorgt dafür, dass er sicherlich nicht für jeden in Frage kommt.

Wer aber einen zuverlässigen Winterreifen mit hoher Laufleistung zum günstigen Preis sucht, der kommt mit den M+S Reifen von Nokian voll auf seine Kosten, insbesondere, da die Performance-Unterschiede auf Schnee im Vergleich zur Konkurrenz nicht wirklich groß sind.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt hervorragend, denn er ist günstig und dennoch zuverlässig und gut.

Fahreigenschaften: Unterm Strich sind die Fahreigenschaften durchweg gut.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist die Verarbeitung sehr gut und der Reifen bietet eine überraschend hohe Laufleistung.

Preis: Im Vergleich zu teuren Markenreifen kostet er nur rund die Hälfte.

 

Nachteile:

Performance auf Schnee: Auf Schnee schneidet der Reifen im Vergleich zu den Top-Modellen etwas schlechter ab.

Abrollgeräusch: Er ist ein wenig lauter (72 dB) als manch anderer Reifen.

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4. Michelin Alpin 5 195/65R15 91T

 

Der Alpin 5 Winterreifen von Michelin überzeugt durch sehr gute Fahreigenschaften und eine ausgewogene Gummimischung, die sowohl auf nassen und vereisten als auch auf trockenen und vereisten Straßen eine gute Performance hinlegt. In der Mischung sorgt Sonnenblumenöl für eine zusätzliche Verbesserung der Haftung bei niedrigen Temperaturen und durch die vielen Lamellen ist die Traktion auf Schnee und nasser Fahrbahn sehr gut. Die Bremswege sind ebenfalls sehr kurz, allerdings geht die Mischung etwas zu Lasten der Kraftstoffeffizienz, denn diese ist mit E eingestuft. Auch die Laufleistung ist im Vergleich zu manch anderem Modell etwas geringer, insbesondere, wenn man den Reifen auch bei nicht ganz so niedrigen Temperaturen nutzt. Dafür schneidet der Reifen bei der Nasshaftung mit B ab und überzeugt darüber hinaus durch ein leises Abrollgeräusch von nur 68 dB.

Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig, der Reifen sorgt für eine sehr hohe Sicherheit und das Preis-Leistungs-Verhältnis kann ebenfalls überzeugen, denn der Reifen ist zwar sicherlich nicht der günstigste, im Verhältnis zu Laufleistung und Performance ist der Preis aber mehr als fair. Neben dem 195 65 R15 Modell können Sie auch viele weitere Größen und Varianten auswählen, damit der Reifen zu Ihrem Fahrzeug passt.

 

Vorteile:         

Fahreigenschaften: Die Fahreigenschaften überzeugen auf ganzer Linie, denn die Gummimischung ist sehr ausgewogen.

Grip: Der Reifen haftet auch bei sehr niedrigen Temperaturen noch sehr gut.

Traktion: Auch auf nassen, schneebedeckten und vereisten Straßen bietet der Reifen eine sehr gute Kontrolle.

Bremsweg: Durch die weiche Mischung ist der Bremsweg im Vergleich zu vielen anderen Reifen in den meisten Fällen kürzer, was ihn sehr sicher macht.

Laufgeräusch: Das Abrollgeräusch ist mit 68 dB angegeben, was sehr niedrig ist.

 

Nachteile:

Laufleistung: Durch die weiche Mischung reduziert sich die Laufleistung insbesondere bei etwas höheren Temperaturen recht stark.

Kraftstoffeffizienz: Der Reifen hat nur die Effizienzklasse E beim Kraftstoffverbrauch.

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5. Continental WinterContact TS 850 225/55R17 101V

 

Der Reifen von Continental ist ein 225 55 R17 Winterreifen, der im Test durch hervorragende Traktionseigenschaften auf Schnee überzeugen konnte. Die S-Grip Profilstruktur sorgt für ein sehr gutes Handling auf Schnee und das PowerSipes System verbessert zusätzlich das Handling auf trockenem Untergrund. Der Bremsweg ist auf jeder Fahrbahn sehr kurz, so dass es ein solider und sicherer Winterreifen ist.

Preislich liegt der Reifen allerdings auf einem sehr hohen Niveau, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ganz so gut ausfällt. Dies in Verbindung mit der nur mittelmäßigen Nasshaftung und einem relativ hohen Abrollgeräusch (72 dB) sorgte unterm Strich für einen Abzug für den ansonsten aber sehr soliden Reifen, der vor allen Dingen auch durch eine sehr lange Laufleistung zu überzeugen weiß. Insbesondere auf Schnee und Eis bietet er aber einen sehr hohen Sicherheitsstandard, so dass er sich insbesondere in Gegenden lohnt, in denen viel Schnee fällt. Nicht umsonst war der Reifen in der Vergangenheit häufig Testsieger bei größeren Tests von Automagazinen. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig, so dass der hohe Preis in gewisser Weise relativiert wird. Neben dem 225/55R17 Modell stehen viele weitere Varianten und Größen zur Auswahl.

 

Vorteile:         

Fahreigenschaften: Der Reifen bietet durchweg gute Fahreigenschaften auf Eis und Schnee, ebenso wie auf trockener Fahrbahn.

Bremsweg: Die Bremswege insbesondere auf Eis und Schnee durchweg gut.

Verarbeitung: Der Reifen ist sehr hochwertig verarbeitet, was zu einer besonders hohen Laufleistung führt.

Preis-Leistung: Durch die hohe Laufleistung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis trotz des hohen Preises noch gut.

Varianten: Sie können den Reifen in allen gängigen Ausführungen bestellen.

 

Nachteile:

Preis: Im Vergleich zu anderen Reifen kostet der Conti ein gutes Stück mehr.

Nasshaftung: Die Nasshaftung ist nur mit C klassifiziert.

Abrollgeräusch: Mit 72 dB ist das Abrollgeräusch verhältnismäßig hoch.

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6. Dunlop Winter Response 2 195/65R15 91T

 

Der 195 65 R15 Winterreifen von Dunlop überzeugt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn er ist recht günstig und dennoch ordentlich verarbeitet. Zwar ist er durch die groben Rillen und die weiche Mischung nicht so effizient was den Kraftstoffverbrauch angeht (Effizienzklasse C), die Nasshaftung ist aber sehr gut, er ist für einen Winterreifen mit 67 dB besonders leise und auch die Laufleitung ist noch verhältnismäßig gut, auch wenn sie im Vergleich zu vielen anderen Modellen insbesondere bei milderen Temperaturen deutlich kürzer ist.

Der Markenreifen ist insgesamt recht günstig, dennoch solide verarbeitet und die Fahreigenschaften sind durchweg gut. Meckern findet hier daher auf hohem Niveau statt, es ist allerding nicht so einfach, den Reifen auf den verschiedenen Portalen in der passenden Größe zu finden.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Insgesamt überzeugt das Modell durch eine ordentliche Verarbeitung und gute Traktionseigenschaften auf Eis und Schnee.

Fahrverhalten: Der Reifen performt auf Eis und Schnee insgesamt sehr ordentlich.

Abrollgeräusch: Mit rund 67 dB ist der Reifen sehr leise.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Laufleistung: Insbesondere bei wärmeren Temperaturen ist die Laufleistung im Vergleich zu vielen anderen Reifen deutlich geringer.

Kraftstoffeffizienz: Durch die weiche Mischung verbraucht der Reifen etwas mehr Sprit.

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7. Vredestein Snowtrac 5 195/65R15 91T

 

Der Winterreifen von Vredestein ist sehr günstig, was zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis beiträgt. Allerdings ist er beim Kraftstoffverbrauch nicht sehr effizient (Klasse E) und auch die Nasshaftung ist mit Klasse C nur mittelmäßig. Was die Sicherheit im Winter angeht, liegt er damit ein Stück hinter guten Ganzjahresreifen.

Allerdings punktet er durch einen geringen Geräuschpegel (69 dB) in Verbindung mit einer im Verhältnis zum Preis ordentlichen Laufleistung. Durch das tiefe Profil sind Traktion und Fahrverhalten im Schnee sehr ordentlich, so dass sich der Reifen insbesondere als günstige Variante im tiefsten Winter gut eignet.

Auf vereisten und nassen Straßen sowie für die Übergangszeit gibt es aber deutlich bessere Reifen am Markt, für die man dann mitunter aber auch deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Insgesamt ist der Reifen sehr ordentlich verarbeitet.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den sehr günstigen Preis sehr gut.

Fahreigenschaften auf Schnee: Im Schnee überzeugt das Modell durchaus, denn hier sind Bremswege und Traktion durchaus gut.

Geräuschpegel: Das Abrollgeräusch liegt nur bei 69 dB, was ein guter Wert ist.

 

Nachteile:

Kraftstoffeffizienz: Die Kraftstoffeffizienz liegt nur bei E.

Geräusch: Das Laufgeräusch ist etwas höher als bei den meisten anderen Modellen.

Allround-Fähigkeit: Auf nassen und trockenen Straßen sowie bei milderen Temperaturen ist der Reifen nicht ideal.

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8. GoodYear Ultra Grip 9 205/55R16 91T

 

Der 205 55 R16 Winterreifen von Goodyear überzeugt durch eine sehr ordentliche Verarbeitung und Performance zum fairen Preis. Zwar sind Kraftstoffeffizienz sowie Nasshaftung nur mit C klassifiziert, er bietet aber auf Eis und Schnee dennoch gute Fahreigenschaften und ist darüber hinaus mit 68 dB relativ leise, wofür die gute Gummimischung und die Profilierung verantwortlich sind.

Im Vergleich zu anderen Reifen dieser Preisklasse bietet der Ultra Grip 9 zudem eine lange Laufleistung, was zu einem unterm Strich sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis beiträgt. Auch auf trockener Fahrbahn und niedrigen Temperaturen bietet der Reifen einen guten Grip, so dass der Reifen insgesamt empfehlenswert ist. Zwar ist er dem einen oder anderen Reifen hinsichtlich Traktion und Fahreigenschaften unterlegen, das Gesamtpaket ist aber durchaus gelungen.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, denn der Reifen ist unterm Strich günstig und dennoch ordentlich verarbeitet.

Fahreigenschaften: Auf vereister, verschneiter und nasser Fahrbahn performt der Reifen ordentlich und überzeugt auch auf trockener Fahrbahn bei geringen Temperaturen.

Rollgeräusch: Das Rollgeräusch liegt nur bei 68 dB, so dass der Reifen sehr leise ist.

Laufleistung: Durch die harte Gummimischung ist die Laufleistung insgesamt sehr ordentlich.

 

Nachteile:

Positionierung: Der Reifen positioniert sich am Markt nicht klar. Weder ist er besonders günstig, noch sind Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung besonders gut.

Effizienzklassen: Sowohl Kraftstoffeffizienz als auch Nasshaftung sind mit C eingestuft.

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9. Hangkook W320 225/60R17 99H

 

Bei dem 225 60 R17 Winterreifen von Hangkook handelt es sich um einen soliden Reifen, der durch eine lange Laufleistung und eine hochwertige Verarbeitung überzeugen kann. Allerdings liegt er preislich auf einem etwas höheren Niveau, sowohl Nasshaftung als auch Kraftstoffeffizienz sind nur mit C klassifiziert und die Geräuschemission liegt mit 72 dB auf einem etwas höheren Niveau. Darunter leidet das Preis-Leistungs-Verhältnis.  

Im Winter überzeugt der Reifen auf vereister und verschneiter Fahrbahn aber durchaus, denn hier sorgt er für kurze Bremswege und eine sehr gute Kontrolle. Insbesondere, wenn Sie im tiefsten Winter unterwegs sind, kommen Sie mit dem Reifen daher auf Ihre Kosten. Die Performance lässt bei wärmeren Temperaturen aber deutlich nach und auch der Verschleiß nimmt hier stark zu.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Insgesamt ist der Reifen ordentlich verarbeitet.

Laufleistung: Die Laufleistung im Winter ist sehr gut.

Fahrverhalten auf Schnee: Auf Schnee spielt der Hankook seine Stärken voll aus.

 

Nachteile:

Effizienz: Sowohl die Kraftstoffeffizienz als auch die Nasshaftung sind nur in Klasse C angesiedelt.

Preis: Preislich liegt der Reifen bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Abrollgeräusch: Mit 72 dB ist das Abrollgeräusch etwas höher.

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10. Nexen Winguard Snow’G WH2 225/50R17 98V

 

Beim 225 50 R17 Winterreifen von Nexen handelt es sich um eine sehr günstige Alternative zu teureren Markenreifen in der Größe. Er überzeugt durch eine sehr gute Nasshaftung (Klasse B) in Verbindung mit einer ordentlichen Verarbeitung zum günstigen Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist daher sehr gut.

Zwar muss man mit einem etwas höheren Abrollgeräusch (72 dB) sowie einer nur mäßigen Kraftstoffeffizienz und Laufleistung leben, im Verhältnis zum Preis bietet der Reifen aber sowohl auf verschneiten und vereisten als auch nassen und trockenen Straßen ein gutes Fahrverhalten. Wenn Sie eine günstige Alternative zu teuren Markenreifen suchen, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Insgesamt ist der Reifen im Verhältnis zum Preis sehr ordentlich verarbeitet.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durchweg gut.

Fahreigenschaften: Der Reifen bietet auf allen Untergründen eine durchweg gute Performance und die Nasshaftung ist gut (B).

 

Nachteile:

Kraftstoffeffizienz: Der Reifen ist nicht so effizient, was den Kraftstoffverbrauch angeht.

Laufleistung: Durch die weiche Mischung ist die Laufleistung etwas geringer.

Abrollgeräusch: Mit 72 dB ist das Abrollgeräusch etwas lauter.  

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Meistgestellte Fragen

 

Wenn Sie weitere Fragen zu Winterreifen haben, kann Ihnen die folgende Zusammenfassung der meistgestellten Fragen vielleicht weiterhelfen. Falls nicht, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Frage 1: Ab wann muss man Winterreifen aufziehen?

Dies hängt vom Land ab. In Deutschland ist es seit dem Jahr 2010 so, dass passende Reifen, die die Richtlinie 92/23/EWG erfüllen, bei Schneeglätte, Glatteis, Schneematsch sowie Eis- und Reifglätte aufgezogen werden müssen. Es herrscht also eine situative Winterreifenpflicht. Als Faustregel gilt die O-bis-O-Regel: Winterreifen sollte man von Oktober bis Ostern nutzen. In Österreich hingegen besteht zwischen dem 15. November und dem 15. März Winterreifenpflicht.

 

Frage 2: Was hat das Fahren mit Winterreifen in den Sommermonaten zur Folge?

Da Winterreifen eine deutlich weichere Gummimischung haben als Sommerreifen oder Ganzjahresreifen, ist der Verschleiß bei Winterreifen im Sommer viel höher. Außerdem können sich Bremswege verlängern und die Traktionseigenschaften verschlechtern, da die Reifen für warmen Asphalt nicht ausgelegt sind. Allerdings ist das Fahren von Winterreifen im Sommer zwar weniger gefährlich, als beim umgekehrten Fall, aber auch Winterreifen können im Sommer zum Unfallrisiko werden, wenn sich das Fahrverhalten durch starke Materialverformung verändert. Insbesondere in Kurven und beim Bremsen kann dies gefährlich werden.

Frage 3: Wie alt dürfen Winterreifen sein?

Sowohl TÜV als auch der ADAC empfehlen ein maximales Reifenalter von sechs Jahren. Spätestens nach 10 Jahren sollten Reifen auf jeden Fall ausgetauscht werden, unabhängig von der Profiltiefe. Die Gummimischung kann insbesondere bei weicheren Winterreifen spröde werden und die Fahreigenschaften werden schlechter. Erkennt man Überalterungsspuren schon früher, sollte der Reifen so oder so gewechselt werden.

 

Frage 4: Welche Mindestprofiltiefe gibt es bei Winterreifen?

In Deutschland gilt eine gesetzlich vorgeschrieben Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Allerdings muss man wissen, dass es schon unterhalb von 4 mm bei Winterreifen gefährlich wird, denn dann verschwinden bereits die Lamellen, worunter die Fahrbahnhaftung im Winter sehr stark leidet! Wir empfehlen daher, ab einer Profiltiefe von unter 4 mm neue Winterreifen aufzuziehen.

 

Frage 5: Wie viel Profil haben neue Winterreifen?

Die Profiltiefe kann sich von Reifen zu Reifen unterscheiden. Bei den meisten Reifen liegt sie zwischen 8 und 10mm. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm, wobei wir für Winterreifen eine Profiltiefe von mindestens 4 mm empfehlen, bevor der Reifen gewechselt werden sollte.

 

Frage 6: Wie lange halten Winterreifen in km?

Im Durchschnitt kann man im Winter mit einem Winterreifen etwa 40.000 Kilometer fahren. Allerdings kann dieser Wert je nach Fahrstil, Temperatur und Straßenbedingungen recht stark variieren. Fährt man die Winterreifen auch häufig noch bei gemäßigten Temperaturen, kann sich die Laufleistung weiter verringern. Die 40.000 Kilometer gelten daher unter der Voraussetzung, dass man zu gegebener Zeit zu Sommerreifen wechselt. Hat man eine jährliche Fahrleistung von 10.000 Kilometern, halten Winterreifen etwa vier Jahre.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Autobatterien im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Die beste Autobatterie für das Auto zu finden kann recht kompliziert sein, da die Auswahl groß und unübersichtlich ist. Vor dem Kauf müssen Sie sich zudem mit den verschiedenen technischen Daten sowie mit der Handhabung und vielen anderen wichtigen Punkten beschäftigen. Wenn Sie Zeit sparen und einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie gerne unserer Kaufempfehlung folgen. In dieser haben wir Ihnen die Recherchearbeit zum größten Teil bereits abgenommen. Wir empfehlen so zum Beispiel das Modell Varta E11 Blue Dynamic , da dieses Modell relativ günstig und sehr lange haltbar ist. Alternativ empfehlen wir das Modell Varta Silver Dynamic , da dieses Modell eine XXL-Kapazität hat und Ihr Auto nicht nur schneller anspringen lässt, sondern auch mal eine Nacht mit angelassenen Scheinwerfern problems zu überstehen scheint.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Autobatterien

 

Neben des Motors ist die Batterie das Herzstück eines Autos. Da es jedoch so viele unterschiedliche Typen von Batterien gibt und nicht jede Batterie in jedes Auto passt, ist es sinnvoll, sich einen Überblick über das Angebot zu verschaffen und einen kurzen Preisvergleich durchzuführen. Von Vorteil ist es zudem auch, wenn Sie sich mit den wichtigsten Kaufkriterien, wie zum Beispiel der Kapazität und einigen anderen Kriterien auseinandersetzen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, welche unterschiedlichen Batterien es gibt und wie Sie die richtige Batterie für sich finden, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Top-5-Liste eine Übersicht über die besten Autobatterien 2021 entnehmen, die wir im Vergleich für Sie ermittelt haben.

Einige Batterietypen

Eine Autobatterie kann im Durchschnitt zwischen vier und sechs Jahren, oft aber auch viel länger halten. Wie lange die Batterie aber tatsächlich hält, hängt dabei von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel Ihr Fahrverhalten, Kälte, extreme Hitze, die länge der Strecken, die Sie fahren und die Bordelektronik Ihres Fahrzeugs. Je nach Fahrzeugmodell wird die Batterie außerdem unterschiedlich stark beansprucht. Wichtig ist bei der Auswahl Ihrer Batterie, dass Sie wissen, dass ein hoher Preis nicht automatisch eine höhere Qualität und eine hohe Lebensdauer bedeuten und dass es gute Batterien in unterschiedlichen Preisklassen gibt. Welche unterschiedlichen Arten von Batterien es dabei gibt, erklären wir Ihnen nun im Anschluss: 

Blei-Akkumulatoren: Diese Batterien sind am weitesten verbreitet und besitzen Elektroden aus Blei und und Bleioxid. Sie gelten weitgehend als “wartungsfrei” (was jedoch nicht mit “nicht pflegebedürftig” verwechselt werden sollte) und liefern sehr kurzfristig sehr hohe Ströme, die vor allem beim Einschalten des Motors benötigt werden. 

Blei-Gel-Akkus: Diese Batterien besitzen die gleiche Spannung wie Blei-Akkus, allerdings wird die Schwefelsäure hier durch Kieselsäure gebunden. Dadurch entsteht anschließend eine Art Gel. Diese Batterien kommen bei Booten, Wohnmobilen, Rollstühlen, Elektroautos und vergleichbarem zum Einsatz und sind relativ auslaufsicher.

AGM-Batterie: AGM-Batterien (Absorbent Glass Material) sind sehr lange haltbar und laufen auch nach längerer Standzeit sehr gut. Sie sind nicht immer für Autos mit Start-Stopp-Automatik geeignet, können dafür aber entweder schräg oder seitlich betrieben werden. Diese Batterien sind zwar kälteunempfindlich und auslaufsicher, dafür jedoch kostspielig und hohen Temperaturen gegenüber relativ empfindlich.

Kalzium-Batterien: Diese Batterien sind in den meisten modernen Autos vorzufinden. Kalzium-Batterien sind eine spezielle Form von Blei-Batterien und haben Elektroden, die mit Kalzium beschichtet sind. Diese Batterien haben eine geringere Gasung und einen damit einhergehenden geringeren Wasserverbrauch, eine geringere Selbstentladung und eine höhere Unfallsicherheit. Allerdings überstehen diese Batterientypen nicht zu viele Lade- und Entladungsvorgänge. 

Lithium-Ionen-Akkus: Diese Batterien werden in Elektro- und Hybridfahrzeugen eingesetzt und besitzen eine hohe Energiedichte. Ursprünglich wurden sie jedoch für Handys und PCs entwickelt. Genutzt werden Sie unter anderem auch in einigen Sportwagen.

EFB-Batterie: Enhanced-Flooded-Batterien sind für Wagen mit Start-Stopp-Automatik gedacht und ermöglichen eine schnelle Auf- sowie Entladung. Diese Batterien haben eine erhöhte Lebensdauer und größere Haltbarkeit beim Betrieb in einem reduzierten Ladezustand, der typisch für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik ist.

 

Die richtige Batterie finden

Marken: Zu einigen Marken, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, zählen zum Beispiel Accurat, Energizer, Bosch und Scoda Citigo. Es gibt allerdings auch noch viele weitere Marken, die ebenfalls gut sind und hier aus Platzgründen nicht aufgelistet werden. Sie finden diese jedoch in unserer Bestenliste wieder.  

Batterietyp: Welche Batterie in Ihr Auto passt, sagt Ihnen das Bordbuch Ihres Fahrzeuges. Zur Auswahl stehen dabei jedoch, unter anderem, folgende Batterietypen: EFB-Batterien, AGM-Batterien, Blei-Akkumulatoren und einige weitere Batterien, wie zum Beispiel Batterien für Elektro-Autos, die sich von herkömmlichen Batterien unterscheiden. EFB-Batterien sind dabei für Autos mit Start-Stopp-Systemen geeignet und ermöglichen oft ein schnelleres aufladen. AGM-Batterien sind Tiefenentladungen gegenüber weniger empfindlich, haben eine lange Lebensdauer und sind weniger kälteempfindlich. Blei-Akkumulatoren liefern kurzfristig sehr hohe Ströme, die beim Anlassen des Motors benötigt werden und sind am weitesten verbreitet. 

Kapazität: Die Kapazität einer Batterie gibt an, wie viel elektrische Ladung sie speichern und abgeben kann. Diese Kapazität wird in Ah (Amperestunden) angegeben. Für kleine Autos ist dabei eine Batterie von 35 Ah üblich. Für einen mittelgroßen Wagen werden dagegen zwischen 40 bis 70Ah oder 80Ah benötigt. Oberklassewagen benötigen mindestens 90 oder 100Ah. Falls sich viele “Stromfresser” (Klimaanlage, Sitzheizung, Musikanlage etc) in Ihrem Wagen befinden, ist es sinnvoll, eine Batterie mit einer höheren Kapazität zu kaufen. 

Kaltstartstrom: Der maximale Strom, der bei -18 Grad über einen Zeitraum von 30 Sekunden geliefert werden kann, wird in der Fachsprache als Kaltstrom bezeichnet. Dieser liegt bei Fahrzeugen oft zwischen 200 und 800 A. 

Polart: Gekennzeichnet wird die Polart oft mit 0 und 1. Der Pluspol befindet sich dabei rechts und ist an der roten Farbe und einem Pluszeichen erkennbar. Der Minuspol ist blau und anhand des Minuszeichens erkennbar. Dieser Polart werden Sie am häufigsten begegnen. Bei der Polart 1 sind der Plus- und Minuspol andersherum angeordnet. 

Bodenleistung und Abmessungen: Wenn Sie Ihre Batterie austauschen wollen, orientieren Sie sich dabei an der alten Batterie. Achten Sie dabei auf die Bodenleiste und suchen Sie nach einem Hinweis, der direkt auf der Batterie vermerkt ist. Hierbei handelt es sich um ein “B” in Verbindung mit einer Zahl. Beispiel: “B18.”

Austausch, Entsorgung und das richtige Aufladen

Austausch: Sobald eine Batterie kurz nach einem Ladevorgang schnell wieder den Geist aufgibt, ist es an der Zeit, die Batterie auszutauschen. Dies geschieht dabei – je nach Fahrverhalten und anderen Einflussfaktoren meist innerhalb von vier bis sechs Jahren. Dass eine Batterie demnächst ausgetauscht werden muss erkennen Sie außerdem daran, dass die Scheinwerfer kurz nach dem Einschalten bei ausgeschaltetem Motor schwächer werden oder zu flackern beginnen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Batterie ausgetauscht oder nur neu aufgeladen werden muss, können Sie mit einem Batterietester die Spannung überprüfen, um Gewissheit zu bekommen. 

Die alte Batterie muss, nachdem sie ausgetauscht wurde, anschließend fachgerecht über den Sondermüll entsorgt oder zur Stelle, wo sie gekauft wurde, zurückgebracht werden, damit sie dort entsorgt werden kann. Beachten Sie außerdem, dass es durch die falsche Auswahl der Batterie  zu einem Ausfall des Start-Stopp-Systems kommen kann. Durch eine ungeeignete Batterie können außerdem diverse weitere Funktionsausfälle entstehen. Dazu gehören zum Beispiel eine Batteriepanne beziehungsweise ein Totalausfall der Batterie sowie ein Ausfall diverser Funktionen in Ihrem Fahrzeug. Dazu gehören Dinge wie der Ausfall der Klimaanlage oder der Sitzheizung und viele andere Dinge mehr.

Korrekte Entsorgung: Eine Altbatterie sollte unter keinen Umständen in der Umwelt (z.B. im Restmüll versteckt) oder direkt in der Natur entsorgt werden. Das Blei und die Säure in der Batterie sind Umweltgifte, die ins Grund- und Trinkwasser gelangen und damit Tier und Mensch massiv gesundheitlich schaden können. Bitte entsorgen Sie Ihre Altbatterien verantwortungsbewusst und gefährden Sie weder sich selbst noch andere Lebewesen.

Batterie richtig aufladen: Genaue Anweisungen zum Aufladen einer Batterie finden Sie meistens in den Herstellerangaben Ihrer Batterie und/oder in der Anleitung Ihres Ladegeräts. Wichtig ist beim Aufladen, dass der Motor, die Zündung und alle Stromquellen während des gesamten Ladevorgangs ausgeschaltet sind und aus bleiben. Prüfen Sie vor dem Aufladen außerdem, ob alle Lüftungsschlitze der Batterie frei sind, damit sich freigesetzte Gase nicht darin stauen können. Eine Anleitung dazu, wie Sie Ihre Batterie aufladen können, finden Sie im Anschluss:

♦ Trennen Sie Ihren Akku, wenn nötig vom Stromkreis und beachten Sie die Anleitung Ihres Fahrzeugherstellers. Klemmen Sie dazu erst die Verbindung am Minuspol (schwarz) und anschließend am Pluspol (rot) ab.

♦ Schließen Sie danach das ausgeschaltete Ladegerät an. Erst nehmen Sie das rote Kabel am Pluspol, anschließend das schwarze Kabel am Massepunkt Ihres Fahrzeugs (wenn die Batterie eingebaut ist) beziehungsweise am Minuspol der Batterie, wenn der Akku ausgebaut ist. 

♦ Schalten Sie das Ladegerät anschließend an. Beachten Sie hierbei, dass das Ladegerät erst dann eingeschaltet werden kann, wenn alle Verbindungen hergestellt worden sind. Ist dies nicht der Fall, riskieren Sie Schäden an der Starterbatterie, was nochmal zusätzlich Zeit und Geld in Anspruch nehmen kann.

♦ Beenden Sie den Ladevorgang. Wenn Sie ein modernes Ladegerät besitzen, kann es auch sein, dass sich das Gerät bei vollem Akku automatisch abschaltet oder auf einen Standby-Modus (Ladungs-Erhaltungsmodus) schaltet.

Zusätzlicher Tipp für Kurzstreckenfahrer: Fahren Sie immer wieder mal etwa 15 bis 20 Minuten lang mit Ihrem Auto und schalten Sie Quellen, die vermehrt Strom verbrauche, wie zum Beispiel das Radio, die Klimaanlage sowie die Sitzheizung während der Fahrt aus. Nach etwa 15 bi 20 Minuten sollte sich der Akku Ihres Wagens wieder vollständig aufgeladen und die Batterie sich erholt haben. So können Sie Ihre Batterie gut in Stand halten und die Lebensdauer eventuell sogar ein wenig verlängern, wenn Sie zusätzlich noch auf Ihr Fahrverhalten achten.

 

5 beste Autobatterien 2021 im Test

 

Im Folgenden finden Sie den Testbericht zu allen Batterien, die sich bei uns im Test durchsetzen und einen Platz in der Liste der fünf besten Autobatterien 2021 ergattern konnten. Bevor Sie ein bestimmtes Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, unbedingt einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen, um eine fundierte Kaufentscheidung treffen und einen möglichen Fehlkauf vermeiden zu können. Sie finden dabei ein breites Angebot an unterschiedlichen Batterien verschiedener Preisklassen. 

 

1. Varta E11 Blue Dynamic 74Ah, 680A 

 

Die relativ günstige Autobatterie von Varta hat sich in dieser Reihe als beste Autobatterie herauskristallisiert und gilt somit als klarer Testsieger. Sie bietet ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist ideal als Ersatzbatterie für Kompakt- und Mittelklassewagen. Es kann zwar passieren, dass sie bei Lieferung nicht aufgeladen ist und man sie erst mehrere Stunden laden muss, bevor sie eingebaut werden kann, dafür ist sie jedoch relativ lange haltbar (bis 6-8 Jahre) und hat eine sehr gute Leistung. Das Gehäuse ist robust verarbeitet und die Batterie hat genug Power, sodass Autos auch bei relativ starker Kälte im Winter sofort anspringen und Sie nicht lange in der Kälte rumstehen und warten müssen.

Der Einbau geht ebenfalls relativ leicht. Allerdings dürfen Sie nicht vergessen, die gelben Transport-Entlüftungsstopfen vorher zu entfernen, da es sonst später bei Erwärmung zu einem Säureaustritt im Motorraum kommen kann. Wichtig ist außerdem, dass nach dem Batterieaustausch bei Autos mit einem Originalradio der Radiocode eingegeben werden muss. Die Nassbatterie hat eine Kapazität von 74 Ah, eine Spannung von 12 V und folgende Maße: 278 x 175 x 190 mm. Der Kälteprüfstrom beträgt bei diesem Modell 680 A. 

Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Batterie hält, was sie verspricht und konnte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. 

Einstiegspreis: Die Batterie ist für einen relativ niedrigen, fairen Preis erhältlich und ideal als Ersatzbatterie für die Kompakt- und Mittelklasse. 

Haltbarkeit: Die Batterie ist relativ lange haltbar und kann Ihnen so zum Beispiel bis sogar bis zu 6-8 Jahre lang erhalten bleiben. 

Leistung: Die Batterie hat viel Power und sorgt dafür, dass viele Autos auch im Winter sofort anspringen. Sie müssen also nicht mehr in der Kälte warten.

Einbau: Der Einbau ist relativ einfach und erfolgt recht schnell. 

 

Nachteile:

Nicht immer vorgeladen: Die Erfahrung mit der Autobatterie hat gezeigt, dass diese nicht immer vorgeladen geliefert wird. 

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2. Varta Silver Dynamic H3 12 V 100Ah 830A 

 

Diese Batterie konnte auf ganzer Linie mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen und hat genug Power, sodass Autos auch im Winter problemlos anspringen. Die Batterie hat eine Kapazität von 100 Ah, eine Spannung von 12 V und der Kälteprüfstrom beträgt 830 A. Sie ist aber auch mit vielen anderen Kapazitäten erhältlich und hat die Maße 353 x 175 x 190 mm. Die Batterie kommt in einem geladenen Zustand an (was nicht immer selbstverständlich ist) und kann recht schnell und einfach eingebaut werden, sodass Sie direkt losfahren können.

Der Produktpreis ist im Vergleich zu anderen Markenprodukten zwar relativ hoch, dafür hat diese Batterie jedoch eine XXL-Kapazität, die sich sehen lassen kann und ist deutlich günstiger als beim Händler um die Ecke. Die Batterie hat sehr viel Power, sodass Motoren auch bei Minusgraden sofort anspringt oder nach einer Nacht mit angelassenen Scheinwerfern problemlos übersteht. Ein weiteres Vorteil ist, dass Motoren in der Kaltstartphase tatsächlich gleich ruhiger laufen. Die Batterie ist also von guter Qualität und bietet insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Batterie ist von guter Qualität und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Aufgeladen: Die Batterie wird bei der Lieferung bereits in einem aufgeladenen Zustand geliefert. 

Einbau: Der Einbau der Batterie ist relativ einfach und geht schnell von der Hand.

XXL-Kapazität: Die Batterie hat viel Power und sorgt dafür, dass Motoren in der Kaltstartphase ruhiger laufen. Autos können außerdem auch bei Minusgraden direkt gestartet werden und es macht nichts, wenn Sie mal vergessen das Scheinwerferlicht auszuschalten. 

Mehrere Kapazitäten: Die Batterie wird in mehreren unterschiedlichen Kapazitäten angeboten. 

 

Nachteile:

Produktpreis: Der Produktpreis ist im Vergleich zu anderen Markenprodukten etwas höher.

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3. Bosch S4005 Starter 60Ah 12V 540A Anschlüsse für Abluftschlauch

 

Die Batterie von Bosch (60Ah)  bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wird geladen mit 12,5 V geliefert und hat Anschlüsse für einen Abluftschlauch, sodass sie auch in einem Kofferraum verbaut werden kann. Sie lässt sich sehr leicht einbauen und man merkt nach dem Batteriewechsel, dass Autos keine Startschwierigkeiten mehr haben und in vielen Fällen sogar schneller starten.

Es kommt in einigen Fällen jedoch vor, dass die Batterie von der Länge nicht richtig ins Auto passt. Das liegt an der Anzeige auf der Webseite – diese stellt die Tauglichkeit der Batterie für ein bestimmtes Auto manchmal fehlerhaft da, sodass Sie sich nicht zu sehr darauf verlassen sollten. Sobald Sie die Batterie gekauft haben, können Sie sie nämlich aufgrund der nicht mehr zurückgeben.

Wenn die Batterie passt, läuft jedoch alles wie am Schnürchen. Die Batterie ist ein deutsches Qualitätsprodukt, dass online deutlicher weniger kostet als im Handel. Die Batterie hat eine Kapazität von 60 Ah. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Produkt konnte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. 

Kann im Kofferraum verbaut werden: Die Batterie hat Anschlüsse für einen Abluftschlauch, sodass sie auch in einem Kofferraum verbaut werden kann.

Geladen: Die Batterie wird geladen mit 12,5 V geliefert.

Kapazität: Die Batterie sorgt dafür, dass Motoren keine Startschwierigkeiten mehr haben oder sogar schneller als zuvor starten. Die Batterie hat also recht viel Power.

Einbau: Der Einbau ist leicht und kann schnell erledigt werde.

 

Nachteile: 

Nicht immer passend: Es kommt in einigen Fällen jedoch vor, dass die Batterie von der Länge nicht richtig ins Auto passt. Beachten Sie, dass die Batterie nach dem Kauf nicht mehr zurückgeschickt werden kann. 

Zu Amazon

 

 

 

 

4. Accurat Starterbatterie B100 Basic 100Ah 12V 830A wartungsfrei 

 

Bei der Starterbatterie von Accurat handelt es sich um eine wartungsfreie Nassbatterie (Ca-Technologie) für PKW/Transporter mit einer Kapazität von 100Ah, 830 A Kaltstartstrom und einer Spannung von 12 V. Die Batterie ist auch in anderen Kapazitäten erhältlich und wird in bereits geladenem Zustand geliefert. 

Die Batterie funktioniert sehr gut und macht im Winter alles mit, sodass Sie mit keinen Startschwierigkeiten rechnen müssen. Sie ist für kleinere Autos sehr gut geeignet und lädt sich auch bei nicht allzu langen Strecken gut auf, was sehr praktisch ist, wenn Sie nicht viel Auto fahren. Sie müssen bei der Bestellung jedoch darauf achten, dass die Batterie die richtige Größe für Ihr Auto hat, da es in einigen Fällen dazu gekommen ist, dass die Batterie nicht ganz gepasst hat. 

Anders als einige andere Modelle, verspricht diese Batterie außerdem eine bessere Tiefenentladungsfähigkeit und allgemein eine besser Ladbarkeit. Die Batterie ist für Diesel-/Benzinfahrzeuge aller Klassen und PKW mit hohem Verbrauch geeignet, da sie 30 % mehr Startkraft gegenüber herkömmlichen Starterbatterien hat. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also insgesamt gut.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Batterie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und macht auch im Winter alles mit, sodass Sie nicht mit Startschwierigkeiten rechnen müssen.

30 % mehr Startkraft: Die Batterie hat herkömmlichen Starterbatterien gegenüber 30 % mehr Startkraft und ist somit ideal für PKW mit hohem Verbrauch und für alle Diesel-/Benzinfahrzeuge aller Klassen.

Bessere Tiefenentladungsfähigkeit: Die Batterie hat eine bessere Tiefenentladungsfähigkeit und Ladfhähigkeit als einige andere Modelle. 

Wartungsfrei: Dank der Ca-Technologie ist diese Batterie weitgehend wartungsfrei. 

 

Nachteile:

Richtige Größe: Sie müssen bei der Bestellung darauf achten, dass die Batterie die richtige Größe für Ihr Auto hat, da es in einigen Fällen dazu gekommen ist, dass die Batterie nicht ganz gepasst hat.

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5. BlackMax 12V 50Ah inklusive Polfett wartungsfrei

 

Die BlackMax Batterie wird meistens inklusive Polfett geliefert, hat eine Kapazität von 50 Ah (es sind auch andere Kapazitäten erhältlich) und besitzt die Maße 209 x 175 x 175 mm. Sie hat eine Spannung von 12 V und ist sowohl für Diesel- als auch Benzinfahrzeuge geeignet. Die Batterie kann für PKW, Transporter, KFZ, Traktoren, Schlepper und Landmaschinen verwendet und kann ab dem Lieferungszeitpunkt genutzt werden, da sie – meistens, aber nicht immer – bereits geladen geliefert wird. Falls die Batterie zum Lieferzeitpunkt aber nicht geladen ist, sollten Sie sie auf jeden Fall vor Gebrauch vollständig laden, da dies die Lebensdauer der Batterie erhöht. Falls das Polfett in Ihrer Lieferung nicht dabei sein sollte, können Sie im Notfall auch auf Multifett ausweichen.

Die Batterie bietet insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, lässt sich relativ einfach ins Auto einbauen und ist vor allem für Fahrzeuge mit einer erhöhten Ladespannung von 14,8 V geeignet. Die Batterie ist außerdem weitestgehend wartungsfrei, auslaufsicher, rüttelfest und es muss kein Wasser nachgefüllt werden.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich also gut. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Batterie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für Traktoren, Transporter, Schlepper, Landmaschinen etc geeignet. 

Für Fahrzeuge mit erhöhter Ladespannung: Die Batterie lässt sich relativ einfach einbauen und ist vor allem für Fahrzeuge mit einer erhöhten Ladespannung von 14,8 V geeignet.

Inklusive Polfett: Die Batterie wird, in der Regel, zusammen mit Polfett geliefert. Sollte das Polfett mal fehlen, können Sie alternativ auch auf Multifett ausweichen.

Wartungsfrei: Die Batterie ist weitestgehend wartungsfrei. 

 

Nachteile: 

Nicht immer aufgeladen: Die Batterie kann, laut Hersteller, meistens ab dem Lieferungszeitpunkt genutzt werden. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Falls die Batterie zum Lieferzeitpunkt nicht geladen sein sollte, sollten Sie sie auf jeden Fall vor Gebrauch vollständig laden.

Polfett fehlt manchmal: Das Polfett ist ebenfalls nicht immer in der Lieferung enthalten. Sie können Alternativ auf Multifett ausweichen.

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Wie lange hält eine Autobatterie?

Eine Autobatterie kann etwa vier oder sechs Jahre lang oder sogar länger halten. Die Lebensdauer der Batterie hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab, sodass diese Zahl natürlich stark variieren kann. Am einflussreichsten sind hierbei das eigene Fahrverhalten sowie die Bordelektronik Ihres Wagens. Auf letzteres haben Sie aber natürlich keinerlei Einfluss. Je nach Wagenmodell wird die Batterie unterschiedlich stark beansprucht. Einige weitere Einflussfaktoren sind außerdem Kälte, extreme Hitze und Kurzstrecken. Bei Kälte ist es so, dass die chemischen Reaktionen innerhalb der Batterie deutlich langsamer ablaufen. Bei Kurzstrecken kann sich der Akku nicht vollständig aufladen. Wichtig ist bei der Auswahl Ihrer Batterie, dass Sie wissen, dass ein hoher Preis nicht automatisch eine höhere Lebensdauer verspricht. Gute Batterien gibt es in jeder Preisklasse. Damit Sie auf der sicheren Seite sind, sollten Sie aber am besten über ein Starthilfegerät sowie ein Starthilfekabel verfügen. So bleiben Sie im Notfall nicht auf der Strecke stehen.

Tipp für Kurzstreckenfahrer: Fahren Sie hin und wieder etwa 15-20 Minuten lang mit Ihrem Auto und schalten Sie Stromfresser wie das Radio, die Klimaanlage sowie die Sitzheizung aus. Nach 15-20 Minuten sollte sich der Akku wieder aufgeladen und die Batterie sich erholt haben. So können Sie Ihre Batterie in Stand halten und die Lebensdauer eventuell ein wenig verlängern, wenn Sie zusätzlich noch auf Ihr Fahrverhalten achten.

Frage 2: Wie viel Kw hat eine Autobatterie?

Eine reguläre Batterie hat eine Spannung von 12 Volt und eine Kapazität von ca. 90Ah. Das sind etwa 1,8 Kwh. Solche Batterien sind dabei in der Regel für mittelgroße Wagen am besten geeignet. Für kleinere Wagen benötigen Sie eine Batterie mit etwa 12V 44Ah.

 

Frage 3: Wie lade ich eine Autobatterie auf?

Genaue Anweisungen zum Aufladen einer Batterie können Sie in den Herstellerangaben Ihrer Batterie und in der Anleitung Ihres Ladegeräts finden. Wichtig ist, dass der Motor, die Zündung und alle Stromquellen während des gesamten Ladevorgangs aus sind und aus bleiben. Prüfen Sie vor dem Aufladen außerdem, ob alle Lüftungsschlitze der Batterie frei sind, damit sich freigesetzte Gase nicht darin stauen können. Eine allgemeine Anleitung dazu, wie Sie Ihre Batterie aufladen können, finden Sie im Anschluss:

♦ Trennen Sie Ihren Akku, wenn nötig vom Stromkreis und beachten Sie die Anleitung Ihres Fahrzeugherstellers. Klemmen Sie dazu erst die Verbindung am Minuspol (schwarz und anschließend am Pluspol (rot) ab.

♦ Schließen Sie nun das ausgeschaltete Ladegerät an. Erst das rote Kabel am Pluspol, anschließend das schwarze Kabel am Massepunkt Ihres Fahrzeugs (wenn die Batterie eingebaut ist) beziehungsweise am Minuspol der Batterie, wenn der Akku ausgebaut ist. 

♦ Schalten Sie das Ladegerät nun an. Beachten Sie hierbei, dass das Ladegerät erst dann eingeschaltet werden kann, wenn alle Verbindungen hergestellt worden sind. Ist dies nicht der Fall, riskieren Sie Schäden an der Starterbatterie, was nochmal zusätzlich Zeit und Geld kosten kann. 

♦ Beenden Sie den Ladevorgang. Wenn Sie ein modernes Ladegerät besitzen, kann es auch sein, dass sich das Gerät bei vollem Akku automatisch abschaltet oder auf einen Standby-Modus (Ladungs-Erhaltungsmodus) schaltet.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Wagenheber im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie den besten Wagenheber für einen bestimmten Einsatzbereich suchen, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich unbedingt einen Überblick über das Angebot verschaffen und sich mit den unterschiedlichen Arten von Wagenhebern sowie den wichtigsten Kriterien befassen, die einen guten Wagenheber ausmachen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell HL485 von Hi-Lift sehr empfehlen, denn der Wagenheber hat eine Hubhöhe von bis zu 98 cm, hebt bis zu 2,2 Tonnen und ist hochwertig verarbeitet. Alternativ ist auch das Modell WK 1075 von Kunzer sehr zu empfehlen, denn er hebt bis zu 2,5 Tonnen, kann bis zu 51,5 cm hoch heben und hat eine minimale Hubhöhe von nur 7,5 cm.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Wagenheber

 

Bevor Sie einfach einen beliebigen Wagenheber kaufen, sollten Sie sich mit den verschiedenen Arten von Wagenhebern und den wichtigsten Eigenschaften auseinandersetzen. Worauf Sie dabei achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Bestenliste die besten Wagenheber 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Funktionsweise verschiedener Wagenhebern

Im Folgenden haben wir die drei gängigsten Funktionsprinzipien von Wagenhebern kurz für Sie zusammengefasst.

Hydraulischer Wagenheber: Ein hydraulischer Wagenheber arbeitet mit einem Hydrauliköl, das in einen Zylinder gepumpt wird. Ein Ventil hält es zurück, so dass der Wagenheber im Ausgefahrenen Zustand verbleibt. Die meisten Modelle werden mit einer langen Stange nach oben „gepumpt“. Es gibt aber natürlich auch hydraulische Wagenheber, die mit Strom betrieben werden.

Pneumatischer Wagenheber: Pneumatische Modelle arbeiten mit Luftdruck statt mit Öl. In Großwerkstätten kommen sie häufig zum Einsatz, da sie direkt an einen Kompressor angeschlossen werden können. Dadurch ist kein Kraftaufwand nötig, um den Wagenheber anzuheben.

Mechanischer Wagenheber: Mechanische Modelle müssen mit reiner Muskelkraft nach oben bewegt (meist gedreht) werden. Hierzu kommt eine Gewindestange zum Einsatz, an der entlang der Wagenheber nach oben gedreht werden kann. Das Drehen der Kurbel kann mit einer Stange erleichtert werden. Häufig kommen solche Varianten in Form von Scherenwagenhebern im Notfall-Set von Autos zum Einsatz, da sie kompakt und wartungsfrei sind.

 

Die wichtigsten Kennziffern

Bei Wagenhebern sind neben der Funktionsweise vor allen Dingen drei Kennziffern wichtig: Die minimale und maximale Hubhöhe (auch Unterfahrhöhe und Hubkraft genannt) sowie die Tragkraft bzw. Hublast. Was es damit auf sich hat, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst:

Minimale Hubhöhe: Hierunter versteht man die kleinstmögliche Höhe, die der Wagenheber heben kann. Unterhalb dieser Höhe lässt er sich also nicht unter ein Fahrzeug schieben. Die minimale Hubhöhe ist besonders für alle interessant, die beispielsweise ein tiefergelegtes Fahrzeug mit einem freien Maß von unter 10 cm bis zum Boden haben. Entsprechend muss dann auch ein Wagenheber genutzt werden, der sich unter den Wagen schieben lässt.

Maximale Hubhöhe: Äquivalent zur minimalen Hubhöhe beschreibt die maximale Hubhöhe die Höhe, um die der Wagenheber ein Fahrzeug maximal anheben kann bzw. die Höhe, die er vom Boden aus erreichen kann. Dies ist besonders für hohe Fahrzeuge wie SUVs wichtig. Für herkömmliche KFZs reichen in der Regel 300 bis 350 mm völlig aus.

Maximale Hublast: Dieser Wert gibt an, wieviel Gewicht der Wagenheber heben kann. In der Regel wird die Hublast in Tonnen angegeben. Allerdings muss ein Wagenheber nie das gesamte Gewicht eines Fahrzeugs tragen, sondern immer nur einen Teil, da die restlichen drei Räder noch auf dem Boden stehen. Ein Wagenheber mit einer Hublast von 1,5 oder 2 Tonnen reicht daher für alle herkömmlichen Fahrzeuge der Kompakt- und Golfklasse sowie die meisten Kombis völlig aus. Wenn Sie ein schwereres Fahrzeug haben, kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, zu einem Wagenheber mit einer höheren Traglast von 3 oder 4 Tonnen zu greifen.

Wagenheber-Typen

Es gibt innerhalb der verschiedenen Bauweisen (hydraulisch, pneumatisch, mechanisch) unterschiedliche Bauweisen. Unter den hydraulischen Wagenhebern ist beispielsweise der Rangierwagenheber sehr gängig. Er verfügt über vier Rollen (meist zwei Gelenkrollen) und wird mit einer Stange hochgepumpt. Er ist im Vergleich zu anderen Modellen zwar etwas sperriger, der Kraftaufwand ist aber gering und die Hubkraft ist hoch.

Im Vergleich dazu müssen Sie beispielsweise bei einem Scherenwagenheber selbst kurbeln, um das Auto anzuheben. Sie sind dafür aber sehr kompakt und gut mobil einsetzbar. Unter den pneumatischen Wagenhebern sind besonders Ballonwagenheber beliebt, allerdings braucht man für die meisten Modelle zusätzlich einen Kompressor. Für den Einsatz unterwegs sind sie damit nicht geeignet.

Darüber hinaus gibt es auch besondere Arten von Wagenhebern, wie beispielsweise Luftkissenwagenheber, die über den Auspuff oder eine Luftquelle befüllt werden können. Auch Flaschenwagenheber sind eine besondere Art von kompakten Wagenhebern, die letztendlich aber hydraulisch arbeiten.

 

8 beste Wagenheber 2021 im Test

 

In unserem Testbericht haben wir die besten Wagenheber des Jahres 2021 für Sie ermittelt und übersichtlich zusammengefasst. So finden Sie schneller ein passendes Modell, das für Ihren geplanten Einsatzbereich geeignet ist.

 

1. Hi-Lift HL485 hydraulisch 2,2t 114-981 mm

 

Als Testsieger konnte sich der Hi-Lift Wagenheber durchsetzen, der eigentlich gar kein reiner Wagenheber ist. Der HL485 von Hi-Lift arbeitet hydraulisch und hat eine Länge von 1,20 Metern. Er lässt sich gut verstauen und kann für die verschiedensten Bereiche und Aufgaben genutzt werden. Mut einer Nennlast von rund 2,2 Tonnen und einer Prüflast von 3 Tonnen hat er auch für die Arbeit mit Landmaschinen oder Baumaschinen ausreichend viel Kraft.

Ob das 12,8 kg schwere Modell für Ihre Zwecke als bester Wagenheber in Frage kommt, hängt aber natürlich von Ihren Anforderungen ab. Durch die Bauweise ist er zwar etwas sperriger, aber dennoch kompakt und mit 12,8 kg noch relativ leicht. Die Handhabung ist im Vergleich zu klassischen Wagenhebern allerdings aufwändiger. Für den alltäglichen Reifenwechsel in der Werkstatt ist er damit nicht ausgelegt.

Wenn Sie aber einen universell einsetzbaren Wagenheber suchen, der solide verarbeitet ist und trotz des etwas höheren Preises durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten. Insbesondere auch, wenn Sie ein Modell suchen, mit dem Sie auf eine Höhe von fast einem Meter (98 cm) anheben können. Dank der minimalen Hubhöhe von rund 11 cm können Sie ihn auch unter normalen Fahrzeuge problemlos ansetzen.

 

Vorteile:

Hublast: Das Modell kann bis zu 2,2 Tonnen heben, was sehr ordentlich ist.

Verarbeitung: Der Wagenheber ist hochwertig verarbeitet.

Hubhöhe: Sie können mit dem Modell auf bis zu 98 cm anheben.

Preis-Leistung: Trotz des etwas höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Einsatzbereiche: Er ist nicht nur für normale KFZ geeignet, sondern leistet auch im Land- und Forstwirtschaftsbereich sowie auf Baustellen gute Dienste.

 

Nachteile:

Größe: Durch die Größe und das Gewicht von über 12 Kilogramm ist er zum Mitführen im Kofferraum nicht gut geeignet.

Handhabung: Im Vergleich zu klassischen Wagenhebern ist die Handhabung etwas komplizierter.

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2. Kunzer WK 1075 hydraulisch 2,5t 75-515 mm

 

Bei dem Wagenheber von Kunzer handelt es sich um einen klassischen hydraulischen Wagenheber mit einer maximalen Hublast von 2,5 Tonnen. Durch die geringe minimale Hubhöhe von nur 7,5 cm ist er auch gut für tiefergelegte Fahrzeuge geeignet. Trotz dessen schafft er bis zu 51,5 cm maximale Hubhöhe, was ein ordentlicher Wert ist und sogar für die meisten SUVs ausreicht.

Er ist recht kompakt gebaut, lässt sich komfortabel handhaben und überzeugt durch einen fairen Preis bei gleichzeitig sehr hochwertiger Verarbeitung. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut. Zum Mitführen im Fahrzeug ist der Wagenheber aufgrund seiner Größe von 78 x 40 x 19 cm bei einem Gewicht von über 33 Kilogramm nicht geeignet. Für den Einsatz zuhause oder sogar in einer Werkstatt ist er aber hervorragend.

Durch die Lenkrollen kann der Rangierwagenheber komfortabel gerollt werden, wobei zwei der Hartplastikrollen schwenkbar sind. Sie sind widerstandsfähig und bieten auch auf etwas unebenerem Boden einen guten Halt. Beachten Sie aber, dass der Kraftaufwand etwas größer ist als bei manch anderem Modell. Für zierliche Personen ist er damit gegebenenfalls nicht die erste Wahl, zumal er so schwer ist.

 

Vorteile

Hubhöhe: Das Modell hat eine minimale Hubhöhe von 7,5 cm. Dadurch ist er auch für tiefergelegte Fahrzeuge geeignet. Auch die maximale Höhe von 51,5 cm ist sehr ordentlich.

Verarbeitung: Das Modell ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

Handhabung: Die Handhabung ist komfortabel und da es sich um einen Rangierwagenheber handelt, kann er gelenkt und gerollt werden.

Hublast: Die Hublast liegt bei 2,5 Tonnen, was für die meisten Einsatzbereiche ausreicht.

 

Nachteile:

Größe: Das Gewicht ist mit über 33 kg recht hoch. Dies macht ihn weniger transportabel und für den mobilen Einsatz eher ungeeignet.

Kraftaufwand: Nicht nur beim Tragen, sondern auch beim Anheben benötigt man etwas mehr Kraft. 

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3. Bahco BH 13000 hydraulisch 3t 90-820 mm

 

Der Wagenheber von Bahco zeichnet sich durch eine besonders flache Bauweise und eine komfortable Bedienung aus. Da der Wagenheber 3t heben kann, ist er auch für anspruchsvollere Aufgaben gut geeignet. Er ist als hydraulischer Wagenheber mit Fußpedal und Doppelkolben sehr komfortabel zu bedienen und hebt bis zu 50% schneller an als klassische Modelle. Für ein kontrolliertes Ablassen ist ein Schwenkhebel-Mechanismus integriert. Unterm Strich ist das Modell damit sehr komfortabel zu bedienen und der Kraftaufwand ist gering, da die Hebelwirkung sehr groß ist.

Die Verarbeitung ist ebenfalls sehr ordentlich und die Gummiauflagen schützen den Autolack zuverlässig vor Beschädigungen. Im Vergleich zu anderen Modellen ist er allerdings recht sperrig (83 x 39 x 22 cm) und mit 50 Kilogramm zudem sehr schwer. Als mobiler Wagenheber für unterwegs kommt er damit nicht in Frage. Zudem liegt er preislich bereits auf einem höheren Niveau, so dass er auch aus diesem Grund sicherlich nicht für jeden in Frage kommt. Wer aber einen hochwertigen Wagenheber sucht, der komfortabel zu bedienen und langlebig ist, der kommt hier voll auf seine Kosten. Durch die Hubhöhe von 9 bis 82 cm ist er zudem sowohl für tiefergelegte Fahrzeuge als auch als SUV Wagenheber gut geeignet.

Ob sich der Rangierwagenheber mit zwei Lenkrollen für Ihre Zwecke eignet, hängt natürlich davon ab, wie häufig und wo Sie das Modell überwiegend nutzen möchten. Denn durch den hohen Preis wird er sich nicht für jeden lohnen.

 

Vorteile:

Handhabung: Die Bedienung des Modells ist dank Fußpedal und guter Hebelwirkung sehr komfortabel.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, was den Wagenheber langlebig und solide macht.

Hubhöhe: Er ist dank der breiten Hubhöhe von 9 bis 82 cm vielseitig einsetzbar.

Hublast: Mit 3 Tonnen ist die Hublast sehr hoch.

 

Nachteile:

Größe: Er wiegt rund 50 Kilogramm und ist sperrig gebaut. Für den mobilen Einsatz ist er damit nicht geeignet.

Preis: Preislich liegt er auf einem recht hohen Niveau und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage. 

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4. Rodcaft 8951082026 2t hydraulisch 75-505 mm

 

Der Wagenheber von Rodcraft ist ein sehr solider und empfehlenswerter hydraulischer Wagenheber, der sich komfortabel bedienen lässt. Dank Fußpedal und langer Stange ist die Hebelwirkung groß, der Kraftaufwand gering und der Wagen lässt sich bequem ablassen. Durch die geringe Mindest-Hubhöhe von nur 7,5 cm ist er auch für tiefergelegte Fahrzeuge sehr gut geeignet. Mit bis zu 50,5 cm Hubhöhe kann er dennoch auch gut für SUVs eingesetzt werden, wo sich durch das Fußpedal der Leerhub schnell überbrücken lässt. Das Herablassen ist dank des guten Ventils sehr komfortabel und sanft.

Die Stange kann natürlich abgenommen und zudem zerlegt werden, wodurch er sich besser transportieren lässt. Durch das Gewicht von knapp 40 Kilogramm bei einer Größe von 83 x 40 x 18 cm ist es aber kein Wagenheber, den man komfortabel im Fahrzeug mitführen kann. Dank des Schutzüberzugs an der Pumpstange lässt sie sich komfortabel handhaben, was besonders vorteilhaft ist, wenn Sie ihn häufig und über längere Zeiträume – z.B. für mehrere Fahrzeuge – nutzen.

Preislich liegt er bereits auf einem höheren Niveau, das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt durch die hochwertige Verarbeitung aber dennoch. Der Stahlrahmen ist sauber verschweißt und dank des Schlittens ist er auch auf unebenem Untergrund sehr gut nutzbar. Leider hat sich im Test auch gezeigt, dass nur wenig Hydrauliköl eingefüllt ist und gegebenenfalls zunächst entlüftet werden muss. Zudem muss es gegebenenfalls früher nachgekauft werden.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Der Wagenheber ist sehr ordentlich verarbeitet und entsprechend langlebig.

Handhabung: Er lässt sich komfortabel bedienen, denn das Ablassen und Heben ist unkompliziert.

Hubhöhe: Durch die MIndest-Hubhöhe von nur 7,5 cm ist er auch für tiefergelegte Fahrzeuge gut geeignet.

Preis-Leistung: Trotz des höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich gut.

 

Nachteile:

Gewicht: Der Wagenheber wiegt knapp 40 Kilogramm und ist recht sperrig gebaut.

Preis: Preislich liegt er bereits auf einem höheren Niveau.

Wenig Hydrauliköl: Er ist ab Werk mit recht wenig Öl befüllt, muss also früher nachgefüllt und zudem entlüftet werden.

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5. Stix 46802 pneumatisch 3t 150-400 mm

 

Wenn Sie einen pneumatischen Wagenheber suchen, den Sie an Ihrem vorhandenen Kompressor anschließen können, sollten Sie sich das Modell von Stix auf jeden Fall anschauen. Der Wagenheber bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn er ist solide verarbeitet und nicht zu teuer. Die maximale Hubhöhe von 40 cm reicht für die meisten Einsatzbereiche aus, die minimale Hubhöhe ist mit 15 cm aber recht hoch, so dass sich das Modell für einige tiefe Fahrzeuge nicht eignet.

Er ist insgesamt gut ausgestattet, denn die Gummifüße sorgen für einen guten Halt des angehobenen Elements, die Kissen sind per Sicherheitsventil vor dem Reißen geschützt (bei über 10 bar), der Griff ist rutschfest und auch die gesamte Verarbeitung und Lackierung des Stahlgestells überzeugt.

Er hat eine Hublast von bis zu drei Tonnen, so dass der Wagenheber auch für größere Fahrzeuge sehr gut geeignet ist. Durch die Rollen und das noch recht angenehme Gewicht von 20 Kilogramm lässt er sich komfortabel handhaben. Für den mobilen Einsatz ist er aber natürlich nicht nutzbar.

 

Vorteile:

Kein Kraftaufwand: Durch den pneumatischen Betrieb müssen Sie zum Anheben keine Kraft aufwenden.

Hublast: Das Modell hat eine hohe Tragkraft von bis zu 3 Tonnen.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist solide, so dass der Wagenheber entsprechend langlebig ist.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Handhabung: Er lässt sich komfortabel bedienen und ist gut gegen Schäden abgesichert.

 

Nachteile:

Minimale Hubhöhe: Unter 15 cm kann das Modell nicht angesetzt werden. Dadurch ist er für tiefergelegte Fahrzeuge nicht gut geeignet.

Kompressor benötigt: Zum Betrieb benötigen Sie einen Kompressor.  

Nur stationär: Da ein Kompressor benötigt wird ist er für den mobilen Einsatz nicht geeignet. Dafür ist er auch etwas zu sperrig.

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6. Cartrend 144000 hydraulisch 2t 135-342 mm

 

Das hydraulische Modell von Cartrend ist ein sehr günstiger Wagenheber für den Privatbereich. Durch das geringe Gewicht von rund neun Kilogramm in Verbindung mit der für normale KFZs ausreichenden Hubhöhe von 34,2 cm eignet er sich auch gut für das Mitführen im Kofferraum.

Die minimale Hubhöhe ist mit 13,5 etwas höher als bei den meisten anderen Wagenhebern, so dass er für tiefergelegte Fahrzeuge nicht unbedingt geeignet ist. Die Tragkraft ist mit 2 Tonnen für die meisten Einsatzbereiche ausreichend und durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Sie müssen allerdings mit einer etwas einfacheren Verarbeitung leben, einem schnellen Ablassen durch das recht einfache Ventil und einen kurzen Hebel, der das Anheben etwas kraftaufwändiger macht.

Wenn Sie aber einen ausreichend soliden und guten Wagenheber zum günstigen Preis suchen, kommen Sie dennoch voll auf Ihre Kosten, insbesondere, da er sich insgesamt gut handhaben lässt und zwei Lenkrollen hat. Beachten Sie aber, dass es keine Gummiauflage gibt, um die Karosserie vor Beschädigungen zu schützen.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

Preis: Preislich liegt er im unteren Einstiegsbereich, ist also sehr günstig.

Handhabung: Er lässt sich insgesamt komfortabel bedienen.

Bauweise: Mit unter 10 Kilogramm und recht kompakter Bauweise kann er auch gut unterwegs genutzt werden.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Erfahrung mit dem Wagenheber hat gezeigt, dass er im Vergleich zu anderen Modellen nicht so langlebig und solide ist.

Kein Gummischutz: Auf dem Hubarm ist kein Schutz vorhanden. Dies kann zu Beschädigungen am Fahrzeug führen.

Minimale Hubhöhe: Fahrzeuge mit einem Freiraum von unter 13,5 cm sind mit dem Wagenheber nicht kompatibel.

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7. Yasi MFG elektrisch 2,5t 125-370 mm

 

Wenn Sie einen Wagenheber suchen, der ohne Kraftaufwand den Reifenwechsel möglich macht, könnte der 12V Wagenheber von Yasi für Sie interessant sein. Er wird einfach am Zigarettenanzünder angeschlossen. Da es ein elektrischer Wagenheber ist, kommt man beim Anheben komplett ohne Kraftaufwand aus, denn der Elektromotor verrichtet die komplette Arbeit. Trotz des elektrischen Antriebs kann der Wagenheber 2,5t heben, was auch für größere Fahrzeuge völlig ausreichend ist.

Der Preis ist für ein Modell mit Elektromotor sehr günstig, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also entsprechend gut. Mit einer Hubhöhe von 12,5 bis 37 cm ist er für die meisten Fahrzeuge geeignet, allerdings müssen Sie im Vergleich zu anderen Wagenhebern etwas mehr Geduld mitbringen, denn das Angeben ist relativ langsam. Zudem wird er unter viele tiefe Fahrzeuge nicht passen. Die Verarbeitung ist insgesamt recht einfach gehalten, hier müssen Sie also den einen oder anderen Abstrich machen. Durch die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht ist er aber auch für unterwegs durchaus gut nutzbar.

 

Vorteile:

Geringes Eigengewicht: Das Gewicht ist niedrig und er ist kompakt gebaut, so dass er auch gut mitgeführt werden kann.

Elektrisch: Da er elektrisch betrieben wird (12V-Anschluss), ist kein Kraftaufwand zum Anheben notwendig.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den günstigen Preis insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Dauer: Durch den 12V-Elektromotor dauert das Anheben relativ lange.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist im Vergleich zu anderen Modellen deutlich einfacher gehalten, was zu Lasten der Langlebigkeit geht.

Minimale Hubhöhe: Mit einer minimalen Hubhöhe von 12,5 cm ist das Modell für tiefe Fahrzeuge nicht gut geeignet.

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8. Bahco BH4S4 Flaschenwagenheber hydraulisch 4t 130-372 mm

 

Wer auf der Suche nach einem Wagenheber mit besonders hoher Nutzlast ist, der sollte sich das Modell von Bahco anschauen. Da der Wagenheber 4t heben kann, ist er selbst für sehr anspruchsvolle Aufgaben und Fahrzeuge mit sehr hohem Gewicht gut geeignet. Durch die Bauweise als Flaschenwagenheber hat er allerdings eine minimale Hubhöhe von 13 cm. Damit ist er für tiefe Fahrzeuge nicht geeignet.

Die Handhabung ist insgesamt komfortabel und durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Bei der Verarbeitung müssen Sie allerdings einige Abstriche in Kauf nehmen. Alternativ können Sie auch andere Modelle mit einer noch höheren Nutzlast von bis zu 20 Tonnen wählen. Damit wird er auch höchsten Ansprüchen gerecht.

Durch das sehr geringe Gewicht von 3,4 Kilogramm in Verbindung mit einer kompakten Bauweise bei Modell bis 4t (32,5 x 22,5 x 24,5 cm) kann er problemlos im Kofferraum transportiert werden. Da die Stange relativ kurz ist, müssen Sie zum Anheben schwerer Fahrzeuge mehr Kraft aufwenden. Mangels T-Griff wird es bei sehr schweren Modellen zudem unpraktikabel.

 

Vorteile:

Varianten: Den Wagenheber gibt es mit einer Nutzlast von bis zu 20 Tonnen.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

Preis: Er ist preislich im Einstiegsbereich angesiedelt, also sehr günstig.

Bauweise: Er ist kompakt gebaut und zudem sehr leicht, lässt sich also gut mitführen.

 

Nachteile:

Minimale Hubhöhe: Die minimale Hubhöhe liegt bei 13 cm. Damit ist er für tiefe Fahrzeuge nicht geeignet.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten.

Kraftaufwand: Die Hebelwirkung ist nicht ideal, der Kraftaufwand daher etwas höher.

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Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Wenn Sie weitere Fragen zu Wagenhebern haben, hilft Ihnen unser Bereich mit den meistgestellten Fragen vielleicht weiter. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, können Sie uns natürlich auch jederzeit kontaktieren.

 

Frage 1: Was ist beim Radwechsel mit einem Wagenheber zu beachten?

Achten Sie darauf, dass der Wagenheber für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Dazu müssen Nutzlast und Hubhöhe zum Fahrzeug passen. Überprüfen Sie, wo er angesetzt werden kann, ohne Schaden zu verursachen und prüfen Sie zudem, ob der Wagenheber einen sicheren Stand hat. Insbesondere Rangierwagenheber müssen vor dem Wegrollen gesichert werden.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein hydraulischer Wagenheber?

Hydraulische Wagenheber arbeiten mit Öl, das vom Vorratsbehälter in den Hydraulikzylinder gepumpt wird. Durch ein Ventil wird der Rücklauf des Öls verhindert. Öffnet man das Ventil, senkt sich der Wagenheber wieder und das Auto wird abgelassen.

Frage 3: Wie funktioniert ein Wagenheber physikalisch?

Es gibt verschiedene Arten von Wagenhebern. Die meisten Modelle arbeiten hydraulisch, also mit Öl, das von einem Behälter in den Zylinder gepumpt wird. Es gibt aber auch mechanische Wagenheber, bei denen Sie mehr Kraft aufwenden und den Wagen selbst über eine Gewindestange anheben müssen. Pneumatische Wagenheber hingegen arbeiten mit Druckluft aus einem Kompressor. Alternativ gibt es auch Wagenheber mit Elektromotor, die meist ebenfalls mechanisch arbeiten. Der Kraftaufwand entfällt durch den Elektromotor allerdings.

 

Frage 4: Welche Ölsorte wird für Wagenheber genommen?

Nur hydraulische Wagenheber benötigen Hydrauliköl. Die Ölsorte hängt vom Modell ab, wobei die meisten Wagenheber mit klassischem Hydrauliköl HLP 46. Es gibt aber auch Wagenheber, die mit einem anderen Öl betrieben werden. Keinesfalls sollten Sie in einen Wagenheber Motoröl oder Salatöl einfüllen.

 

Frage 5: Wie sollte man einen Wagenheber ansetzen?

Achten Sie stets darauf, dass der Wagenheber an der entsprechend für Wagenheber vorgesehenen Stelle am Fahrzeug angesetzt wird. Andernfalls können Sie die Karosserie beschädigen, wo sich dann später Rost ansetzen kann. Prüfen Sie daher vor der ersten Nutzung die Angaben in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Rückfahrkameras im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie die beste Rückfahrkamera kaufen möchten, lautet unsere Empfehlung, sich vor einem Preisvergleich mit den verschiedenen Arten von Rückfahrkameras, dem Einbau sowie den wichtigsten Eigenschaften zu befassen. Falls Ihnen jedoch die Zeit für umfangreiche Recherchen fehlt und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell W7 von Auto-Vox sehr empfehlen, denn das drahtlose Komplettset hat einen großen Monitor, überzeugt durch eine gute Ausstattung und Bildqualität zum insgesamt fairen Preis. Alternativ ist auch das Modell M1W von Auto-Vox sehr zu empfehlen, denn durch den starken Sender ist der Empfang auch über größere Entfernungen gut, die Bildqualität überzeugt und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Rückfahrkameras

 

Bevor Sie einfach eine günstige Rückfahrkamera kaufen, sollten Sie sich etwas intensiver mit dem Thema auseinandersetzen und sich einen Überblick über das Angebot verschaffen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Arten von Rückfahrkameras es gibt und worauf Sie sonst noch beim Kauf achten sollten, wenn Sie die beste Rückfahrkamera für Ihre Zwecke finden möchten. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die 10 besten Rückfahrkameras 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Arten von Rückfahrkameras

Zunächst sollten Sie sich für eine Art von Rückfahrkamera entscheiden. Hierzu gibt es verschiedene Unterscheidungskriterien nach Anbringungsart sowie Bauart (kabellos und kabelgebunden). Die wichtigsten Eigenschaften der jeweiligen Modelle haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst:

Rückfahrkamera mit Kennzeichenhalterung: Hierbei handelt es sich um Rückfahrkameras, die direkt außen an der Kennzeichenhalterung montiert werden. Dadurch hat die Kamera einen guten Halt, ist vor Verschmutzung gut geschützt und die Energieversorgung kann über die Rückleuchten erfolgen, so dass sie sich selbst einschaltet, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen. Die Bildübertragung selbst kann kabelgebunden, per WLAN, Bluetooth oder Funk erfolgen. Die Montage ist in der Regel recht einfach und sie sind günstig. Da sie meist sehr kleine Linsen haben, können im Vergleich zu anderen Modellen jedoch die Bildqualität und die Nachtsicht-Klarheit etwas schlechter sein. Im Idealfall wird die entsprechende Kennzeichenhalterung gleich mitgeliefert. Gegebenenfalls muss allerdings ein Loch durch die Heckklappe gebohrt werden, wenn sich das Kabel nicht durch die Kennzeichen-Beleuchtung verlegen lässt. Dies sollten Sie bei Ihrem Auto vorher prüfen.

Rückspiegel-Rückfahrkamera: Hierbei handelt es sich eigentlich nicht um die Montageart der Kamera selbst, sondern man meint hiermit den Bildschirm, der über den Rückspiegel gesetzt wird. Ist die Kamera aus, spiegelt das Display, so dass die Spiegelfunktion nicht verloren geht. Im Eingeschalteten Modus sehen Sie dann im Rückspiegel das Kamerabild. Dadurch ist der Rückspiegel als Display genutzt und Sie benötigen keinen zusätzlichen Platz für ein separates Display. Allerdings kann das Verkabeln mitunter etwas aufwändiger sein, denn das Display muss schließlich mit Strom versorgt werden. Die Kamera selbst kann dann eine Kennzeichenkamera oder eine andere Kamera sein, die kabelgebunden oder drahtlos angebracht wird.

Rückfahrkamera mit anderer Montierung: Neben der Anbringung am Nummernschild ist auch eine Anbringung innen oder außen oben bzw. unten an der Heckscheibe gängig. Bei der Innenmontage muss die Kamera nicht wasserdicht sein, allerdings wirkt sich eine verschmutzte Scheibe dann entsprechend auf die Bildqualität aus. Dafür wird die Linse selbst nicht dreckig. Auch Kameras zur Montage unter der Stoßstange finden sich häufig. Im Vergleich zu Kennzeichen-Kameras sind sie häufig etwas größer, haben dann aber auch meist eine etwas größere Linse, was zu einer besseren Bildqualität beitragen kann.

Darüber hinaus unterscheidet man auch zwischen kabellosen und kabelgebundenen Rückfahrkameras. Während kabellose Modelle das Videosignal per Funk übertragen (WLAN, Bluetooth, Funksignal), müssen kabelgebundene Rückfahrkameras mit einem Kabel mit dem Bildschirm verbunden werden. Dies macht die Installation aufwändiger, man hat dafür aber stets eine stabile Verbindung. Wenn eine Kamera beim Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch einschalten soll, muss zudem auch bei kabellosen Kameras stets eine Kabelverbindung zum Rücklicht vorhanden sein.

 

Rückfahrkamera nachrüsten

Wenn Sie bereits ein Display im Auto haben und eine Rückfahrkamera nachrüsten möchten, müssen Sie einige Dinge beachten, denn nicht jedes Navi oder jedes Display-Autoradio kann mit einer Rückfahrkamera nachgerüstet werden. Es müssen die entsprechenden Anschlüsse vorhanden und eine kompatible Technik zum Einsatz kommen. Es lohnt sich aber, genauer zu schauen, ob Ihr Navi oder Ihr Din-Autoradio mit einer Rückfahrkamera erweitert werden kann.

Ein Komplettset aus Rückfahrkamera mit Monitor macht nur dann wirklich Sinn, wenn Sie kein kompatibles Navigationsgerät oder Radio mit Display haben, das entsprechend erweitert werden kann. Wenn Sie gleichzeitig auch ein neues Navigationssystem in Ihrem Din1- oder Din2-Schacht im Auto installieren möchten, empfehlen wir, gleich ein Navi mit Rückfahrkamera im Set zu kaufen. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass alles kompatibel ist und müssen sich nicht im Detail mit den Anschlüssen auseinandersetzen.

Wichtige Kaufkriterien, auf die Sie achten sollten

Einschaltautomatik: Gute Rückfahrkameras werden mit dem Rücklicht verbunden und schalten sich dadurch automatisch ein, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen. Ist dies nicht vorhanden, läuft die  Kamera dauerhaft oder muss manuell eingeschaltet werden.

Bildqualität: Die Bildqualität kann je nach Modell sehr unterschiedlich sein. Wir empfehlen, nicht nur auf die  Auflösung sondern auch auf die Klarheit des Bildes an sich zu achten. Diese hängt davon ab, wie lichtstark die Linse ist.

Nachtsichtfähigkeit: Die meisten Rückfahrkameras verfügen über Infrarot- oder LED-Beleuchtung, um auch nachts zuverlässig zu funktionieren. Mit Infrarot erhalten Sie nachts ein Schwarz-Weiß-Bild, das aber meist sehr klar ist, während die Bildqualität mit LEDs von der Helligkeit abhängt. Kameras mit etwas größerer Linse kommen auch bereits mit der Ausleuchtung durch das Rücklicht zurecht, um ein klares Bild anzeigen zu können.

Funkreichweite: Wenn eine Rückfahrkamera kabellos arbeitet, sollten Sie unbedingt auf die Art der Funktechnik und die Reichweite des Funksignals achten. Wenn bei der Rückfahrkamera Bluetooth als Übertragungssignal verwendet wird, kann es gegebenenfalls bei großen Fahrzeugen zu Übertragungsstörungen kommen. Dies ist natürlich insbesondere dann relevant, wenn Sie mit der Rückfahrkamera Wohnmobil, Wohnwagen, einen langen Transporter oder einen Anhänger erweitern möchten. Es gibt auch die eine oder andere Rückfahrkamera mit Funk, die stärkere Signale wie WLAN oder andere Frequenzen verwendet. Hier kann die Reichweite mitunter deutlich höher sein.

Blickwinkel: Idealerweise sollte eine Rückfahrkamera einen Bereich von 110° abdecken. Auch Kameras mit einem kleineren Blickwinkel von beispielsweise 100° können ausreichend und empfehlenswert sein, besser ist es jedoch natürlich, wenn sie den gesamten Bereich hinter dem Fahrzeug abdecken können. Bei sehr großem Blickwinkel kann sich zudem die Sicht verzerren und ein Fischaugen-Effekt entstehen.

Hilfslinien: Wenn im Monitor Hilfslinien eingeblendet werden, kann dies beim Einparken helfen. Damit sie wirklich hilfreich sind, muss die Kamera aber exakt an der Position installiert werden, wie es vorgesehen ist. Andernfalls können die Linien irreführend und wenig hilfreich sein.

Monitorgröße bei Sets: Achten Sie auch auf die Größe des Monitors, wenn Sie ein Set kaufen. Bedenken Sie, dass er irgendwo im Auto Platz finden muss und gleichzeitig ausreichend groß ist, damit Sie alles gut erkennen können.

Unauffälligkeit: Kleine Kameras fallen nicht auf. Insbesondere, wenn sie außen installiert werden müssen, ist es empfehlenswert, auf ein unauffälliges Modell zurückzugreifen, denn sonst kann es durchaus auch schnell gestohlen werden. Sehr kleine Kameras haben aber häufig den Nachteil, dass die  Bildqualität nicht optimal ist.

 

10 beste Rückfahrkameras 2021 im Test

 

Wir haben die besten Rückfahrkameras 2021 für Sie unter eine Vielzahl von Modellen herausgefiltert und im Folgenden Testbericht zusammengefasst. So finden Sie schnell ein für Ihre Zwecke empfehlenswertes Modell.

 

1. Auto-Vox W7 Set drahtlos

 

Als beste Rückfahrkamera mit Display und Funkübertragung konnte sich das Modell W7 von Auto-Vox durchsetzen. Die Kamera überzeugt durch eine hohe Bildqualität, sehr gute Nachtsicht und ein ausreichend großes 5-Zoll Display (12,7 cm), über das das Bild klar dargestellt wird. Sie können dabei zwischen verschiedenen Modi wie z.B. Spiegel- oder Normalbild wählen.

Die Erfahrung mit der Rückfahrkamera hat gezeigt, dass sie sich einfach in Betrieb nehmen lässt, denn es müssen keine Kabel verlegt werden. Die Kamera selbst muss allerdings mit dem Rücklicht verbunden werden, damit sie sich entsprechend nur einschaltet, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen. Hierüber erfolgt dann auch die Stromversorgung. Das Funksignal ist verschlüsselt, kann also nicht abgefangen werden und es werden zudem Hilfslinien auf dem Display eingeblendet, um das Parken zu erleichtern. Der Blickwinkel liegt bei 110°, was ein ordentlicher Wert ist. Sie ist gemäß IP68-Standard wasserdicht, kann also auch außen gut verbaut werden, obwohl sie dafür gegebenenfalls etwas zu klobig gebaut ist. Sie kommt ohne Infrarot oder LED-Beleuchtung aus, denn ihr reicht das Rücklicht, um ein ausreichend klares Bild anzuzeigen.

Der Monitor (inkl. Saugnapfhalterung) wird am Zigarettenanzünder betrieben und konnte im Test auch über größere Entfernungen ein gutes und stabiles Bild anzeigen. Zwar liegt die Kamera preislich ein gutes Stück über Einstiegsmodellen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch die solide Verarbeitung und das klare Bild unterm Strich aber sehr gut.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Sowohl Kamera als auch das Display sind sehr ordentlich verarbeitet und entsprechend robust.

Wasserdicht: Dank IP68-Standard kann die Kamera problemlos auch außen angebracht werden.

Bildqualität: Sowohl bei Tag als auch bei Nacht ist die Bildqualität sehr gut und der Blickwinkel ist mit 110° ausreichend.

Installation: Da die Kamera das Signal per Funk überträgt, ist die Inbetriebnahme unkompliziert. Das Display wird einfach per Saugnapf befestigt.

Preis-Leistung: Dank guter Ausstattung wie Hilfslinien und großem Display in Verbindung mit einem fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Bauweise: Die Kamera ist etwas klobiger gebaut, was für die Anbringung außen (z.B. am Nummernschild) nicht ideal ist.

Zu Amazon

 

 

 

 

2. Auto-Vox M1W Set drahtlos

 

Wenn Sie eine Kamera mit besonders breitem Sichtfeld suchen, sollten Sie sich die Nummernschild-Kamera von Auto-Vox anschauen. Sie deckt 170° ab, ist mit sechs LEDs zur zusätzlichen Ausleuchtung ausgestattet und ist natürlich gemäß IP68 wasserdicht, damit Sie sie außen installieren können.

Die Verarbeitung ist unterm Strich solide und da sie über eine separate Sendeeinheit verfügt, die sich im Kofferraum installieren und mit der Kamera verbinden lässt, ist sie auch sehr gut als Kamera für Wohnmobile, LKWs oder Pick-Ups geeignet. Die analoge Signalübertragung selbst erfolgt kabellos. Sie wird lediglich mit dem Sender sowie dem Rücklicht verbunden, damit sie sich automatisch einschaltet. Das 10,9 cm große Display (4,3‘‘) stellt das Bild klar dar und wird am Zigarettenanzünder angeschlossen. Die Installation ist insgesamt also sehr unkompliziert. Eine Saugnapfhalterung ist am Display bereits angebracht und auch die Kamera kann ohne Bohren & Co. installiert werden.

Leider stehen keine verschiedenen Modi zur Verfügung, so dass das Bild stets als Normalbild angezeigt wird. Zudem ist sie etwas dicker gebaut, trägt also z.B. auf dem Nummernschild etwas weiter auf. Ansonsten handelt es sich aber um ein solides Gerät zum günstigen Preis, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ist.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Das Display und die Kamera sind insgesamt ordentlich verarbeitet.

Wasserdicht: Sie ist gemäß IP68 wasserdicht.

Bildqualität: Sowohl bei Tag als auch bei Nacht ist die Bildqualität dank der zusätzlichen LED-Beleuchtung sehr gut.

Blickwinkel: Mit 170° deckt die Kamera einen sehr breiten Bereich ab.

Installation: Die Kamera überträgt das analoge Signal per Funk, was über einen Sender verstärkt wird. Das Display kann per Saugnapf befestigt werden.

Preis-Leistung: Insgesamt ist das Komplettset sehr günstig und die Verarbeitung ist solide, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

 

Nachteile:

Bauweise: Die Kamera ist etwas dicker, was für die Installation außen nicht ideal ist.

Funktionsumfang: Sie können nicht zwischen verschiedenen Bildmodi wählen und es gibt auch keine Hilfslinien zum Parken.

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3. Boscam SunGo Set drahtlos solar

 

Wenn Sie eine vollständig kabellose Lösung suchen, könnte das solarbetriebene Set von Boscam für Sie interessant sein. Hier werden Kamera sowie Solarmodul hinter dem Nummernschild fixiert, so dass die Kamera keine zusätzliche Stromversorgung über das Rücklicht benötigt. Entsprechend schaltet sie sich aber auch nicht automatisch ein, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen.

Vielmehr ist sie die 1. Minute nach dem Starten der Zündung aktiv und kann dann per drahtlosem Funkknopf eingeschaltet werden. Das 4,3‘‘ große Display kann per Saugnapf befestigt werden und wird über den 12V Anschluss mit Energie versorgt. Die Installation ist insgesamt sehr unkompliziert, da keinerlei Kabel verlegt werden müssen. Die Kamera ist wasserdicht, das Solarmodul prinzipiell zwar auch, kann im Laufe der Zeit aber leicht undicht werden, so dass die Position gut gewählt werden sollte. Die Bildqualität überzeugt unterm Strich auf ganzer Linie und auch nachts ist das Bild bei eingeschaltetem Rücklicht durchaus ordentlich. Sie können Hilfslinien einblenden und zudem zwischen verschiedenen Modi (Echtbild und Spiegelbild) wählen.

Zwar ist die Kamera durch das Solarmodul etwas preisintensiver, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt aber dennoch sehr ordentlich.

 

Vorteile:

Komplett kabellos: Das Set wird komplett ohne Kabelverbindungen verlegt. Auch ein Anschließen ans Rücklicht ist nicht erforderlich.

Installation: Das Set ist sehr einfach in Betrieb zu nehmen.

Wasserdicht: Die Kamera ist komplett wasserdicht.

Bildqualität: Die Bildqualität ist sehr ordentlich, der Blickwinkel liegt bei 110° und auch die Nachtsicht in gut, obwohl keine zusätzlichen Leuchten verbaut sind.

Preis-Leistung: Durch die gute Ausstattung, zuschaltbare Hilfslinien und Bildmodi ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt ordentlich.

 

Nachteile:

Manuelles Einschalten: Da die Kamera nicht mit dem Rücklicht verbunden wird, müssen Sie sie manuell einschalten.

Solarmodul: Das Solarmodul ist nicht ideal verarbeitet und nimmt zudem viel Platz am Nummernschild weg. Es kann gestohlen und im Laufe der Zeit undicht werden.

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4. Garmin Camper 780 EU MT-D Navi-Set drahtlos

 

Beim Camper 780 EU MT-D handelt es sich um ein Navigationssystem inklusive original Garmin HD-Rückfahrkamera als Komplettset. Es handelt sich um ein 6,95‘‘ großes Display, das per Saugnapf befestigt und am Zigarettenanzünder betrieben wird. Das Bild ist klar und wird drahtlos von der Nummernschildkamera übertragen, die natürlich wasserdicht ist. Sie deckt stolze 150° ab, ist daher auch für sehr breite Fahrzeuge geeignet. Natürlich ist sie wasserdicht (IPX7)

Die Kamera selbst ist zwar recht groß, aber in die Breite gezogen und lässt sich daher sehr gut oben am Nummernschild anbringen. Die Bildqualität überzeugt, es gibt verschiedene Bildmodi und ist batteriebetrieben, so dass Sie keine Kabel verlegen müssen. Allerdings müssen Sie sie dadurch auch manuell über das Navi einschalten, denn ans Rücklicht wird sie nicht angeschlossen. Dies ist per Tastendruck oder Sprachbefehl möglich. Sie überträgt das Signal per WLAN über eine Distanz von 8 Metern, was auch bei längeren Fahrzeugen zuverlässig funktioniert.

Durch die Batterien entstehen leider Folgekosten, denn ein Akku ist nicht verbaut und sie halten im Normalbetrieb durchschnittlich 2 bis 3 Monate. Dies in Verbindung mit dem recht hohen Preis sorgte unterm Strich für Abzüge in der Gesamtwertung. Wenn Sie aber ein Set aus Navigationssystem und komplett kabelloser Kamera suchen, ist es durchaus empfehlenswert. Durch den mangelnden Diebstahlschutz sollten Sie die Kamera jedoch ins Fahrzeug legen, wenn Sie aussteigen.

 

Vorteile:

Komplettset: Es handelt sich hier um ein Komplettset bestehend aus Navigationssystem und drahtloser Rückfahrkamera.

Installation: Die Inbetriebnahme ist sehr einfach, denn Sie müssen keinerlei Kabel verlegen.

Bildqualität: Das HD-Bild (720p) ist tagsüber und nachts sehr scharf und Sie können Hilfslinien einblenden. Zudem ist der Blickwinkel mit 150° sehr breit.

WLAN: Sie arbeitet mit WLAN, was für eine gute und stabile Übertragungsqualität sorgt.

Wasserdicht: Die Kamera ist wasserdicht (IPX7).

 

Nachteile:

Diebstahlschutz: Da die Kamera separat und ohne Kabel angebracht ist, kann sie relativ einfach gestohlen werden.

Manueller Betrieb: Sie kann nicht mit dem Rückfahrlicht gekoppelt werden, schaltet sich daher nicht automatisch ein. Zudem müssen die Batterien getauscht werden.

Preis: Preislich liegt das Set auf einem recht hohen Niveau.

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5. Boscam K3 Set kabelgebunden

 

Bei dem Modell von Boscam handelt es sich um eine kabelgebundene Rückfahrkamera, die zudem am Rücklicht angeschlossen wird, damit sie sich automatisch einschaltet, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen. Die Installation ist entsprechend etwas aufwändiger, da Sie das Kabel von der Kamera bis zum Monitor verlegen müssen.

Die Kamera selbst ist gemäß IP68 Standard wasserdicht, es liegt ein sechs Meter langes Kabel bei, was für die meisten Fahrzeuge völlig ausreicht und die Bildqualität konnte im Test überzeugen. Ein 4,3‘‘ großes Display wird bereits mitgeliefert. Es wird einfach per Saugnapf befestigt und eine zusätzliche Stromversorgung für das Display selbst ist nicht erforderlich. Der Zigarettenanzünder bleibt daher frei. Da die Kamerahalterung um 360° drehbar ist, können sie sie flexibel sowohl innen als auch außen anbringen. Auch nachts überzeugt das Bild auf ganzer Linie und Sie können bei Bedarf zusätzlich Hilfslinien zum Parken zuschalten.

Durch den Winkel von 170° in Verbindung mit dem eher kleinen Display ist der Nahbereich jedoch nicht ideal abgedeckt, wenn Sie das Gerät an herkömmlichen Fahrzeugen anbringen möchten. Dies sollten Sie bedenken. Ansonsten ist das Gerät aber durchweg empfehlenswert, insbesondere, da sie sehr günstig ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt daher.

 

Vorteile:

Kein 12V-Anschluss: Auch das Display wird über die hintere Stromversorgung mit gespeist. Dadurch kann der 12V-Anschluss vorne frei bleiben.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Abbildung: Die Kamera deckt 170° ab und es lassen sich Hilfslinien zuschalten. Die Bildqualität geht ebenfalls in Ordnung.

Stabile Verbindung: Durch die Kabelverbindung ist das Signal stets stabil.

Wasserdicht: Die Kamera ist wasserdicht und dank des 360° Fußes sehr flexibel installierbar.

 

Nachteile:

Nahbereich: Das breite Sichtfeld von 170° in Verbindung mit dem 4,3‘‘ Display sorgt dafür, dass der Nahbereich nicht ideal abgedeckt ist.

Installation: Die Inbetriebnahme ist recht aufwändig, da sechs Meter Kabel durch das Auto verlegt werden müssen.  

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6. VSG 24100 Set kabelgebunden

 

Als Rückfahrkamera für LKWs, Busse, Wohnwagen oder Wohnmobile ist das Set von VSG sehr empfehlenswert. Es beinhaltet eine 120° IP67 Kamera mit zusätzlicher Beleuchtung und Ausschaltverzögerung sowie 20 Meter Kabel und ein gutes Display. Sie können zwischen verschiedenen Varianten wählen und das Gerät kann sowohl mit 12 als auch 24 Volt betrieben werden. Dadurch ist das Set sehr flexibel.

Die Bedienung ist unkompliziert, denn es liegt eine Fernbedienung für das Display bei. Es stehen verschiedene Bildmodi (Spiegeln oder Kippen) sowie ein Blendschutz für das Display zur Verfügung. Leider ist die Nachtsicht trotz Infrarot im Vergleich zu manch anderem Modell nicht ideal. Dennoch ist die Kamera insgesamt sehr gut ausgestattet. Für PKWs ist sie durch das sehr lange Kabel und die fehlenden Park-Hilfslinien allerdings nicht gut geeignet. Insgesamt stehen zwei Kameraanschlüsse zur Verfügung, so dass Sie ebenfalls eine weitere kompatible Kamera anbringen können. Außerdem hat das Display Lautsprecher, so dass es auch für weitere Geräte (per Audio-Cinch) gut genutzt werden kann.

Die Kamera ist natürlich wasserdicht und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr ordentlich. Insbesondere für lange Fahrzeuge lohnt sich ein Blick auf das Set.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Der Preis ist fair, das Preis-Leistungs-Verhältnis daher entsprechend gut.

Kabellänge: Es werden 20 Meter Kabel mitgeliefert. Dadurch ist das Set auch für sehr lange Fahrzeuge gut nutzbar.

Ausstattung: Es gibt zwei Kameraanschlüsse sowie einen Cinch-Anschluss für Audiosignale am Display. Zudem stehen zwei Bildmodi zur Verfügung und die Kamera hat IR.

Universell nutzbar: Sie kann mit 12 oder 24 Volt betrieben werden und es handelt sich um Universalhalterungen.

Wasserdicht: Natürlich ist die Kamera wasserdicht.

 

Nachteile:

Nicht für PKWs: Für klassische PKW ist es durch das lange Kabel und die fehlenden Hilfslinien nicht gut geeignet.

Installation: Durch das Kabel ist die Installation aufwändiger.

Nachtsicht: Trotz Infrarotlicht ist die Nachtsicht nicht ideal.

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7. Kenwood CMOS-230 nur Kamera

 

Wenn Sie ein Navigationssystem oder ein Autoradio mit Display von JVC oder Kenwood haben, das Sie mit einer Rückfahrkamera nachrüsten möchten, ist die CMOS-230 sehr empfehlenswert. Sie liefert bei einem Sichtfeld von 128° ein sehr klares Bild, überzeugt durch eine sehr hohe Bildqualität dank CMOS-Sensor und ist zudem sehr kompakt gebaut.

Da sie wasserdicht ist, kann sie praktisch überall installiert werden. Ein Display liegt hier natürlich nicht bei und die Installation ist durch das Verlegen der Kabel etwas aufwändiger. Kabel werden natürlich mitgeliefert und sie kann am Rücklicht gekoppelt werden, damit sie sich automatisch einschaltet. Preislich liegt die Kamera auf einem etwas höheren Niveau, überzeugt aber durch ihre solide Verarbeitung, die kompakte Bauweise und das klare Bild. Wenn Sie sie mit einem anderen Navi koppeln möchten, prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt die Kompatibilität.

 

Vorteile:

Bildqualität: Die Kamera liefert dank CMOS-Sensor ein sehr klares und gutes Bild.

FBAS-Signal: Das FBAS-Videosignal (NTSC) ist mit den meisten Geräten von Kenwood und JVC kompatibel.

Blickwinkel: Der Blickwinkel von 128° ist für die meisten Einsatzbereiche ideal.

Bauweise: Die Kamera ist kompakt gebaut und kann universell montiert werden.

Wasserdicht: Da sie wasserdicht ist, können Sie sie auch außen montieren.

 

Nachteile:

Kein Display: Sie benötigen ein kompatibles Navi oder Autoradio mit Display, um die Kamera anschließen zu können.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Installation: Da es sich um eine kabelgebundene Kamera handelt, ist die Installation etwas aufwändiger.

Zu Amazon

 

 

 

 

8. Azdome Dedome-PG02 Dashcam Set kabelgebunden

 

Wenn Sie eine Rückfahrkamera für Ihren Rückspiegel suchen, ist das Modell von Azdome sehr empfehlenswert. Es handelt sich um eine Dashcam mit nach vorne gerichteter Kamera, zu der zusätzlich noch eine Rückfahrkamera mitgeliefert wird. Sie lässt sich recht einfach an fast jedem Rückspiegel anbringen und die Bildqualität ist insgesamt sehr gut. Auch die Videoqualität überzeugt auf ganzer Linie, denn die Frontkamera löst mit Full-HD und 170° Sichtfeld auf. Auch die Rückfahrkamera ist mit HD-Auflösung und 150° Sichtfeld sehr ordentlich. Sie muss per Kabel verbunden und zusätzlich am Rücklicht angeschlossen werden, damit sie sich automatisch einschaltet. Dies macht die Installation aufwändiger.

Dank SD-Kartenslot werden Videos aufgezeichnet (sowohl hinten als auch vorne) und automatisch bei Bedarf überspielt. Auch nachts ist die Bildqualität sehr gut. Die Rückkamera ist natürlich wasserdicht. Das Bedienkonzept ist sehr gut, denn das Display wird per Touch gesteuert. Leider verlieren Sie etwas an klarer Sicht nach hinten, denn das Display spiegelt zwar, aber nicht besonders gut. Es stehen Hilfslinien zur Verfügung, das Bild kann gespiegelt werden und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den günstigen Preis insgesamt sehr gut.

Sie müssen aber damit leben, dass sich die vordere Kamera nur gleichzeitig mit dem Spiegel ausrichten lässt. Idealerweise passt das, im Extremfall kann es aber sein, dass Sie sich zwischen Frontabdeckung der Dashcam und Rückspiegel entscheiden müssen.

 

Vorteile:

Ausstattung: Es handelt sich um eine komplette Dashcam mit Rückfahrkamera und Display als Rückspiegel.

Funktionen: Neben der Aufnahmefunktion können Sie alles per Touch steuern, Hilfslinien einblenden und gespiegelt die Rückfahrkamera anzeigen.

Bildqualität: Die Bildqualität der Rückfahrkamera (und Dashcam) ist sehr ordentlich (HD bzw. Full-HD) und auch das Sichtfeld ist mit 150° bzw. 170° sehr gut.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Installation: Die Installation ist recht aufwändig.

Spiegeleffekt: Das Display spiegelt im ausgeschalteten Zustand nicht so stark, so dass Sie während der Fahrt an Übersicht durch den Rückspiegel einbüßen.  

Ausrichtung: Es ist nicht möglich, die Dashcam unabhängig vom Rückspiegel auszurichten.

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9. Awesafe DE-AW-A1-S Navi Set kabelgebunden

 

Bei dem Set von Awesafe handelt es sich um ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera, das durch einen sehr günstigen Preis bei gleichzeitig ordentlicher Ausstattung überzeugen kann. Das 7 Zoll Display sorgt für eine gute Übersicht, es ist ein 2021er Navi mit Kartenmaterial für Europa vorinstalliert und die Rückfahrkamera wird per Kabel an das Navi angeschlossen.

Die Kamera selbst hat einen guten 120°-Weitwinkel und ist gemäß IP67 wasserdicht. Zudem hat das Navi Bluetooth und es gibt kostenlose Kartenupdates. Beim Rückwärtsfahren können Hilfslinien mit eingeblendet werden, was beim Parken hilft und sie wird am Rücklicht gekoppelt, damit sie sich automatisch einschaltet. Leider ist sie etwas klobiger gebaut, denn sie ragt recht weit heraus. Die Bildqualität ist insgesamt ordentlich. Zu bemängeln ist sicherlich die Halterung für das Navi, denn diese ist sehr wackelig und einfach gehalten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich aber sehr gut.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den guten Funktionsumfang und den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Komplettset: Es handelt sich hierbei um ein Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera.

Ausstattung: Die Kamera bietet ein gutes Bild, es stehen Hilfslinien zur Verfügung, die Steuerung erfolgt per Touch.

Bildqualität: Die Bildqualität der Rückfahrkamera ist insgesamt sehr ordentlich.

Wasserdicht: Die Kamera ist wasserdicht.

 

Nachteile:

Halterung: Die Displayhalterung für das Navi ist sehr einfach gehalten und nicht ideal für ein 7 Zoll Display.

Installation: Da Kabel verlegt werden müssen, ist die Installation etwas aufwändiger.

Bauweise der Kamera: Die Kamera ist zwar kompakt, aber recht dick, trägt also etwas tiefer auf.

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10. Luis T5 Set drahtlos

 

Die Luis Rückfahrkamera überzeugt durch ein insgesamt ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit einer unauffälligen Installation. Da Sie die Rückfahrkamera am Nummernschild installieren und kein Kabel bis zum Monitor verlegen müssen, fällt sie kaum auf, hat eine ideale Position und lässt sich recht schnell installieren. Dennoch kann sie am Rückfahrlicht gekoppelt werden, so dass sie sich nur einschaltet, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird.

Ein passender TFT-Monitor mit vier Kanälen und 2,4 GHz Empfänger wird mitgeliefert. Hier können auch andere Video-Eingangssignale abgespielt werden. Das Display ist mit nur 3,5‘‘ allerdings sehr klein und die Bildqualität entsprechend schwach. Er wird per Saugnapf angebracht und am 12V Anschluss angeschlossen. Die Installation ist insgesamt sehr einfach, der Blickwinkel mit 180° sehr breit, was durch das kleine Display aber stark zu Lasten der Nahsicht geht. Dank IR ist die Nachtsicht gut. Leider ist der Preis für das Set recht hoch, was zu einem nur mäßigen Preis-Leistungs-Verhältnis führt.

 

Vorteile:

Anbringung: Durch die Anbringung am Nummernschild fällt die Rückfahrkamera kaum auf und sitzt ideal.

Installation: Die Installation ist unkompliziert, da alles kabellos verbunden wird.

Wasserdicht: Die Kamera ist wasserdicht.

Blickwinkel: Mit 180° ist der Blickwinkel sehr breit.

 

Nachteile:

Preis-Leistung: Das Set ist recht preisintensiv und daher das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ideal.

Display: Das Display ist sehr klein. Daher ist die Bildqualität nicht ideal.

Nahbereich: Durch den breiten Sichtbereich von 180° bei kleinem Display ist der Nahbereich vernachlässigt.

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Meistgestellte Fragen

 

Sollten Sie noch Fragen zu Rückfahrkameras haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Die häufigsten Fragen haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Was kostet der Einbau einer Rückfahrkamera?

Dies hängt stark von der Art der Kamera ab. Einfache Rückfahrkameras mit Funkübertragung können innerhalb weniger Minuten eingebaut und angeschlossen werden. Müssen aber Verkleidungsteile abgebaut, das Navi ausgebaut, die Heckklappe durchbohrt oder andere aufwändige Tätigkeiten durchgeführt werden, kann eine Installation auch schnell mehrere Hundert Euro kosten.

 

Frage 2: Wie funktioniert eine Rückfahrkamera?

Eine Rückfahrkamera überträgt das rückseitige Bild, das über eine Kamera aufgenommen wird, an ein Display. Als Display kann ein separates Display oder das Navi genutzt werden, sofern es den Anschluss einer Rückfahrkamera unterstützt. Durch den Anschluss der Kamera am Rückfahrlicht schalten sich die meisten Rückfahrkameras nur ein, wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist.

Frage 3: Wie schließe ich eine Rückfahrkamera an?

Es gibt verschiedene Anschlussvarianten. Kabellose Rückfahrkameras werden einfach am Heck angebracht und – je nach Modell – am Rücklicht angeschlossen, damit sie sich einschaltet, wenn Sie den Rückwärtsgang einlegen. Es gibt auch kabelgebundene Modelle, bei denen Display und Kamera mit einem Kabel (in der Verkleidung) verbunden werden. Dies sorgt für eine stabile Verbindung, die Installation ist aber aufwändiger. Darüber hinaus gibt es auch komplett kabellose Modelle, die per Batterie oder Solar betrieben werden. Solche müssen dann aber manuell eingeschaltet werden.

 

Frage 4: Was ist besser – eine Rückfahrkamera oder Parksensoren?

Idealerweise nutzen Sie eine Kombination aus beidem. Zwar kann eine Rückfahrkamera mit Hilfslinien Parksensoren (die akustisch funktionieren) durch optische Signale ersetzen; je nach Art der Kamera und Installation kommen viele Menschen mit dem optischen Signal bei Annäherung aber besser zurecht. Letztendlich ist es aber natürlich Geschmackssache, was Sie bevorzugen. Bei Kameras haben Sie sicherlich den Vorteil, dass Sie auch Hindernisse erkennen, die für Sensoren zu schmal oder zu klein sind.

 

Frage 5: Wer baut nachträglich eine Rückfahrkamera ein?

Nahezu jede KFZ-Werkstatt kann Ihnen nachträglich eine Rückfahrkamera einbauen. Achten Sie darauf, dass Sie über ein kompatibles Display verfügen. Heute gibt es allerdings viele Rückfahrkameras, die Sie problemlos selbst einbauen können. Insbesondere Funk-Rückfahrkameras lassen sich sehr einfach verbauen, da kein Kabel nach vorne zum Display gelegt werden muss.

 

Frage 6: Wie sinnvoll ist eine Rückfahrkamera?

Eine Rückfahrkamera erhöht die Sicherheit beim Fahren. Besonders wertvoll ist sie natürlich bei Transportern, LKWs oder Wohnwagen etc., wo kein Rückspiegel vorhanden ist. Aber auch beim normalen Auto kann sie dabei helfen, Unfälle bzw. Blechschäden zu vermeiden, da sie auch Bereiche abdeckt, die sie über den Rückspiegel nicht sehen.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Dachbox im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Um die individuell beste Dachbox zu finden, sollten Sie sich unbedingt im Voraus mit den Unterschieden von Dachboxen auseinandersetzen. Insbesondere sollten Sie sich über die verschiedenen Arten, Eigenschaften und Sicherheit einer Dachbox informieren. Allerdings erfordert ein ausführlicher Dachboxen Vergleich einiges an Zeit und Fachwissen. Wenn Ihnen diese Zeit fehlt, oder Sie eine schnelle Kaufentscheidung bevorzugen, verschafft Ihnen unser Testbericht einen Überblick über die besten Dachboxen. Aus unserem Test geht die Thule Dachbox 629807 als Testsieger hervor, da sich diese neben reichlich Stauraum durch eine einfache Handhabung auszeichnet. Das Modell Gartrend G3 22216 220 belegt mit einem attraktiven Eigengewicht sowie einer hohen Witterungsbeständigkeit den zweiten Platz.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
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Kaufberatung für Dachbox

 

Wer eine Urlaubsreise mit dem Auto antreten möchte, benötigt in der Regel reichlich Stauraum. Da besonders bei mehreren Personen der Platz im Auto recht begrenzt ausfällt, ermöglichen Dachboxen die Unterbringung weiterer Habseligkeiten. Möchten Sie eine Dachbox kaufen, stoßen Sie zunächst auf ein weitreichendes Angebot. Neben speziellen Ausführungen wie beispielsweise einer Audi Dachbox oder BMW Dachbox ist bei Bedarf auch eine Dachbox XXL erhältlich. Neben bekannten Marken lohnt sich auch ein Blick in das Sortiment der Hapro Dachbox oder Atera Dachbox, wenn Sie auf der Suche nach einer günstigen Dachbox sind.

Um Ihnen die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, haben wir für Sie die wichtigsten Kaufkriterien in unserer Empfehlung über die besten Dachboxen berücksichtigt.

Arten

Mittlerweile haben sich die unterschiedlichsten Arten von Dachboxen am Markt etabliert. Je nach Verwendungszweck lassen sich folgende Typen voneinander abgrenzen:

Gepäckbox: Eine Gepäckbox kann zum einen auf dem Dach oder auf der Hängerkupplung installiert werden. Der Vorteil an einer Gepäckbox ist, dass diese nicht unbedingt mit dem Fahrzeug transportiert werden muss. Sie können die Gepäckbox auch anderweitig verwendet wie zum Beispiel bei einem Quad.. In aller Regel sind diese Boxen verschließbar und wasserdicht. Wie groß der Stauraum ist, hängt immer davon ab, wie viel Platz Sie am Fahrzeug für eine solche Box haben.

Skibox: Wie der Name bereits vermuten lässt, ist eine Skibox, eine Box, in der Skier transportiert und aufbewahrt werden. Eine solche Box kann entweder auf dem Dach vom Fahrzeug oder an der Anhängerkupplung montiert werden. Bewährt hat sich mittlerweile die Anbringung auf dem Dach. In diese längliche Box passen in der Regel sowohl die Skier als auch einiges Zubehör. Der Vorteil ist, dass Sie nach einem Skitag die nassen Skier nicht direkt im Fahrzeug transportieren müssen, sondern direkt ein eigenes Behältnis dafür haben. Ebenfalls haben Sie dadurch mehr Stauraum im Fahrzeug zur Verfügung.

Faltbare Dachbox: Eine faltbare Dachbox kann sich nach der Anwendung am Fahrzeug direkt falten lassen. Dadurch kann eine solche Dachbox platzsparend gelagert werden. In vielen Kellern besteht oft kein Platz für eine herkömmliche Dachbox. Faltbare Dachboxen bestehen meist aus Kunststofffasern oder Nylon. Eine solche Box ist dennoch witterungsbeständig. Eine faltbare Dachbox ist meist etwas kleiner als herkömmliche Dachboxen, sodass dort meist nur Kleinigkeiten untergebracht werden können.

Fahrradträger: Fahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Damit diese nicht nur in Wohnortnähe genutzt werden können, ist ein Fahrradträger am Fahrzeug nötig. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Das Angebot ist sehr vielfältig. Im Vergleich zu Dachboxen ist ein Fahrradträger nicht geschlossen.

 

Sicherheit und Zubehör

Beim Einsatz von Dachboxen steht vor allem die Sicherheit an erster Stelle. Hierzu gehört, dass die Maximallast der Dachbox nicht überschritten werden sollte. Außerdem kann das passende Zubehör dabei helfen, die Sicherheit weiter zu erhöhen. Daher sollten Sie bereits zum Kaufzeitpunkt prüfen, ob bereits im Kaufpreis folgendes Zubehör inbegriffen ist:

Spanngurte / Antirutschmatten / Netze: Diese verhindern, dass der Inhalt bei Ausweich- und Bremsmanövern ins Rutschen gerät.

Schloss: Ein Schloss stellt sicher, dass die Dachbox während der Fahrt fest verschlossen bleibt. Im Idealfall verfügt dieses sogar über eine Zentralverriegelung. 

Träger / Halterungen: Diese stellen sicher, dass die Dachbox fachmännisch auf dem Fahrzeug montiert werden kann.

Eigenschaften

Maße: Sie sollten unbedingt die Maße einer Dachbox vor dem Kauf genau prüfen. Nur wenn diese zum eigenen Fahrzeug passen, sollte eine Dachbox angeschafft werden. Generell ist immer auch ein Preisvergleich empfehlenswert.

Material: Das Material einer Dachbox sollte möglichst robust und stabil sein. Schließlich muss eine Dachbox im Extremfall viel Last halten können. Ebenfalls sollte dies witterungsbeständig und unbedingt wasserdicht sein. Das eingesetzte Material muss diese Eigenschaften unbedingt erfüllen können.

Halterung: Eine Halterung sollte zum einen für das Fahrzeug passen, zum anderen Sollte die Halterung selbst möglichst leicht zu montieren sein. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf eine Halterung, welche robust, sicher und einfach in der Handhabung ist.

Stauraum: In erster Linie sollte eine Dachbox genügend Stauraum haben. Sie sollten beim Kauf deshalb unbedingt auf den Stauraum achten. Dabei ist nicht nur immer das angegebene Volumen ausschlaggebend. Es kommt immer auch auf das individuelle Verteilung an. Sie sollten deshalb eine Dachbox unbedingt vorher sehen, bevor ein Kauf erfolgt.

Bauweise: Mittlerweile beiden die Hersteller verschiedene Bauweisen von Dachboxen an. Neben dem Stauraum und der passenden Halterung, sollten Sie ebenfalls auf die Form und Aerodynamik einer Dachbox achten. Dies kann den Kraftstoffverbrauch minimieren.

 

10 beste Dachboxen 2021 im Test

 

Da es am Markt eine Vielzahl von verschiedenen Dachboxen gibt, haben wir im Test einige interessante Produkte von unterschiedlichen Herstellern ermittelt. Dadurch ist es Ihnen möglich, eine individuelle Meinung von dem Produkt zu bilden. Insgesamt gehen aus unserer Erfahrung mit der besten Dachbox folgende 10 Modelle hervor:

 

1. Thule Dachbox 629807 500 L M – XXL

 

Die Thule Dachbox 629807 500 L M – XXL hat ein optimiertes Design und ist dadurch noch ergonomischer, platzsparender und leichter am Fahrzeug zu montieren. Durch das PowerClick Schnellbefestigungssystem ist eine schnelle und einfache Montage möglich. Eine integrierte Drehmomentanzeige gibt an, wenn die Dachbox ordnungsgemäß befestigt ist. Die Dachbox verfügt über eine getrennte Schließ- und Öffnungsfunktion.

Die Box ist durch seitliche Griffe und einem praktischen Deckelheber in vielen Situationen sicher und schnell zu öffnen. Sie haben durch die Box auf dem Dach einen uneingeschränkten Zugang zum Kofferraum. Die Box behindert die Kofferraumklappe in keinster Weise. Zusätzlich zur eigentlichen Dachbox ist separat noch viel nützliches Zubehör erhältlich, wie beispielsweise eine Tasche oder eine besondere Lagerungsvorrichtung. Einigen Nutzern missfällt das schnelle zerkratzen der glänzenden Box. Im Inneren bietet die Box ein großes Platzangebot für verschiedenes Gepäck. Die Installation der Halterung auf dem Fahrzeug ist dank einer Anleitung ebenfalls leicht zu meistern.

Nachteilig fällt auf, dass mit zunehmender Geschwindigkeit unangenehme Windgeräusche im Fahrzeug entstehen. Zudem erhöht der glänzende Lack das Risiko, dass die Dachbox unschöne Kratzer davonträgt.

 

Vorteile:

Hohe Sicherheit: Es wird ein hoher Wert auf Sicherheit gelegt. Beim Aufbringen der Box ist ein spezielles Sicherheitssystem integriert.

Einfache Handhabung: Handhabung der Box ist leicht und intuitiv durchzuführen.

Hohes Platzangebot: In der Box können finden direkt mehrere Taschen Platz, sodass die Box ein echtes Raumwunder ist.

Geringes Eigengewicht: Mit einem Eigengewicht von ca. 23 kg ist die Box relativ leicht.

 

Nachteile:

Windgeräusche: Ab einer gewissen Geschwindigkeit entstehen durch die Dachbox unangenehme Windgeräusche im Fahrzeug.

Zerkratzt relativ schnell: Durch den glänzenden Lack kann es leicht passieren dass die Dachbox unschöne Kratzer abbekommt.

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2. Gartrend G3 22216 220  460 L 

 

Die Gartrend G3 Dachbox ist in verschiedenen Größen erhältlich. Man kann diese in den Größen 220 Liter, 290 Liter oder 460 Liter ordern. Es wird dadurch auf klassische und elegante Art und Weise neuer Stauraum geschaffen. 

Speziell für Familien oder auf großen Reisen ist dies wichtig und von Vorteil. In der Box können beispielsweise Taschen, Koffer oder Skier untergebracht werden. Die Box besteht aus P.S.MV. Durch die besondere aerodynamische Form des Modells wird nur ein geringer Luftwiderstand erzeugt. Die Box ist witterungsbeständig, UV-sicher und hat eine Traglast von 75 kg. Sie ist abschließbar, hat eine Zentralverriegelung, und kann beidseitig geöffnet werden. 

Im Lieferumfang sind zwei passende Schlüssel zur Box. Die Dachbox kann mit der universellen Schnellmontage Fixing-Kit 2 auf einfache und schnelle Art und Weise montiert werden. Im inneren der Box gibt es ein zusätzliches Gepäckbefestigungskit, sodass das Gepäck nicht verrutschen kann. +

Kommt die Dachbox verstärkt zum Einsatz, kann es gelegentlich passieren, dass das Material brüchig wird. Zudem kann es vorkommen, dass sich die Dachbox bei erhöhter Geschwindigkeit öffnet.

 

Vorteile:

Geringes Gewicht: Die Box an sich hat ein geringes Eigengewicht und ist damit leicht zu transportieren.

Leichte Installation: Die Installation der Box und der Halterung ist einfach und unkompliziert möglich.

Witterungsbeständig: Die Box an sich ist witterungsbeständig und hält jedem Wetter Stand. Das Gepäck im Inneren der Box ist dadurch gut geschützt.

Geringe Windgeräusche: Selbst bei hohen Geschwindigkeiten sind oft nur moderate Windgeräusche durch die Dachbox wahrzunehmen.

 

Nachteile:

Brüchiges Material: Kommt die Dachbox häufig zum Einsatz, weist das Material unter Umständen zunehmende Verchleißerscheinungen auf.

Bei hohen Geschwindigkeiten kann sich Box öffnen: In einzelnen Fällen hat sich die Box bei hohen Geschwindigkeiten geöffnet.

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3. Bouge R4 Faltbare Dachbox 15 Kubikfuß 

 

Diese Aufbewahrungsbox lässt sich sowohl auf dem Dach als auch auf der Anhängerkupplung installieren. Es gibt für beide Varianten eine entsprechende Version. Insgesamt 8 verstärkte Gurte fixieren die Tasche. Die Gurte können dabei individuell eingestellt werden, je nachdem wie viel Gepäck sich in der Dachbox befindet. 

Es empfiehlt sich als Untergrund eine rutschfeste Matte zu nutzen. Damit kann die Box während der Fahrt nicht verrutschen. Kratzer und Beschädigungen am Dach werden dadurch verhindert. Die Dachtasche besteht aus regenfesten Polyestermaterial. Der Reißverschluss ist ebenfalls wasserdicht, sodass keine Nässe in den Innenraum gelangen kann. 

Geeignet ist die faltbare Dachbox prinzipiell für alle Fahrzeuge, welche über Dachschienen oder Dachgepäckträger verfügen. In die Tasche lässt sich viel verstauen, sodass diese für größere oder längere Reisen besonders gut geeignet ist. Nutzern sind bei Gebrauch der Tasche bei geringer Beladung die Bänder gerissen. Bisher ist dies offensichtlich nur in einigen wenigen Fällen vorgekommen.

Vereinzelt fällt auf, dass die Bänder oder die Nähte der faltbaren Dachbox reißen.

 

Vorteile:

Stabil gefertigt: Die Dachbox ist stabil gefertigt, sodass diese entsprechenden Druck aushalten kann, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erwarten ist.

Wasserdicht: Die Tasche an sich ist wasserdicht. Sie besteht aus einem wasserdichten Material. Der Reißverschluss ist ebenfalls so konstruiert, dass kein Wasser nach inne dringen kann.

Platzsparende Lagerung: Nach Gebrauch kann die Box zusammengefaltet werden. Eine platzsparende Lagerung ist dadurch möglich.

Geräumig: Die Box ist geräumig, sodass viel Gepäck darin seinen Platz findet.

 

Nachteile:

Bänder gerissen: Die Bänder können reißen, wodurch nicht mehr die volle Sicherheit gegeben ist.

Nähte reißen: Nähte der Box können unter der Belastung reißen.

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4. ArtPlast Dachbox BA320 320 L 

 

Mit dieser Dachbox ist es möglich, zusätzliche 320 Liter Stauraum im bzw. am Fahrzeug zu schaffen. Der Urlaub oder die Reise kann dadurch direkt entspannter beginnen. Die Box kann ebenfalls für das Camping genutzt werden. Die Dachbox ist durch den TÜV Süd geprüft. 

Die Box selbst ist mit einer hohen Tragkraft, einem Sicherheitsverriegelungssystem inklusive Zentralverriegelung ausgestattet. Dadurch lassen sich große Mengen Gepäck sicher transportieren. Es sollte unbedingt auf die Traglast des Daches geachtet werden. Im Innenraum des Fahrzeuges entsteht dadurch mehr Platz für die Insassen.

 Die Dachbox weist eine besondere aerodynamische Form auf. Der Luftwiderstand wird dadurch minimiert. Die Box kann vielseitig genutzt werden. Lediglich die Montage auf dem Dach gestaltet sich laut Nutzerangaben eher schwierig und kompliziert. Die Box riecht im Neuzustand stark nach Chemie. Im besten Fall sollte diese zunächst einige Tage auslüften, ehe beispielsweise Kleidungsstücke darin ihren Platz finden.

Die Erfahrung zeigt, dass die Montage der Dachbox vereinzelt Schwierigkeiten bereitet. Anfangs entwickelt die Dachbox einen unangenehmen chemischen geruch, der jedoch schnell verfliegt.

 

Vorteile:

Stabiles Material: Die Box ist aus stabilem Material gefertigt und kann das Gepäck entsprechend gut tragen und abhalten.

Sicherer Verschluss: Der Verschluss ist sicher und hält ebenso Stand. Das System wirkt hochwertig und ausgereift.

Gute Verarbeitung: Die Verarbeitung der Box ist hochwertig und professionell, sodass keine Fehler zu finden sind.

 

Nachteile:

Montage schwierig: Einige Nutzer berichten von einer schwierigen Montage am Fahrzeug.

Geruchsentwicklung: Im Neuzustand riecht die Dachbox stark nach Chemie. Es ist deshalb zu empfehlen, diese einige Tage auslüften zu lassen.

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5. Rotenbach Dachbox K40 320 L

 

Insgesamt fasst diese Dachbox 320 Liter. Sie ist besonders robust und sicher. Im kommenden Urlaub ist diese Dachbox ihr treuer Begleiter und kann viel Gepäck aufnehmen. Zusätzlich zur Zentralverriegelung hat das Modell eine Frontsicherung. Dies bietet zusätzliche Sicherung. 

Im Lieferumfang ist eine ausführliche Bedienungsanleitung enthalten. In der Box können beispielsweise Taschen, Koffer und Skier verstaut werden. Im Fahrzeug selbst bleibt damit genügend Platz für andere Dinge. Die Box an sich kann vielseitig genutzt werden. Außerdem passt diese auf viele gängige Dachträger. 

Viele Nutzer empfinden das Preis-Leistungs-Verhältnis gut und empfehlen das Modell deshalb weiter. Bemängelt wird oft die Qualität und die Verarbeitung. Beispielsweise ist das Schloss oft hakelig, sodass der Schließvorgang nicht immer leicht möglich ist. Ebenso wirkt das Material an sich nicht hochwertig und langlebig. Die Verschraubung der Box befindet sich auf der Innenseite, sodass die Box nicht ohne weiteres abnehmbar ist.

Da sich die Verschraubung zur Verankerung innerhalb der Box befindet, lässt sich diee nur mit einem erschwerten Aufwand abnehmen. Zudem entspricht die Qualität der Schlösser nicht in vollem Umfang den Erwartungen bisheriger Nutzer.

 

Vorteile:

Robuste Dachbox: Die Dachbox wird als robust und wasserdicht beschrieben, sodass diese äußeren Witterungsverhältnissen Stand hält.

Gute Sicherung: An der Dachbox sind gute Verschlussmöglichkeiten angebracht.

Viel Stauraum: Der Stauraum ist groß dimensioniert, sodass viel Gepäck darin Platz findet.

Vielseitige Nutzung: Die Dachbox kann aufgrund der Maße und des Volumens vielseitig genutzt werden.

 

Nachteile:

Qualität der Schlösser: Bemängelt wurde die Qualität und die Verarbeitung der Box von einigen Nutzern. Insbesondere die Schlösser an der Box sind sehr hakelig.

Verankerung: Die Verschraubung zur Verankerung befindet sich in der Box. Damit kann die Box nur mit großer Mühe und Aufwand abgenommen werden.

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6. Sailnovo Auto Dachbox Sailnovo-1 20 Kubikfuß 

 

Die Sailnovo Dachtasche wird mit insgesamt 8 Gurten direkt an den Seitenschienen des Fahrzeuges gesichert. Die Installation ist damit relativ leicht und es bedarf keines weiteren Zubehörs. Die Riemen werden dann durch den Türrahmen und durch das Fahrzeug auf die andere Seite gezogen. Dadurch wird die Dachtasche fixiert. 

Laut Hersteller ist kein Rack erforderlich. In die Tasche passen insgesamt 580 Liter, was sehr viel ist. Aufgrund der Beschaffenheit ist eine Tasche günstiger als eine herkömmliche Dachbox. Nach dem Gebrauch kann die Tasche platzsparend zusammengelegt werden und an einem beliebigen Ort gelagert werden. Dadurch wird ein komfortables und unkompliziertes Reisen ermöglicht. Nutzer der Tasche empfehlen dennoch zwischen Tasche und Dach eine Antirutschmatte zu legen. Dadurch hat die Tasche einen noch besseren Halt.

Einige Nutzer berichten davon, dass sich nach einigen Gebrauch die Verklebungen an den eingenähten Fixiergurten lösen. Eine Wasserdichtheit ist damit nicht mehr gewährleistet.

 

Vorteile:

Einfache Installation: Die Installation der Tasche ist denkbar einfach. Generell ist kein weiteres Zubehör notwendig. Es empfiehlt sich dennoch eine Antirutschmatte auf das Dach zu legen und darauf dann die Box zu installieren.

Hohes Fassungsvermögen: Mit 580 Litern ist das Fassungsvermögen enorm. In der Tasche kann viel Gepäck verstaut werden.

Platzsparende Lagerung: Nach dem Gebrauch kann die Tasche zusammen gefalten werden und damit platzsparend beispielsweise im Keller oder der Garage gelagert werden.

 

Nachteile:

Verklebungen mit den Fixiergurten lösen sich: Einige Nutzer berichten davon, dass sich nach relativ kurzer Verwendung die Verklebungen an den Nähten der Fixiergurte lösen. Dadurch ist keine Wasserdichtheit mehr gegeben.

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7. Menabo Mania M000036100000 320 L

 

Die Menabo Dachbox hat ein Fassungsvermögen von 320 Liter. Das Modell ist mit allen Dachträgern kompatibel und ist dadurch vielseitig einsetzbar und auf vielen Fahrzeugen zu installieren. Die Installation wird dadurch ebenfalls erleichtert. In die Box dürfen maximal 50 kg geladen werden. Ausgestattet ist das Modell mit einem patentierten Sicherheitsschlosssystem. Die Dachbox besteht aus Kunststoff. 

Die meisten Nutzer sind mit der Dachbox zufrieden und würden diese weiterempfehlen. Die Dachbox ist entsprechend wasserdicht, sodass das Gepäck im Inneren vor Witterungsbedingungen geschützt ist. Nutzer berichten von nur geringen Windgeräuschen und wenig Mehrverbrauch. Wenige Nutzer bemängeln eine schlechte Verarbeitung der Dachbox.

 

Vorteile:

Hohe Kompatibilität: Die Dachbox ist mit den meisten gängigen Dachgepäckträgern kompatibel. Dadurch passt die Box auf viele Fahrzeuge und ist entsprechend leicht zu montieren.

Patentiertes Sicherheitssystem: An der Box ist ein patentiertes Sicherheitssystem des Herstellers montiert. Dieses ist speziell entwickelt worden. Dennoch weißt dies laut Nutzerangaben manchmal Schwächen auf.

Einfache Installation: Die Installation der Box ist aufgrund der Kompatibilität entsprechend einfach und unkompliziert.

 

Nachteile:

Schlechte Verarbeitung: Hin und wieder berichten Nutzer von einer schlechten Verarbeitung der Dachbox. Dies führt stellenweise zu beträchtlichen und sicherheitsrelevanten Mängeln, sodass die Box sich beispielsweise während der Fahrt auf der Autobahn öffnet.

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8. VDP Dachbox Xtreme JUXT500 400 – 600 L

 

Diese VDP Dachbox zeichnet direkt die Optik aus. Sie ist sehr flach, hat aber dennoch insgesamt ein Volumen von 500 Litern. Deshalb ist diese auch gut für Reisen in den Urlaub oder für Camping geeignet. Der zusätzliche Stauraum sorgt dabei für mehr Platz im Fahrzeug. Der Urlaub kann entspannter beginnen, Geprüft wurde das Modell vom TÜV Nord. 

Die hohe Tragkraft und das Sicherheitsverriegelungssystem sorgen dafür, dass das Gepäck in der Dachbox sicher untergebracht ist. Ebenfalls ist eine Frontsicherung vorhanden. Aufgrund der flachen Bauform, ist die Dachbox sehr aerodynamisch gestaltet, sodass diese sich optimal an die Gegebenheiten des Fahrzeuges anpassen kann. Die Installation an sich ist auf einem Dachgepäckträger mit den Maßen 60 x 40 mm vorgesehen und kann dort gut installiert werden. Die Dachbox kann aufgrund des Volumens und der Wetterbeständigkeit vielseitig eingesetzt werden.

Nach unseren Recherchen haben Nutzer vor allem die Qualität des Befestigungssystems, des Schlosses und den Klappmechanismus bemängelt.

 

Vorteile:

Besondere Form: Die Dachbox hat eine besonders flache Form. Dies ist sowohl für Die Optik als auch für die Aerodynamik sinnvoll.

Viel Stauraum: Trotz der Form hat die Dachbox einen Stauraum von 500 Litern. Sie können darin viel Gepäck unterbringen.

Sicherheitssystem: Das Sicherheitssystem ist so konzipiert, dass das Gepäck in jeder Situation gesichert ist.

Wetterbeständig: Die Dachbox ist wasserdicht, sodass ihr Gepäck im Innenraum stets trocken gelagert ist.

 

Nachteile:

Klappmechanismus: Der Klappmechanismus ist nicht gut konstruiert.

Befestigungssystem: Befestigung ist in einigen Fällen nur sehr mühsam möglich.

Schloss: Das Schloss lässt sich nur schwer schließen.

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9. Kamel Dachbox Husky 8132801 330 L 

 

Die Kamei Dachbox ist robust, und zuverlässig. Zusätzlich lässt sich diese einfach montieren. Das Design und die Form lässt die Dachbox elegant und sportlich wirken. Obwohl die Dachbox Husky ein Einsteigermodell ist, erhalten Sie ein hochwertiges Produkt. Das Modell ist mit einer Komfort-Schiebe-Befestigung ausgestattet. Dies ermöglicht es, die Dachbox leicht auf dem Dachgepäckträger zu montieren. 

Die Box ist mit einem Zwei-Schloss-System gesichert. Die Dachbox hat ein Volumen von 330 Litern. Insbesondere bei Reisen können dort beispielsweise Taschen oder Koffer untergebracht werden. Im Fahrzeug selbst, wird dadurch ein höherer Komfort auf Reisen ermöglicht. 

Nutzer berichten jedoch davon, dass die Box im geöffneten Zustand nicht sehr stabil wirkt und sich bei der Montage nur schwer öffnen lässt.

 

Vorteile:

Cooles Design: Die Box hat ein sehr elegantes und sportliches Design. Zugleich wirkt diese aufgrund der Farbgebung sehr elegant.

Sicherheit: An der Box wurde ein Zwei-Schloss-System angebracht. Dadurch kann die Box entsprechend gut abgeschlossen und gesichert werden.

Gute Qualität: Die Dachbox hat generell eine gute Qualität in Verarbeitung und Material. Der Hersteller selbst besteht schon seit vielen Jahren erfolgreich am Markt und hat immer neue Produkte entwickelt.

 

Nachteile:

Lässt sich vor der Montage schwer öffnen: Vor der Montage lässt sich die Dachbox nur sehr schwer und mit Gewalt öffnen.

Im geöffneten Zustand nicht sehr stabil: Im geöffneten Zustand wirkt die Box eher instabil. Sobald diese geschlossen ist, gibt sich dieser Eindruck und die Dachbox ist sehr stabil und robust.

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10. VDL Hapro 5103013 600 – 610 L 

 

Die Box bietet insgesamt ein Volumen von 610 Liter. Dadurch ist viel Stauraum vorhanden. Mit der Dachbox können durchaus lange und ausführliche Reisen unternommen werden. Trotz dem Volumen wirkt die Dachbox nicht zu groß und sperrig, sodass diese sich optimal an ein Fahrzeug anpassen kann. Das Gepäck lässt sich darin gut verstauen. Die Tragkraft beträgt maximal 75 kg. 

Die Box lässt sich von beiden Seiten öffnen. Insbesondere dann, wenn nur auf einer Seite ein Zugriff möglich ist, ist diese beidseitige Öffnung enorm wichtig. Nicht jede Dachbox hat ein solches Öffnungssystem. Die Dachbox wartet mit einer soliden Verarbeitung auf. Die Box wirkt dadurch entsprechend hochwertig und robust. Schließlich hat die Box eine Traglast von 75 kg. Die Montage der Dachbox auf einen Dachgepäckträger ist ebenfalls einfach.

Ein Schwachpunkt an diesem Modell sind die Gurte und Ösen. Insbesondere bei einem Unfall kann es gut sein, dass diese schnell reißen. Der Anschaffungspreis gestaltet sich auf den ersten Blick zwar als recht hoch, sodass die Dachbox nicht für jedermann erschwinglich ist.

 

Vorteile:

Hohes Volumen und Traglast: Die Box hat ein Volumen von 610 Litern und eine Traglast von 75 kg. Dies bietet genug Raum und Gewicht für zusätzliches Gepäck.

Beidseitige Öffnung: Die Box lässt sich von beiden Seiten bequem öffnen.

Solide Verarbeitung: Die Verarbeitung der Box ist solide und hochwertig.

Leichte Montage: Das Modell lässt sich leicht auf einem Dachträger montieren.

 

Nachteile:

Preis ist relativ hoch: Der Preis ist relativ hoch und nicht für jedermann erschwinglich.

Zurrgurte und Ösen gelten als Schwachstelle: Schwachstelle am Modell sind die Zurrgurte und die Zurrösen.

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Wie schnell darf man mit einer Dachbox fahren?

Laut unseren Angaben gibt es keine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit mit einer Dachbox. Die Hersteller von Dachboxen geben meist eine Geschwindigkeit von 130 km/h an.

 

Frage 2: Welche Dachbox passt auf mein Auto?

Welche Dachbox im individuellen Fall auf Ihr Auto passt ist von der Größe und der Tragfähigkeit des Daches abhängig. Normalerweise finden sich in der Gebrauchsanweisung der jeweiligen Dachbox genauere Informationen.

Frage 3: Welche Größe sollte eine Dachbox haben?

Die Dachbox darf laut Straßenverkehrsordnung nicht breiter als 2,55 Meter sein. Zudem darf die Box nicht weiter als 2,50 Meter (vorn) und 1,50 Meter(hinten) über das Dach hinausragen. Außerdem ist eine maximale Höhe des Fahrzeuges mit Dachbox von 4 Metern vorgeschrieben.

 

Frage 4: Was kommt in die Dachbox?

In die Dachbox können Sie beispielsweise Taschen oder Koffer packen. Sie können ebenfalls Klamotten, Skier oder andere Gegenstände in die Box packen, solange diese gut gesichert sind.

 

Frage 5: Wie lang darf eine Dachbox sein?

Nach unseren Recherchen haben Dachboxen in der Regel eine Länge von 110 bis 240 Zentimeter. Die Maße der jeweiligen Dachbox sind in den meisten Fällen in der Produktbeschreibung zu finden, sodass Sie sich vorher genau informieren können.

 

Frage 6: Welche Dachbox passt auf welchen Träger?

Welche Dachbox auf welchen Träger passt ist zum einen von den Maßen und zum anderen von den jeweiligen Halterungen abhängig. Mittlerweile ist es so ,dass die Hersteller von Dachboxen versuchen, möglichst für alle Träger passende Boxen zu bauen. Jedoch ist dies nicht immer möglich. Sie sollten sich deshalb vor einem Kauf entsprechend informieren, ob die jeweilige Box auf den Träger passt.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Autoradios im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie das beste Autoradio suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Neben dem Einbaumaß und der Kompatibilität müssen Sie sich zudem mit der Ausstattung, den Funktionen und der Leistung befassen. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, umfangreiche Recherchen durchzuführen und Sie lieber einfach schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das 1 DIN Autoradio UTE-200BT von Alpine sehr empfehlen, denn es ist günstig, verfügt über eine gute Ausstattung mit Bluetooth und USB-Anschluss, ist leistungsstark und insgesamt komfortabel zu bedienen. Alternativ ist auch das 2 DIN Autoradio mit Display MVH-A210BT von Pioneer sehr zu empfehlen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dank umfangreicher Ausstattung, hoher Kompatibilität auch mit Kameras und einer guten Leistung sowie Medienvielfalt unterm Strich hervorragend.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Autoradios

 

Bevor Sie einfach ein günstiges Autoradio kaufen, lautet unsere Empfehlung, sich insbesondere mit der Größe, der Kompatibilität und der Ausstattung zu befassen. Wer bereits die eine oder andere Erfahrung mit einem Autoradio gemacht oder bereits einen Preisvergleich durchgeführt hat, der weiß, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen und das Angebot am Markt sind. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Kriterien für Sie zusammengefasst, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Autoradios 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

DIN-Schächte und Kompatibilität mit Ihrem Auto

Welches Modell als bestes Autoradio für Ihre Zwecke in Frage kommt, hängt natürlich wesentlich davon ab, ob es für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Die meisten Hersteller setzen heute das DIN-Format für Autoradios ein. Dabei unterscheidet man zwischen Doppel-Din Autoradios (2 DIN) sowie 1 DIN Autoradios. Doppel-DIN bedeutet an dieser Stelle, dass das Radio zwei DIN-Einbauschächte belegt. Im Vergleich zu 1-DIN steht dem Gerät also doppelt so viel Platz in der Höhe zur Verfügung. Dies ist häufig bei großen Autoradios mit Display oder Navigationssystem der Fall. Für 1-DIN sind 180 x 50 mm vorgesehen, während 2-DIN-Autoradios entsprechend Einbaumaße von 180 x 100 mm (BxH) haben.

Gegebenenfalls benötigen Sie zusätzlich einen Einbaurahmen, der zu Ihrem Fahrzeug passt oder müssen den vorhanden Rahmen nutzen. Wenn Sie unschlüssig sind, ob sich ein Autoradio in Ihrem Fahrzeug verbauen lässt, ob Rückfahrkamera, Lenkradfernbedienung, Boxen & Co. kompatibel sind, können Sie in Ihrer Fachwerkstatt nachfragen. Immer dann, wenn bereits ab Werk Standard-Radios verbaut sind, ist aber auch der Austausch kein Problem. Komplizierter kann es bei integrierten Navigationsgeräten mit Radio sein. Denn beim Austauschgerät müssen entsprechend auch die Anschlüsse für GPS-Antenne, Bedienelemente und so weiter passen.

Bedenken Sie unbedingt auch, dass der Einbau eines Drittanbieter-Radios bei Fahrzeugen zum Erlöschen der Garantie führen kann. Dies sollten Sie im Zweifel vorher mit Ihrer Fachwerkstatt abklären.

 

Abspielfunktionen und unterstützte Medien

Wenn Sie Medien wie MP3s oder gar Videos vom USB-Stick, von CD, DVD oder per Bluetooth abspielen möchten, müssen Sie natürlich auch darauf achten, dass das Gerät dies unterstützt. Ohne Display gibt es keine Videowiedergabe – das ist klar. Aber auch Autoradios mit Display und USB spielen nicht zwangsläufig Videoinhalte ab.

Prüfen Sie vor dem Kauf daher, welche Arten von Medien unterstützt werden, ob das Radio DAB-Radio (Digitalradio) unterstützt und welche Möglichkeiten Sie haben, Ihr Smartphone oder andere Speichermedien – wie USB- oder SD-Karten – mit dem  Gerät zu verbinden. Darüber hinaus lohnt auch ein Blick auf die Apps, die auf einem Gerät vorhanden sind. Dies spielt zumindest bei Autoradios mit großem Display eine Rolle – bei 1 DIN Autoradios ohne Farbdisplay werden Sie in der Regel keine Apps installiert haben. Umfangreich ausgestattete Modelle erlauben es beispielsweise, die Internetverbindung Ihres Smartphones zu nutzen, so dass Sie z.B. Facebook, Google Maps oder andere Apps darauf anzeigen können.

Darüber hinaus sollten Sie auf einen entsprechenden Videoeingang achten, wenn Sie beispielsweise eine Dashcam oder Rückfahrkamera anschließen möchten. Ein Autoradio mit DVD-Player benötigen Sie, wenn Sie Inhalte von DVDs abspielen möchten. Herkömmliche CD-Autoradios unterstützen in der Regel keine DVDs.

Zusatzfunktionen und Leistung

Insbesondere Media-Receiver, die über ein Display verfügen und auf denen ein aufwändiges Betriebssystem wie beispielsweise Android 10 läuft, sollten auch über einen entsprechend schnellen Prozessor verfügen, damit alles flüssig bleibt. Für moderne Android-Systeme sollten Sie mindestens ein Gerät mit Quad-Core-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher kaufen. Worauf Sie beim Funktionsumfang noch achten können, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Bluetooth: Bluetooth ermöglicht nicht nur das Streamen von Audioinhalten, sondern in der Regel erlaubt ein Autoradio mit Bluetooth auch das Koppeln mit Ihrem Smartphone. Dadurch können Sie beispielsweise auf Ihre Kontaktdaten zugreifen, Telefonate über die (sofern vorhanden) Freisprecheinrichtung führen und mehr.

Navigation: Ein Autoradio mit Navi ist ein Kombigerät mit Display, über das Sie auch die Navigation durchführen können. Es gibt Navigations-Radios sowohl als 1 als auch als 2 DIN Autoradio. Auch Android-Autoradios unterstützen grundsätzlich die Navigation. Beachten Sie aber, dass das Gerät dazu auch Ihre Position erfassen muss. Sie benötigen also eine GPS-Antenne am Autoradio. Manche Modelle unterstützen auch die Navigation per Kopplung mit Ihrem Smartphone. Besser ist es aber, wenn das Radio Ihre Position eigenständig ermitteln kann.  

DAB: Der Begriff steht für Digital Audio Broadcasting über terrestrische Antennen. Bei DAB bzw. der Weiterentwicklung DAB+ handelt es sich um digitale Radiosender. Die Programmvielfalt ist hier deutlich größer und auch die Wiedergabequalität ist besser. Die Anzahl an Programmen variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Achten Sie darauf, dass Sie ein DAB Autoradio kaufen, das die digitalen Inhalte auch empfangen kann, wenn Sie darauf Wert legen.

Bedienung: Viele Fahrzeuge sind heute mit einer Lenkradfernbedienung ausgestattet. Wenn Sie bei einem solchen Fahrzeug ein neues Radio verbauen, sollten Sie daher darauf achten, dass es mit einer solchen Fernbedienung kompatibel ist, denn sonst werden Sie es nicht mehr darüber steuern können. Bei Autoradios mit einem Display sollten Sie auf eine Touch-Steuerung achten.

Anschlussmöglichkeiten für Kameras: Zwar können Sie auch das eine oder andere Autoradio mit Rückfahrkamera kaufen, in der Regel werden aber beide Geräte getrennt voneinander verkauft. Wenn Sie ein Autoradio mit Display kaufen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Anschlussmöglichkeiten für eine Dashcam oder Rückfahrkamera vorhanden sind.

Kompatibilität mit Boxen: Besonders bei Modellen mit sehr leistungsstarker Audioausgabe müssen Sie vor dem Einbau prüfen, ob die Boxen Ihres Autos mit dem Autoradio kompatibel sind. Mit den meisten Modellen am Markt werden Sie diesbezüglich aber keine Probleme haben. Die Leistung, die das Autoradio benötigt, ist bei den meisten Modellen mit der Bordelektronik und den übrigen Leistungsdaten gut vereinbar.

RDS und PTY: Bei RDS und PTY handelt es sich um zusätzliche Informationen, die von RDS-Radiosendern neben dem Audiosignal übertragen werden. Bei RDS handelt es sich beispielsweise um den Namen des Senders sowie einzeilige Textinhalte. PTY hingegen ist eine Codierung für den Programmtyp. So können Sie beispielsweise wichtige Verkehrsnachrichten vom Rest herausfiltern und sie auch dann ausgeben lassen, wenn Sie eigentlich derzeit kein Radio hören.

Freisprecheinrichtung: Wenn Sie ein Autoradio mit Freisprecheinrichtung kaufen, bedeutet dies, dass Sie Ihr Smartphone per Bluetooth mit dem Gerät koppeln und das Gespräch über die Boxen ausgeben können. Am Radio selbst muss dazu ein Mikrofon verbaut sein und natürlich muss das Autoradio Bluetooth unterstützen, damit Sie sich mit Ihrem Gesprächspartner unterhalten können.

USB: Wenn das Autoradio mit USB-Buchsen ausgestattet ist, können Sie von vorne sehr leicht USB-Ladegeräte oder Ähnliches anschließen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie Ihr Handy am Autoradio laden möchten. Viele Autoradios mit USB unterstützen natürlich auch Speichersticks, um Medieninhalte wie MP3s oder sogar Videos vom USB-Stick abspielen zu können.

 

11 beste Autoradios 2021 im Test

 

Welche Modelle sich im Test als beste Autoradios des Jahres 2021 durchsetzen konnten, haben wir im Folgenden für Sie übersichtlich zusammengefasst.

 

1. Alpine Electronics UTE-200BT 1-DIN

 

Als Testsieger im Bereich der DIN 1 Modelle konnte sich das Alpine Autoradio durchsetzen. Das Radio überzeugt durch einen fairen Preis bei gleichzeitig guter Ausstattung. Zwar hat es nur ein recht einfaches Display, die Ausstattung und die Funktionen sind aber unterm Strich sehr gut.

Das Radio kann über Bluetooth mit dem Handy gekoppelt werden, so dass Sie auch problemlos Musik von Spotify & Co. streamen können. Es ist zudem mit Android Open Accessory kompatibel, bietet eine mehrfarbige RGB-Beleuchtung und ist mit einer Freisprechfunktion ausgestattet (Mikrofon wird nicht mitgeliefert). Dank Front-USB-Anschluss haben Sie auch die Möglichkeit, MP3s direkt vom Stick abzuspielen.

Dies in Verbindung mit der guten Ausgangsleistung von 4×50 Watt und dem 3-Band Equalizer sorgt dafür, dass Ihrem Musikgenuss nichts im Wege steht. Natürlich ist das Modell auch RDS-fähig. DAB-fähig ist das Modell von Alpine allerdings nicht.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Gerät ist mit Bluetooth, RDS, RGB-Beleuchtung und Mikrofonanschluss für eine Freisprecheinrichtung gut ausgestattet.

Bluetooth: Dank Bluetooth können Sie Ihr Smartphone mit dem Radio koppeln und Musik streamen sowie Gespräche führen.

USB: Über den USB-Anschluss können Audioinhalte wiedergegeben werden.

Leistung: Mit 4×50 Watt Musikleistung und 3-Band-Equalizer ist das Gerät leistungsstark.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

 

Nachteile:

Display: Die Anzeige ist klassisch und einfach (einzeilig) gehalten.

Kein DAB: Digitales Radio können Sie mit dem Gerät nicht empfangen.

Zu Amazon

 

 

 

 

2. Pioneer MVH-A210BT 2-DIN

 

Das Pioneer Autoradio überzeugt durch eine hervorragende Ausstattung, ein schlichtes Design und einen großen Funktionsumfang. Zwar müssen Sie trotz 2-DIN-Bauweise auf einen CD-/DVD-Schacht verzichten, dafür unterstützt das Radio aber selbst DivX, XVid sowie alle gängigen aktuellen Videoformate. Natürlich spielt es auch MP3s und andere Audioformate problemlos ab.

Per Bluetooth können Sie Ihr iPhone, iPad oder Android-Gerät problemlos verbinden, um das Gerät zum Telefonieren (externes Mikrofon wird mitgeliefert) oder Übertragen von Musikinhalten zu nutzen. Das Touch-Display funktioniert sehr gut, die Auflösung ist hoch und die Bedienung ist über die linke Tastensteuerung mit 112 Farben insgesamt sehr komfortabel. Außerdem können zwei Smartphones gleichzeitig gekoppelt werden.

Auch das Anschließen einer Rückfahrkamera ist problemlos möglich und auch eine Lenkradfernbedienung lässt sich unkompliziert verbinden. Zwar liegt das Gerät preislich auf einem höheren Niveau, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber unterm Strich sehr gut. Die Musik-Ausgangsleistung ist mit 4×50 Watt ebenfalls sehr ordentlich und der Klang lässt sich über den 13-Band-Grafikequalizer individuell und unkompliziert anpassen. Auf eine Möglichkeit, das Gerät als Navi zu nutzen, müssen Sie aber verzichten und DAB-fähig ist das Gerät ebenfalls nicht. Auch digitales Radio bietet es daher nicht. Zwar verfügt das Modell über einen rückseitigen USB-Anschluss, um eine iPhone-Steuerung zu ermöglichen, das Anschließen muss aber über eine Verlängerung erfolgen, die aber mitgeliefert wird.

 

Vorteile:

Ausstattung: Bei dem 2-DIN-Autoradio von Pioneer handelt es sich um ein solides Radio mit 6,2 Zoll Touchscreen und USB-Steuermöglichkeit. Zudem verfügt es über Video- und Audio-Abspielmöglichkeiten sowie RDS, eine gute Beleuchtung und eine Freisprecheinrichtung.

Display: Das Display ist schön groß und per Touch bedienbar.

Mikrofon: Ein externes Mikrofon wird bereits mitgeliefert.

Bluetooth: Per Bluetooth können bis zu zwei Smartphones mit dem Radio gekoppelt werden.

Leistung: Dank 4×50 Watt und gutem Equalizer liefert es klanglich gute Resultate.

 

Nachteile:

Keine Navi-Funktion: Als Navigationsgerät lässt sich das Modell von Pioneer nicht nutzen.

Kein DAB: Auf digitales Radio müssen Sie bei dem Gerät verzichten.  

Zu Amazon

 

 

 

 

3. JVC KD-T702BT 1-DIN

 

Das JVC Autoradio ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die sich preislich allerdings deutlich unterscheiden. In der teuersten Version erhalten Sie es mit DAB+ Digitalradioempfang, Bluetooth, USB und Multi-Farbbeleuchtung. Hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis schneidet aber die Variante mit Bluetooth und USB am besten ab.

Es ist als Freisprecheinrichtung nutzbar, Sie können zwei Handys gleichzeitig koppeln und auch das Abspielen von Musik-Streamingdiensten ist kein Problem. Das Display ist recht einfach gehalten und nur einzeilig. Die Ausstattung überzeugt unterm Strich aber auf ganzer Linie und natürlich ist das Gerät auch RDS-fähig. Dank grafischer 13-Band-Klangregelung und einer Ausgangsleistung von 4×50 Watt überzeugt es auch klanglich. Durch den unterm Strich günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Eine digitale Steuerung des Autoradios über JVC Remote App ist ebenfalls möglich.

Leider ist die Bedienung etwas umständlich, was sich auch entsprechend in einer 40-seitigen Anleitung manifestiert. Zudem ist der automatische Demo-Modus auf Dauer überflüssig, er kann aber nicht dauerhaft deaktiviert werden und muss immer erst per Knopfdruck beendet werden, wenn man das Radio anschaltet.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Gerät ist insgesamt sehr gut ausgestattet und ist in der größten Version mit DAB+, Bluetooth, USB und Multi-LED-Beleuchtung erhältlich.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr ordentlich.

Leistung: Auch klanglich überzeugt das Modell dank 4×50 Watt und umfangreicher Regelung.

Bluetooth: Per Bluetooth können bis zu zwei Geräte gekoppelt werden, um die Freisprecheinrichtung zu nutzen. Auch App-Steuerung und Musik-Streaming ist möglich.

 

Nachteile:

Bedienung: Die Bedienung ist durch das einzeilige Display und die umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten recht umständlich.

Demo-Modus: Bei jedem Einschalten startet automatisch der Demo-Modus, der erst ausgeschaltet werden muss.

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4. JVC KW-R930BT 2-DIN

 

Das Modell von JVC ist in mehreren Varianten erhältlich. So können Sie zwischen nur Bluetooth, CD und Bluetooth oder CD, Bluetooth und DAB+ wählen. Alle Varianten bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn das Radio überzeugt durch ein übersichtliches zweizeiliges Display, eine komfortable Steuerung (auch per JVC Remote App) und dank Front-USB-Anschluss können Sie auch Musik von externen Geräten abspielen.

Natürlich sind auch das Streaming und das Nutzen der Freisprecheinrichtung über Bluetooth möglich. RDS-fähig ist das Gerät ebenfalls, so dass es insgesamt sehr gut ausgestattet ist. Es bietet eine grafische 13-Band-Klangregelung sowie 11 Voreinstellungen, arbeitet mit 4×50 Watt Ausgangsleistung und es bietet natürlich auch die Möglichkeit, Smartphones per USB zu laden. Die Beleuchtung und das schlichte Design sind sehr gelungen, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut ausfällt.

Leider lässt die Display-Helligkeit etwas zu wünschen übrig, denn bei Tageslicht ist sie schwer zu lesen. Ein externes Mikrofon wird noch nicht mitgeliefert und die Verarbeitung der Bedienelemente wirkt etwas einfach, was zu Lasten der Langlebigkeit gehen kann.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das 2-Din-Autoradio ist in der größten Version mit CD-Player, Bluetooth, DAB+, RDS und USB-Stecker (Laden oder externe Medien) ausgestattet, was sehr ordentlich ist.

Bedienung: Dank 2-zeiligem Display ist die Bedienung komfortabel und alles ist schön übersichtlich.

Leistung: Sie können den Klang sehr genau über die 13-Band-Regelung einstellen, es gibt viele Voreinstellungen und das Gerät leistet 4×50 Watt.

Bluetooth: Sie können Smartphones per Bluetooth koppeln, Musikdienste streamen und die Freisprecheinrichtung nutzen.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

 

Nachteile:

Displayhelligkeit: Das Display ist für den Betrieb bei Tageslicht etwas zu dunkel geraten.

Bedienelemente: Die Verarbeitung der Bedienelemente hätte etwas höherwertiger sein können.

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5. Pumpkin Android 10 2-DIN

 

Das Pumpkin Autoradio ist ein 2-DIN-Autoradio, das durch eine sehr gute Ausstattung und einen großen Funktionsumfang dank Android 10 überzeugt. Es ist mit 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB internem Speicher ausgestattet und bietet dank Bluetooth 5.0, GPS-Navigation über Google Maps (andere Navigations-Apps möglich), vollem Play Store Support und einfacher Touch-Steuerung alles, was ein gutes Autoradio mit Navigationssystem ausmacht.

Es unterstützt natürlich RDS und auch DAB+ kann mit einer optionalen Dab-Box empfangen werden. Diese wird allerdings noch nicht mitgeliefert. Es ist voll per Bluetooth mit anderen Smartphones kompatibel, Sie können es über Apps individualisieren und auch das Anschließen einer Rückfahrkamera über Cinch-Anschluss ist problemlos möglich.

Natürlich können Sie es auch als Freisprecheinrichtung nutzen, ein externes Mikro wird hier bereits mitgeliefert. Auch eine GPS-Antenne liegt der Lieferung bereits bei, ebenso wie eine WLAN-Antenne, eine USB-Kabelverlängerung für den rückseitigen USB-Anschluss und ein Doppel-USB-Kabel. Damit ist der Lieferumfang sehr groß. Vorne ist zudem ein SD-Kartenslot vorhanden, um den Speicher zu erweitern. Leider ist das Display nicht besonders hell, die Auflösung ist mit 1024×600 Pixeln nur mäßig und es ist im Vergleich zu einfacheren Modellen bereits ein gutes Stück teurer. Dennoch überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf ganzer Linie.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Android 10 Autoradio ist mit Bluetooth 5.0, GPS-Antenne, USB-Anschluss inkl. Kabeln, SD-Steckplatz, WLAN-Antenne sowie 4 GB Ram insgesamt gut ausgestattet. Auch eine Rückfahrkamera kann angeschlossen werden.

Bluetooth 5.0: Dank Bluetooth 5.0 bleibt das Gerät stets stabil mit dem Smartphone gekoppelt.

Navigation: Dank GPS können Sie problemlos Navigations-Apps wie Google Maps nutzen.

Bedienung: Da es sich um Android 10 handelt, können Sie das Gerät mit Touchscreen sehr gut individualisieren und bedienen.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Gerät bereits auf einem höheren Niveau.

Helligkeit: Das Display ist recht dunkel.

Auflösung: Die Auflösung ist mit 1024 x 600 Pixeln nur mäßig.

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6. Sony XAV-AX3005 1,5 DIN

 

Das Sony Autoradio ist ein besonderes Gerät, denn es findet im 1-DIN-Steckplatz Platz, das Display ragt nach unten dann über den zweiten DIN-Steckplatz herüber. Dadurch kann es auch bei nur einem freien Slot in vielen Fahrzeugen integriert werden, bietet aber dennoch die volle 7 Zoll Display-Erfahrung.

Es handelt sich um ein Autoradio mit Navigationssystem, das zusätzlich mit Bluetooth ausgestattet ist und natürlich als Freisprecheinrichtung sowie zum Musik-Streaming über das Smartphone genutzt werden kann. Mit 4×55 Watt Ausgangsleistung liefert es einen sehr ordentlichen Klang, der über den 10 Band Equalizer sehr gut angepasst werden kann. Das Design ist sehr schlank gehalten, es lässt sich per Touchscreen komfortabel steuern und ist zudem mit DAB+ (RDS leider nicht) ausgestattet, so dass Sie auch digitale Radiosender empfangen können. Videos oder Fotos spielt das Gerät leider nicht ab, es ist aber in der Lage, Nachrichten und andere Inhalte von gekoppelten Geräten anzuzeigen, da es mit Android Auto und Apple Car Play kompatibel ist. Zudem ist es per Sprache bedienbar.

Eine Rückfahrkamera kann angeschlossen werden, rückseitig ist ein USB-Anschluss vorhanden. Die Displayauflösung ist mit 800 x 480 Pixeln allerdings recht niedrig. Etwas höher auflösend hätte das Modell zu dem Preis nicht ganz günstigen Preis durchaus sein können. Bei Bedarf können Sie auch ein kapazitives Display inklusive Weblink Verbindung über das Smartphone als Variante wählen, dann wird das Gerät aber ein gutes Stück teurer.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Modell verfügt über Bluetooth, einen USB-Anschluss, ist Apple Carplay und Android Auto kompatibel und bietet Anschlussmöglichkeiten für eine Kamera.

Bluetooth: Dank Bluetooth ist es als Freisprecheinrichtung nutzbar und kann mit Smartphones gekoppelt werden.

DAB+: Es lassen sich digitale Radiosender empfangen.

Navi: Es ist bereits ein Navigationssystem integriert.

Bedienung: Das Bedienkonzept ist insgesamt gelungen, denn das Gerät ist gut mit Smartphones kompatibel und verfügt über ein Touchscreen.

Einbau: Es lässt sich einfach einbauen, da es nur einen DIN-Schacht in der Tiefe belegt.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Radio bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Auflösung: Das Display löst nur mit 800 x 480 Pixeln auf.

Kein RDS: Informationen zu FM-Sendern werden nicht angezeigt.

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7. Blaupunkt DENVER 212 1-DIN

 

Das 1 DIN Blaupunkt Autoradio ist im Vergleich zu einfachen Autoradios ähnlichen Formats zwar ein gutes Stück teurer, überzeugt aber durch eine gute Ausstattung in Verbindung mit einer sehr soliden Bauweise, so dass es auch sehr gut im Bagger, Traktor & Co. verbaut werden kann.

Die Ausstattung ist mit USB, AUX-Anschluss, Bluetooth sowie DAB+ und Freisprecheinrichtung insgesamt hervorragend und auch eine Lenkradfernbedienung ist anschließbar. Zusätzlich wird eine IR-Fernbedienung mitgeliefert, was die Bedienung nochmals vereinfacht. Sie können es per USB auch direkt über das Smartphone steuern. Dank des 9-stelligen DOT-Displays ist alles gut lesbar, die Tasten sind beleuchtet und auch der Verstärker kann mit einer Leistung von 4×50 Watt überzeugen. Ein 3-Band-Semi-parametischer Equalizer ist vorhanden, so dass Sie das Gerät gut individuell einstellen können.

Für Musikliebhaber sind auch X-Bass sowie ein separater Subwoofer-Ausgang vorhanden. Dank Fahrzeugbatterie-Schutz und Zündlogik müssen Sie keine Sorge haben, dass das Gerät die Batterie leer saugt, denn nach einer Stunde schaltet es sich zuverlässig ab. Leider ist die Anleitung nur mäßig und der DAB-Empfang ist nicht optimal, da die Antenne etwas schwach auf der Brust ist.

 

Vorteile:

Bauweise: Das Radio ist sehr solide verarbeitet und besonders langlebig, so dass es auch für Baumaschinen oder die Landwirtschaft gut geeignet ist.  

Ausstattung: Mit USB, Bluetooth, DAB+ sowie Aux ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

DAB+: Sie können mit dem Radio digitale Radiosender empfangen.

Leistung: Mit 4×50 Watt und zusätzlichen Anschlüssen für Subwoofer ist das Gerät gut ausgestattet.

Zündschutz: Dank Zündschutz und automatischer Abschaltung wird die Batterie vor Entladung geschützt.

 

Nachteile:

DAB-Empfang: Die Empfangsleistung der Antenne ist nur mäßig.

Anleitung: Die Bedienungsanleitung ist mau, was die Eingewöhnung erschwert.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem höheren Niveau für ein 1 DIN Radio.

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8. Kenwood KMM-205 1-DIN

 

Das Kenwood Autoradio ist ein DIN 1 Radio mit insgesamt sehr ordentlicher Ausstattung zum günstigen Preis. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also entsprechend sehr gut. Sie können zudem zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten wählen. So steht das Gerät wahlweise mit USB, USB und Bluetooth, USB, Bluetooth und Multi-Color-Display sowie mit USB, Bluetooth, DAB+ und Multicolor-Display zur Verfügung.

Wenn Sie auf Schnickschnack und digitales Radio verzichten können, bietet besonders die Variante mit USB-Anschluss ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hierüber können Sie Endgeräte zum Streaming anschließen oder direkt Dateien vom USB-Stick abspielen. Der Klang ist dank MOS-FET Verstärker mit 4×50 Watt sehr ordentlich, das Bedienteil ist zum Diebstahlschutz einfach abnehmbar und Sie können eine Lenkradfernbedienung anschließen.

Eine Besonderheit des Geräts ist auch die geringe Einbautiefe von nur 10 cm. Damit passt es in praktisch alle Fahrzeuge. Das Display ist zwar recht einfach gehalten, was die Bedienung etwas erschwert, doch es ist schön hell und groß, wodurch es sehr gut zu lesen ist. Zusätzlich erschweren die verschachtelte Menüführung und die recht kleinen Tasten die Bedienung.

Die Bluetooth-Funktion ist nicht ganz ausgereift, denn Mitteilungen über die Freisprecheinrichtung hört man ausschließlich, wenn man im Bluetooth/Spotify-Modus ist. Zudem dauert das Umschalten zwischen Modi bei dem Modell recht lange.

 

Vorteile:

Varianten: Das Autoradio ist wahlweise in verschiedenen Varianten mit USB, DAB+, Bluetooth und Multicolor-Beleuchtung erhältlich.

Einbautiefe: Das Gerät ragt nur 10 cm in den Din-Schacht hinein.

Leistung: Es ist mit 4×50 Watt Ausgangsleistung ordentlich ausgestattet.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr ordentlich.

Bluetooth & DAB+: Sie können Smartphones mit dem Gerät koppeln und mit der teuersten Version ist auch digitaler Radioempfang möglich.

 

Nachteile:

Bedienung: Das Bedienkonzept ist durch das einzeilige Display, die kleinen Tasten und die umständliche Menüführung nicht ideal.

Bluetooth-Verbindung: Die Verbindung klappt nur, wenn man sich im Bluetooth/Spotify-Modus befindet.

Umschalten: Das Umschalten zwischen verschiedenen Modi funktioniert leider recht träge.

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10. Sony DSX-A410BT 1-DIN

 

Als recht günstiges DIN-1-Autoradio schneidet das Modell von Sony insgesamt sehr solide ab, denn es ist gut ausgestattet und bietet dank 4x 55 Watt Ausgangsleistung, sattem Bass, separatem Subwoofer-Anschluss und 10-fach Equalizer einen sehr satten Klang. Es verfügt über einen USB-Anschluss für Smartphones und ist in der größeren Variante zusätzlich mit Bluetooth und USB ausgestattet, um es für das Musikstreaming sowie als Freisprecheinrichtung zu nutzen. Ein externes Mikrofon ist allerdings nicht vorgesehen.

Zusätzlich ist auch ein AUX-Anschluss für weitere Geräte vorhanden. Sprachsteuerung über Bluetooth ist möglich und es ist auch mit Lenkrad-Fernbedienungen kompatibel, was die Bedienung einfacher macht. Da es sich nur um Bluetooth 3.0 handelt, ist die Verbindung allerdings nicht so stabil wie bei anderen Modellen. Auch ist das automatische Koppeln nicht ideal gelöst, auch wenn es durch NFC-Unterstützung leichter gehen soll. Dies in Verbindung mit der etwas hakeligen Menüführung und dem einzeiligen Display sorgte im Test für Abzüge bei dem grundsätzlich aber ordentlichen Autoradio zum günstigen Preis.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Mit USB, NFC, Bluetooth und Aux-In-Anschluss ist das Gerät gut ausgestattet.

Leistung: Mit 2×55 Watt sowie separatem Subwoofer-Anschluss liefert das Modell einen satten Klang.

Bluetooth & NFC: Sie können das Gerät mit Ihrem Smartphone koppeln, um es als Freisprecheinrichtung oder auch zum Musikstreaming zu verwenden.  

 

Nachteile:

Bedienung: Die Menüführung ist nicht ideal, was die Bedienung erschwert.

Bluetooth 3.0: Die Bluetooth-Verbindung kann unterbrechen und funktioniert nicht so zuverlässig wie bei anderen Modellen.

Display: Das Display ist recht einfach gehalten, einzeilig und macht die Bedienung etwas komplizierter als sie sein müsste.

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10. Pioneer SPH-10BT 1-DIN

 

Pioneer hat mit dem Modell ein sehr solides DIN-1-Radio im Programm, das trotz kompakter Einbaumaße mit einem ausklappbaren großen Display überzeugt. Dies erleichtert die Bedienung und bietet weitere Anzeigemöglichkeiten. Die Front ist zum Diebstahlschutz abnehmbar und es wird ein externes Freisprechmikrofon bereits mitgeliefert. Leider ist hier keine deutsche Menüsprache möglich.

Es verfügt über Bluetooth zum Koppeln mit Ihrem Smartphone und es ist auch ein USB-Eingang vorhanden, um Musik von externen Geräten abzuspielen oder Smartphones zu laden. Eine Rückfahrkamera kann ebenfalls angeschlossen werden, das Bild wird dann auf dem Display angezeigt. Es ist zudem Pioneer Sync kompatibel, um Funktionen verschiedener Apps aus iOS oder Android auf das Display zu bekommen. Sie können Parksensoren anschließen.

Die Leistung ist mit 4×50 Watt ebenfalls ordentlich. Leider ist das Radio ohne gekoppeltes Smartphone nicht wirklich sinnvoll und der Radioempfang ist darüber hinaus relativ schwach. Dies in Verbindung mit der Tatsache, dass sich keine Radiosender-Favoriten manuell speichern lassen, führte insgesamt zu einem Abzug bei dem ansonsten durchaus guten Gerät mit interessantem Konzept.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Gerät ist mit Bluetooth, USB und externem Mikrofon ausgestattet.

Leistung: Die Ausgangsleistung ist mit 4×50 Watt sehr ordentlich.

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr ordentlich.

DIN-1 mit Display: Obwohl es in einen DIN-1 Schacht passt, hat es ein ausziehbares Display.

Kopplungsmöglichkeiten: Neben Smartphones per Bluetooth lässt sich das Gerät auch mit Parksensoren, Lenkradfernbedienung sowie Rückfahrkamera verbinden.

 

Nachteile:

Sprachen: Menü und Anleitung sind ausschließlich auf Russisch oder Englisch.

Radioempfang: Der Radioempfang ist schwach und DAB als Zusatzoption gibt es nicht.

Nur mit Smartphone funktional: Ohne ein gekoppeltes Smartphone ist die Bedienung umständlich und der Nutzen ist eingeschränkt.

Kein Favoritenspeicher: Radiosender können nicht manuell gespeichert werden.

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11. ieGeek K302 1-DIN

 

Als sehr günstiges MW und FM-Radio für einen DIN-Schacht könnte auch das Modell von ieGeek für Sie interessant sein. Es handelt sich um ein Bluetooth-Radio (BT 4.0), das zudem mit USB, Aux-Eingang sowie einem SD-Kartenslot ausgestattet ist. RDS-fähig ist es ebenfalls und bietet ein recht großes Display.

Neben dem USB-Slot zum Abspielen von Musik gibt es einen weiteren USB-Anschluss zum Laden von Geräten. Eine praktische IR-Fernbedienung wird bereits mitgeliefert, was die Bedienung erleichtert. Dank Power-Off-Funktion können Sie sicherstellen, dass das Radio die Batterie nicht leert, denn es schaltet sich automatisch ab.

Die Ausgangsleistung ist mit 4×60 Watt sehr ordentlich, der Bass und die  Klangqualität überzeugen aber nicht gänzlich. Es kann natürlich auch als Freisprecheinrichtung genutzt werden. Außerdem gibt es einen Favoritenspeicher für Radiosender, der mit 30 Plätzen sehr groß ist. Insgesamt ist die Verarbeitung recht einfach gehalten und auch die Sprachqualität der Freisprecheinrichtung lässt etwas zu wünschen übrig. Ansonsten handelt es sich aber um ein sehr günstiges Autoradio mit umfangreicher Ausstattung, das ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den sehr günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: mit 2 USB-Anschlüssen, Aux, Bluetooth, automatischer Abschaltung und SD-Kartenslot ist das Modell gut ausgestattet.

Bluetooth: Sie können es als Freisprecheinrichtung nutzen und auch zum Abspielen von Musik über BT 4.0.

Bedienung: Die Bedienung ist komfortabel und es wird zudem eine Infrarot-Fernbedienung mitgeliefert.

Leistung: Die Ausgangsleistung ist mit 4×60 Watt sehr ordentlich.

 

Nachteile:

Klangqualität: Die Klangqualität ist nicht ideal und die Bässe sind nicht besonders satt.

Sprachqualität: Die Sprachqualität der Freisprecheinrichtung ist nicht sehr gut.

Verarbeitung: Das Gerät ist insgesamt recht einfach verarbeitet, was zu Lasten der Langlebigkeit geht.

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Meistgestellte Fragen

 

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Autoradios haben, hilft Ihnen die Übersicht über die meistgestellten Fragen vielleicht weiter. Ansonsten können Sie uns natürlich auch gerne kontaktieren.

 

Frage 1: Wer baut ein Autoradio ein?

Grundsätzlich können viele Autoradios – sofern sie uneingeschränkt kompatibel sind, in einen DIN-Schacht passen und per DIN-Kabel angeschlossen werden, auch selbst angeklemmt werden. Der Einbau ist dabei nicht sonderlich kompliziert, ein wenig technisches Geschick ist aber durchaus erforderlich. Ansonsten können Sie Ihr Autoradio auch problemlos in praktisch jeder Autowerkstatt einbauen lassen.

 

Frage 2: Was ist RDS beim Autoradio?

Radiosender übertragen neben dem hörbaren Signal auch weitere Informationen. Hierzu gehören beispielsweise der Sendername, Textanzeigen oder auch die Kennzeichnung des derzeitigen Programmtyps (PTY). Wenn das Radio RDS unterstützt, werden die von der Rundfunkanstalt übertragenen Zusatzinformationen auf dem Display angezeigt.

Frage 3: Was bedeutet ACC beim Autoradio?

Beim ACC-Anschluss am Radio handelt es sich um das Zündungsplus. Erst wenn die Zündung aktiviert ist, kann das Radio eingeschaltet werden. Ist die Zündung aus, geht das Radio nicht an. Man kann ein Autoradio zwar grundsätzlich auch auf Dauerplus schalten, dann wird allerdings Batterie verbraucht, wenn es einen Standby-Modus hat oder man es nicht komplett ausschaltet.

 

Frage 4: Wie bekomme ich den Code für mein Autoradio raus?

Der Code für ein Autoradio ist häufig auch im Internet recherchierbar. Sie benötigen allerdings zumindest Modell- und Seriennummer des Autoradios, die dem Aufkleber am Radio oder im Serviceheft zu entnehmen sind. Bei fest eingebauten Radios finden Sie den Code häufig in Form eines Aufklebers im Serviceheft des Fahrzeugs oder im Fahrzeugbrief.

 

Frage 5: Was bedeutet PTY beim Autoradio?

Bei RDS-Radiosendern werden sowohl der Name der Runfunkanstalt als auch der Programmtyp (PTY) übertragen und können auf dem Display angezeigt werden – sofern das Gerät dies unterstützt. Moderne Autoradios unterstützen heute alle PTY. Zudem können Sie solche Geräte häufig so einstellen, dass sich Verkehrsnachrichten automatisch einschalten, auch wenn das Radio nicht läuft.

 

Frage 6: Was kostet ein Autoradio-Einbau?

Das hängt vom Typ des Radios ab. Grundsätzlich kann man sich an folgenden Richtlinien orientieren, wenn ein Selbsteinbau für Sie nicht in Frage kommt:

1-DIN Radio einbauen lassen:     35 – 50 €

1-DIN Radio mit Freisprecheinrichtung:     50 – 80 €

2-DIN Radio mit Freisprecheinrichtung: 100 – 120 €

2-DIN Radio mit Navigationsgerät: 120 – 160 €

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Schneeketten im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Im Winter sorgen die besten Schneeketten dafür, dass Ihr Fahrzeug auch auf besonders stark schnee- und eisbedeckten Straßen ein hohes Maß an Haftung behält. Welche Eigenschaften Schneeketten generell besitzen sollten und wie gut ihre Haftkraft im Einzelnen ist, erfahren Sie in unserem Schneeketten-Testbericht. So spielt unter anderem das Material, aus dem die einzelnen Schneeketten-Glieder bestehen, eine entscheidende Rolle. Gehärteter Stahl ist hier besonders empfehlenswert. An dieser Stelle erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Schneeketten im Test. Diese Kaufberatung sorgt dafür, dass Sie nicht extra langwierig nach der passende Schneekette für Ihr Fahrzeug suchen müssen. Unser Schneeketten-Testsieger ist demnach das Modell Pewag 37017 servo, welches eine  clevere Servo Technologie bietet, die die Kettenspannung automatisch steuert. Alternativ dazu können wir die KÖNIG CB-12 104 Schneeketten empfehlen, die über ein manuelles Spannsystem und farbkodierte Montagepunkte verfügen.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung

 

Dieser Schneeketten-Ratgeber erklärt Ihnen, auf was Sie achten sollten, wenn Sie für Ihr Fahrzeug Schneeketten kaufen möchten. Hier erhalten Sie unter anderem Informationen darüber, wann Sie Schneeketten aufziehen und welche Eigenschaften beziehungsweise Sicherheitsmerkmale diese besitzen sollten. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die drei verschiedenen Montage-Typen. Wenn Sie zum Beispiel zügig Schneeketten aufziehen möchten oder müssen, empfiehlt sich ein Modell zur Schnellmontage.

Arten von Schneeketten und Sicherheitsaspekt

Bei einer Schneekette handelt es sich um eine spezifische Fahrhilfe, die um die Reifen eines Fahrzeugs gespannt wird. Wie es der Name bereits andeutet, kommen Schneeketten dort zum Einsatz, wo Fahrzeuge aufgrund von mit Schnee odere Schneematsch bedeckten Fahrbahnen nur wenig Haftung besitzen. 

Die Schneekette selbst ist dabei als eine Art Netz konstruiert, welches die Lauffläche der Reifen umspannt. Es gibt mehrere Schneeketten-Typen, die sich hinsichtlich ihrer Struktur und dem Anwendungsgebiet unterscheiden. Hierzu zählen unter anderem Schneeketten, die als Anfahrtshilfe dienen oder Schleuderketten. 

Spurketten: Diese Schneeketten-Variante soll verhindern, dass die Reifen bei schneebedeckten oder matschigen Fahrbahnen zur Seite hin ausbrechen. Deshalb ist diese Schneekette so konzipiert, dass die Kettenglieder in Fahrtrichtung liegen.

Antriebskette: Die Schneeketten sind speziell für die jeweilige Antriebsart konzipiert. Sie werden auf den beiden Rädern der Antriebsachse montiert. Bei Frontmotoren ist dies die vordere und bei Heckangetrieben die hintere Achse. Ziel der Schneekette ist es, dass die Räder vor allem beim Anfahren nicht durchdrehen. Daher liegen die Kettenstücke bei dieser Variante quer zur Reifenoberfläche.

Universalkette: Im Gegensatz zur Antriebs- oder Spurkette können Sie die Universal Ketten an jedem Reifen gleichermaßen aufspannen.  Von der Struktur her besitzt die Variante sowohl quer als auch zur Fahrtrichtung hin liegende Kettenglieder. Die Universalkette kann somit auch als eine Art Kombination zwischen Antriebs- und Spurkette angesehen werden. 

Sicherheit: Schneeketten sollen auf schneebedeckten und matschigen Fahrbahnen für mehr Sicherheit sorgen. Inwieweit diese Funktionalität gegeben ist, lässt sich auch anhand verschiedener Prüfsiegel wie dem TÜV-Siegel herausfinden. 

 

Schneeketten Größe und Maße

Reifenmaße: Welche Schneeketten Größe für Ihr Fahrzeug geeignet ist, hängt entscheidend von der Reifengröße ab. Die Reifengröße ist durch drei verschiedene Zahlen/Buchstaben gekennzeichnet. Die erste Zahl zeigt die Reifen-Nennbreite an. Die zweite Zahl definiert wiederum das Verhältnis der Höhe zu der Breite Ihres Reifens. Dies wird auch Nenn-Querschnittsverhältnis genannt. Der letzte Kennzahlen Bereich zeigt an, um welche Bauart es sich bei dem Reifen handelt. Der Buchstabe R steht zum Beispiel für Radial. 

Schneeketten weisen eine klar definierte Reifenbezeichnung auf. 215/65 R 16 Schneeketten sind daher für Reifen geeignet, die 215 mm breit sind und deren Breiten/Höhen-Verhältnis 65 mm beträgt. Bei dem Reifen handelt es sich zudem um einen Radialreifen, dessen Felge 16 Zoll Durchmesser besitzt. 

Laufnetzgröße: Bei der Laufnetzgröße handelt es sich um die Kettenstärke, die die jeweilige Schneekette besitzt.  Die Laufnetzgröße ist von Modell zu Modell recht unterschiedlich und stellt daher auch ein wichtiges Kaufkriterium dar. Ein großes Laufnetz sorgt dafür, dass die Schneekette besonders dick ist. Wie groß das Laufnetz sein darf, ist jedoch vom jeweiligen Radstand abhängig. Für einen engen Radstand gilt zum Beispiel, dass Sie eine  Schneekette mit einem Laufnetz von rund 9 mm und entsprechend feineren Gliedern benötigen. 12 mm Glieder sind hingegen für größere Radstände geeignet.

Felgen: Viele Autofahrer wechseln im Winter bewusst von Alufelgen auf welche aus Stahl, da diese vor allem gegenüber Streusalz deutlich unempfindlicher erscheinen. Erstaunlicherweise sind aber die meisten Schneeketten für Alufelgen ebenfalls geeignet. 

Zubehör und Montage 

Das Schneeketten-Angebot unterscheidet sich zusätzlich darin, wie die Montage stattfindet. Mit Ring-, Schnellmontage und Seilketten gibt es zunächst drei verschiedene Varianten. Die Art der Kette spielt auch beim Preisvergleich eine wichtige Rolle.. Als besonders günstig gelten Seilketten, die allerdings mehr Zeit beim Aufspannen einnehmen. Wenn Sie beim Anbringen Zeit sparen möchten, lautet die Empfehlung hingegen, Schnellmontageketten zu nutzen. Hierfür benötigen Sie allerdings einen gesonderten Adapter. Darüber hinaus sind die Schneeketten im Vergleich  auch oftmals teurer.  

Felgenschutz: Felgen können bei häufiger Nutzung der Schneeketten durch das Metall Kratzer und kleine Dellen bekommen. Es gibt daher spezielle Schneeketten mit Felgenschutz. Dabei wird das Metall mit einem robusten Kunststoff ummantelt. Solche Modelle sind allerdings meistens teurer und lohnen sich daher für den gelegentlichen Gebrauch eher weniger. 

 

10 beste Schneeketten im Test 2021 

 

Der folgende Abschnitt fasst die wichtigsten Merkmale sowie Vor- und Nachteile der 10 besten Schneeketten 2021 kompakt zusammen. Für diesen Schneeketten-Testbericht haben wir uns zudem Kundenbewertungen ganz genau angeschaut, um die Erfahrung mit Schneeketten im Alltag besser abwägen zu können.

 

1. Pewag 37017 servo  3,2 mm 

 

Bei dieser Schneekette von pewag handelt es sich um ein Modell, welches über ein engmaschiges Laufnetz verfügt. Die Materialstärke liegt bei 3,2 mm. 

Von Vorteil ist die spezielle pewag Servo Technologie. Diese steuert die Kettenspannung automatisch. Die Schneekette passt zu zahlreichen Reifen zwischen  D175/75-16 und 225/60-14.arüber hinaus erhalten Sie die pewag Schneekette in verschiedenen Größen im Bereich RS 60 bis RS 80. Möchten Sie zum Beispiel Schneeketten für 195 65 R 15 Reifen wählen Sie die RS 69.

Die pewag Schneeketten sind für Fahrzeuge besonders gut geeignet, die eine hohe Motorleistung besitzen. Sie werden für frontriebene Kfz-Modelle empfohlen. Dank der pewag servo Ratsche spannt sich die Kette automatisch ein. Wenn Sie die Ketten abnehmen möchten, ist dies dank des selbstöffnenen Innenverschlusses ebenfalls sehr einfach. Allerdings ist die mitgelieferte Anleitung nur bedingt brauchbar, wodurch die erste Monate mitunter länger dauert.

 

Vorteile:

Inklusive pewag Servo Technologie: Diese steuert automatische die Kettenspannung 

Diverse Größenvarianten erhältlich: Wählen Sie die passende Schneeketten Größe zwischen RS 60 und RS 80 aus.

Einfaches Montieren und Entfernen: Die Schneeketten verfügen unter anderem über einen praktischen Innenverschluss.

Für verschiedene Reifengrößen verfügbar: Sie erhalten die Schneeketten für Reifen mit einer Größe zwischen 175/75-16 und 225/60-14.

Mit Felgenschutz: Das Metall der Schneekette ist mit einem robusten Kunststoff überzogen.

 

Nachteile:

Anleitung kaum zu gebrauchen: Dadurch kann die erste Montage durchaus mehr Zeit in Anspruch nehmen. 

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2. König CB-12 104  12 mm 

 

Diese König Schneeketten weisen eine Kettenglieder Stärke von 12mm auf. Es handelt sich hierbei um sehr robuste Schneeketten, die mit einem manuellen Spannsystem ausgestattet sind. Das Anbringen und Abnehmen erfordert hierbei nur einen Stopp beim Spannen. Darüber hinaus gibt es farbkodierte Montagepunkte, die das Anbringen zusätzlich vereinfachen. Durch die geschlossenen Verkürzungshaken verhindern Sie, dass sich die Schneekette verdreht. Sie erhalten die Schneekette in verschiedenen Größen zwischen CB-12020 und CB 12 104. 

Sie können die Schneekette wenden, was eine doppelte Laufleistung bewirkt. Im Lieferumfang sind ein Paar Schneeketten, sowie Handschuhe, Anleitung, Ersatzteile sowie eine Scheuerschutz Lösung enthalten. Im Vergleich zu anderen Schneeketten fällt hier der höhere Preis sofort ins Auge, welcher aber durch die besonders gute Qualität der Ketten bedingt ist. 

 

Vorteile:

Einfaches, manuelles Spannsystem: Montieren Sie die Schneeketten zügig und ohne viel Aufwand.

Kein Verdrehen der Kette möglich: Die Schneekette bleibt dort, wo sie soll.

Farbkodierte Montagepunkte: Diese Vereinfachen das Anbringen der Schneekette zusätzlich.

Passt zu vielen Reifen: Sie erhalten die Schneeketten in verschiedene Größen entsprechend Ihrer Reifen.

Großer Lieferumfang: Sie erhalten zusammen mit den Schneeketten auch Handschuhe, Ersatzteile und vieles mehr.

 

Nachteile:

Preis: Diese Schneeketten von König sind teurer als vergleichbare Modelle.

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3. Lescars NX3023 Standmontage 9 mm 

 

Diese Lescars Schneeketten sind besonders gut für enge Radkästen geeignet. Sie haben 9mm breite Kettenglieder und werden in einem praktischen und kompakten Tragekoffer geliefert. Es handelt sich hierbei um besonders feingliedrige Schneeketten die als Seilketten konzipiert sind. Dadurch können Sie die Schneeketten besonders einfach montieren. Trotz ihrer feinen Struktur sind die Kettenglieder sehr robust.  Gleichzeitig punktet das Modell mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Die günstigen Schneeketten in 2-Pack gibt es für unter 25 Euro zu kaufen.

Die Ketten passen zu Reifen mit einer Größe zwischen 180-15 und 235/45-17. Sie. wiegen insgesamt drei Kilo. Im Lieferumfang sind  Einweghandschuhe und eine Anleitung inklusive. Hier bieten andere Schneeketten im Vergleich deutlich mehr Zubehör.  

 

Vorteile:

Besonders feingliedrig: Die Kettenglieder sind für enge Radkästen sehr gut geeignet.

Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis: Die hochwertigen Schneeketten gibt es für weniger als 25 Euro.

Große Auswahl: Sie können zwischen verschiedenen Größen passend zu Ihren Reifen wählen.

Praktische Aufbewahrungsbox: Der Koffer ist handlich und schützt die Ketten, während der Einlagerung optimal.

 

Nachteile:

Wenig Zubehör: Im Lieferumfang sind keine Ersatzteile oder Montage Utensilien enthalten.

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4. RUD  4065 9 mm 

 

Die RUD Schneeketten besitzen 3 mm starke Vierkant-Kettenglieder, die mit einer Freigängigkeit von 9 mm ausgestattet sind. Sie können diese Schneeketten von RUD für den Vorder- und Hinterradantrieb gleichermaßen nutzen. 

Es handelt sich hierbei um eine Seilkette, weshalb die Montage einfach und zügig durchgeführt werden kann. Darüber hinaus besitzt die Schneekette einen integrierten Felgenschutz. Von Vorteil ist zudem die hohe Verschleißbeständigkeit. Dank der Schrägspur Anordnung besitzt die Schneekette gute Traktions-Eigenschaften auch auf schwierigen Fahrbahnverhältnissen.

Sie erhalten die Schneeketten für verschiedene Reifengrößen.  Das Modell macht einen sehr guten qualitativen Eindruck, ist auch teurer als vergleichbare Modelle. Im Lieferumfang ist eine praktische Tasche für die Lagerung enthalten.

 

Vorteile:

Robust und langlebig: Die Schneekette sind hochwertig und bieten eine gute Verschleißbeständigkeit.

Mit Felgenschutz: Damit sind die Schneeketten Alufelgen geeignet.

Gute Traktions-Eigenschaften: Dank der Schrägspuranordnung arbeiten die Schneeketten auch auf schwierigen Fahrbahnen zuverlässig.

Sichere Aufbewahrung: Im Lieferumfang ist eine praktische Tasche enthalten, in der Sie die Schneeketten lagern können.

 

Nachteile:

Teurer: Diese Schneeketten kosten mehr als andere Modelle im Vergleich.

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5. Thule 8005438006701  9 mm 

 

Diese Thule Schneeketten sind vor allem für enge Radkästen Stände geeignet. Sie weisen eine Kettenstärke von 9 mm auf und besitzen eine rautenförmige Lauffläche. Die Schneeketten von Thule sind mit einer speziellen Mikro-Regulierung ausgestattet, die für eine optimale Kettenspannung sorgen soll.

Die Schneekette selbst besteht aus einem robusten und legierten Spezialstahl. Dieser erfüllt die Norm UNI EN 10020. Von Vorteil sind zudem die offene Reparaturglieder und der Umstand, dass Sie die diese Schneeketten für eine längere Lebensdauer beidseitig verwenden können. Allerdings besitzen die Schneeketten keinen Felgenschutz, was mitunter dem günstigen Preis geschuldet ist.

Sie erhalten die Schneeketten zusammen mit einem praktischen Koffer, den Sie auch zur Aufbewahrung nutzen können. Die Schneeketten passen zu verschiedenen Reifengrößen zwischen 195/75-15 und 235/60-14.   

 

Vorteile:

Beidseitig verwendbar: Dadurch verlängert sich die Lebensdauer.

Rautenförmige Lauffläche: Dies fördert eine besonders gute Haftung.

Mikro Regulierung: Die Kettenspannung ist dadurch stets optimal eingestellt.

Besonders robust: Die Schneekette hält auch hohen Belastungen gut stand.

 

Nachteile:

 Kein Felgenschutz: Die Schneeketten liegen direkt auf den Felgen auf. 

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6. Michelin Easy Grip 7 mm 

 

Diese MICHELIN Schneekette besteht nicht aus Metall, sondern aus einem robusten und sehr leistungsfähigen Verbundstoff (Aramid, Polyamid, 150 metallische Clips nebst einer einer Polyurethan-Schicht). Dieser soll unter anderem extreme Witterungs- und Fahrbahnverhältnisse besser aushalten und leichter zu montieren sein.

MICHELIN Schneeketten mit 7 mm Gliederstärke  bieten eine optimale Traktion auf Schnee und Eis. Zudem können Sie mit diesen Schneeketten sicherer beschleunigen beziehungsweise bremsen. Die Montage ist dabei besonders einfach. Dies liegt unter anderem an dem elastischen Spannschloss. Das dehnbare Verschlusssystem ist aber zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus hinaus sind die Schneeketten mit fast 130 Euro sehr teuer. 

Sie erhalten die MICHELIN Schneeketten in verschiedenen Größen zwischen EVO 1 und EVO 18. Die Schneekette EVO 16 passt zu verschiedenen Reifengrößen (235/55 – 19 bis 275/40 – 20) Wenn Sie für Ihre Reifen in der Größe 205/55/R16 Schneeketten benötigen, wählen Sie die EVO 09 -Variante aus.

 

Vorteile

Optimale Haftung: Die Schneeketten besitzen auch bei schwierigen Fahrbahnverhältnissen eine gute und sichere Traktion.

Robuster Verbundstoff: MICHELIN verzichtet hier auf blanke Metall-Kettenglieder, was unter anderem den Felgen zugute kommt. 

Einfachere Montage: Sie bringen die Schneeketten schnell an und nehmen sie genau einfach wieder ab.

 

Nachteile:

Sehr teuer: Mit mehr als 120 Euro gehören diese Schneeketten zu den teuersten im Vergleich.

Verschlusssystem gewöhnungsbedürftig: Am Anfang kann die Montage länger dauern, da das Schließverfahren eher ungewöhnlich ist. 

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7. Lampa 16082 9 mm 

 

Die günstigen Schneeketten von Lampa verfügen über 9 mm Kettenglieder. Daher eignen sich diese Schneeketten vor allem für Fahrzeuge mit einem engen Radstand. Die Kette selbst besitzt ein Rautenmuster, was unter anderem für die Haftung von Vorteil ist. Wahrscheinlich dem günstigen Preis geschuldet, können die Schneeketten in Sachen Qualität anderen Modellen nicht ganz das Wasser reichen. Darüber hinaus fällt der Lieferumfang eher mager aus und beinhaltet neben Den Schneeketten selbst nur Einweghandschuhe und Anleitung.

Das Modell bietet eine praktisches und manuelles Spannsystem. Sie montieren die Schneeketten besonders zügig und einfach. Dies liegt unter anderem an dem internen und flexiblen Kabel. Die Schneeketten sind zudem beidseitig nutzbar, was die Lebensdauer deutlich erhöht. Darüber hinaus sind die Ketten mit einem robusten Verbundstoff überzogen, welcher als Felgenschutz dient.

 

Vorteile:

Längere Lebensdauer: Sie Schneeketten können Sie beidseitig nutzen.

Mit Felgenschutz: Sie schützen Ihre Felgen dank einer Schicht aus robustem Verbundstoff auf den Kettengliedern.

Sehr günstig: Die Schneeketten kosten weniger als 20 Euro.

 

Nachteile:

Nicht ganz so hohe Qualität: Die Schneeketten können im Vergleich mit teureren Modellen nicht ganz mithalten.

Kaum Zubehör: Im Lieferumfang sind lediglich Einweghandschuhe und die Anleitung enthalten. 

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8. Goodyear 77912 9 mm 

 

 Die Goodyear Schneeketten weisen eine rautenförmige Struktur auf und besitzen Kettenglieder mit einer Stärke von 9 mm. Die Kette selbst besteht aus einem speziellen Kettenstahl, was sie besonders robust machen soll. Die Schneeketten sind besonders günstig, was man ihnen mitunter ansieht. Für einen einmaligen Gebrauch sind sie aber vollkommen ausreichend. .Sie erhalten die Kette in verschiedenen Größen (20 – 130). 

Sie sollen die  Schneeketten zugig via Standmontage anbringen können. Dies ist allerdings eher der Fall, wenn Sie bereits mehrere Male Schneeketten aufgezogen haben und die Handgriffe entsprechend sitzen.  Die mitgelieferte Anleitung ist sehr dürftig und daher für Menschen, die Schneeketten nutzen ungeeignet.

 

Vorteile:

Robust: Goodyear verwendet hier speziellen Kettenstahl für die Schneeketten

Preiswert: Die Schneekette gehört zu den günstigen Modellen im Vergleich. 

 

Nachteile:

Eher für den einmaligen Gebrauch: Die Schneekette kann in Sachen Qualität nicht mit höherpreisigen Modellen mithalten.

Wenig optimale Anleitung: Gerade für Anfänger stellt dies ein Problem dar.

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9. Filmer 18627 12 mm 

 

Die Filmer Schneeketten wurden aus einem speziell gehärteten Kettenstahl gefertigt. Dadurch sollen die Ketten robuster und langlebiger sein. Mit hochwertigen Schneeketten kann dieses Modell nur bedingt mithalten.

Die Schneeketten der Marke erhalten Sie in verschiedenen Größen. Benötigen Sie zum Beispiel Schneeketten für  215/65 r16 Reifen wählen Sie anhand der Größentabelle die passende Schneekette aus. 

Von Vorteil ist zudem die mitgelieferte Aufbewahrungsbox, die in alle Kofferraummulden passt. Im Lieferumfang sind Montagehandschuhe und eine wasserfeste Montageunterlage bereits enthalten. Darauf finden Sie auch die Montageanleitung. Das Anbringen und Ablegen der Schneeketten ist dabei generell einfach. Allerdings sollten Ungeübte vorab eine Art Trockenmontage zum Austesten durchführen. Darüber hinaus scheint es bei manchen Modellen eine falsche Vorspannung zu geben, sodass die Spannkette in der Laufkette geschlungen war.

 

Vorteile:

Praktische Aufbewahrungsbox: Diese passt in nahezu alle Kofferraummulden,.

Inklusive Zubehör: Im Lieferumfang ist auch eine wasserdichte Montagematte enthalten.

 

Nachteile:

Manchmal falsche Vorspannung: Es kann vorkommen, dass Lauf- und Spannkette miteinander verschlungen sind. 

Kann nur bedingt mithalten: Im  Vergleich zu anderen und vor allem, höherwertigen Schneeketten kann dieses Modell nicht ganz mithalten. 

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10. Dinoka FHL000101FBA 165-265 mm

 

Bei diesen Schneeketten von DIDONKA handelt es sich um ein Universalmodell, welches für Reifen mit einer Breite zwischen 165 mm und 265 mm eingesetzt werden kann. Die Auto, SUV- und LKW Schneeketten weisen dabei eine besondere Struktur auf. Sie sind als Anti-Sprung Schneeketten aus Kunststoff konzipiert und daher auch nicht durchlaufend. Viel montieren Sie pro Rad drei solcher Schneeketten-Module. Allerdings kann die Qualität dieser besonderen Schneeketten nicht in jeder Situation gleichermaßen überzeugen. Darüber hinaus ist nicht klar, ob die Ketten als solche auch von den offiziellen Behörden vor Ort anerkannt werden. Sie sollten daher vorab dort nachfragen.

Im Lieferumfang sind jeweils sechs davon enthalten. Darüber erhalten Sie eine Schneeschaufel sowie ein Paar rutschfeste Handschuhe und Installationswerkzeug gratis. Für Ungeübte ist diese Montage allerdings etwas schwieriger.  

 

Vorteile:

Auch als LKW-Schneekette einsetzbar: Die Schneeketten gibt es für sehr breite Reifen von bis zu 265 mm.

Viel Zubehör inklusive: Sie erhalten unter anderem eine Schneeschaufel und Installationswerkzeug gratis. 

 

Nachteile:

Nicht überall einsetzbar: Bei schwierigen Straßenverhältnissen kommen die Schneeketten schneller an ihre Grenzen.

Nur bedingt akzeptiert: Es ist nicht klar, ob alle offiziellen Behörden diese Schneeketten variante akzeptieren.

Für Anfänger eher ungeeignet: Die Montage erfordert mitunter einiges Geschick, was gerade am Anfang erheblich viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Wie schnell darf ein Kraftfahrzeug mit Schneeketten höchstens fahren?

Wenn Sie mit Schneeketten unterwegs sind, gibt es eine klare Regelung, wie schnell sie fahren dürfen. Die vorgeschriebene maximale Geschwindigkeit liegt zum Beispiel in Österreich, Deutschland und der Schweiz bei 50 km/h. Dies bedeutet aber nicht, dass sie jederzeit 50 km/h auch fahren sollten. Vielmehr kommt es bei schwierigen Witterungs- und Fahrbahnverhältnissen dieser Geschwindigkeit weiter zu reduzieren und daran anzupassen.

 

Frage 2: Was müssen Sie bei dem Verkehrszeichen Schneeketten beachten?

Das Anlegen von Schneeketten ist in manchen europäischen Regionen bei bestimmten Witterungsverhältnissen nicht nur obligatorisch, sondern verpflichtend. In Deutschland, Österreich und der Schweiz weisen unter anderem ein entsprechendes Schild darauf hin, dass es eine Schneekettenpflicht gibt. Das blaue Schild zeigt dabei einen Reifen, der mit einer Schneekette umspannt ist. Sie Strafen bei Nichteinhaltung sind allerdings sehr länderspezifisch und fallen daher recht unterschiedlich aus. 

Frage 3: Ab wann sollte man Schneeketten aufziehen?

Schneeketten sorgen für eine bessere Haftung auf schneebedeckten Straßen. Bei solchen Straßenverhältnissen sind daher nicht nur Winterreifen mit einer Profiltiefe von 4mm Pflicht. Vielmehr kommt es regional auch zur Verpflichtung, Schneeketten für das Fahrzeug zu nutzen. Dies ist vor allem in Mittel- und Hochgebirgen der Fall. Hier signaliert zudem ein blaues Schild mit Reifen und Schneekette, dass es eine Verpflichtung gibt. Nutzt man die Schneeketten hingegen nicht, kann dies mit teils drastischen Strafen seitens des Staates sanktioniert werden. 

Ob freiwillig oder verpflichtend gilt: Schneeketten selbst dürfen allerdings nur auf Winterreifen montiert werden. Daher ist auch die Nutzung auf die Winterzeit begrenzt. 

 

Frage 4: Was kosten Schneeketten?

Schneeketten gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Besonders preiswert sind hierbei Schneeketten die als Seilketten konzipiert sind. Ein paar solcher Schneeketten erhalten Sie bereits für unter 30 Euro. Ringketten sind hingegen ein wenig teurer. Die teuerste dafür aber praktischste Variante im Preisvergleich stellen sogenannte Schnellspannketten dar. Auch zwischen den einzelnen Marken gibt es preisliche Unterschiede. 

Diverse Ottinger Schneeketten kosten über 100 Euro während Sie Modelle von Goodyear bereits für unter 20 Euro erhalten. Einen praktischen Vorteil weisen  zum Beispiel ADAC Schneeketten auf. Hier gibt es eine Rückgabeoption. Nutzen Sie die Schneeketten nicht und sind diese noch originalverpackt, wird Ihnen der Kaufpreis minus einer Servicegebühr von 3 Euro pro Tag erstattet. Dieses Angebot gilt allerdings nur für ADAC Mitglieder. 

 

Frage 5: Welche Schneeketten passen auf welche Reifen?

Wenn Sie Schneeketten für Ihr Fahrzeug kaufen möchten, müssen Sie dringend darauf achten, dass Sie ein zu Ihren Reifen passendes Modell finden. Hersteller von Reifen versehen diese mit einer eindeutigen Kennzeichnung, die aus drei Teilen besteht. Der erste davon gibt die sogenannte Reifen-Nennbreite in Millimeter an. In der Regel handelt es sich hierbei um eine dreistellige Zahl. Sie gibt an, wie breit der Reifen ist. Danach folgt die Kennzeichnung des Nenn-Querschnittsverhältnisses. Dieses definiert das Verhältnis zwischen Höhe und Breite des Reifen. Der dritte Bereich definiert die Reifenart und den dazugehörigen Durchmesser der Felgen. Meistens müssen Sie nur die komplette Nummer eingeben und erhalten dann Vorschläge, welche Schneeketten zum jeweiligen Reifen passen. 

 

Frage 6: Wie viele Schneeketten braucht man?

Die Anzahl der Schneeketten ist entscheidend von der Art des Antriebs abhängig. Wenn Ihr Fahrzeug einen Frontantrieb (sprich Motor vorne) besitzt, sollten Sie die beiden vorderen Reifen mit Schneeketten versehen. Bei Fahrzeugen mit Heckantrieb ziehen Sie hingegen die beiden hinteren Reifen mit Schneeketten auf. Eine Sonderstellung nimmt das Fahrzeug ein, welches über einen Allradantrieb verfügt. Hier kann es notwendig werden, Schneeketten auf alle vier Reifen zu ziehen. Solche Allrad-Schneeketten sind in Regel deutlich teurer.

 

 

Letztes Update: 26.11.21

 

Motoröl im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie das beste Motoröl suchen, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Zudem unterscheiden sich die Öle in ihren Eigenschaften, ihrer Eignung und ihrem Preis. Falls es Ihnen zu zeitaufwändig ist, das beste Motorenöl für Ihr Fahrzeug zu suchen, sind Sie hier richtig, denn wir haben die Recherchearbeit bereits erledigt. So finden Sie schnell ein empfehlenswertes Motoröl, ohne lange recherchieren zu müssen. Als sehr gutes 5W30 Motoröl können wir Ihnen beispielsweise das Edge 5W-30 von Castrol sehr empfehlen, denn es ist hochwertig, bietet sehr gute Eigenschaften, ist universell für viele Fahrzeuge geeignet und kann den Benzinverbrauch deutlich senken. Alternativ ist als 5W40 Öl auch das 3701 Top Tec von Liqui Moly sehr empfehlenswert, denn es bietet einen sehr guten Verschleißschutz durch die stabile Konsistenz, kann den Wechselintervall deutlich erhöhen und auch den Kraftstoffverbrauch reduzieren.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Motoröle

 

Das beste Motoröl zu finden, ist nicht so einfach, denn das Angebot am Markt ist groß und man sollte sich zumindest ein wenig mit den verschiedenen Arten von Ölen befassen, um zu verstehen, worauf es ankommt. Unsere Empfehlung lautet daher immer, in die Betriebsanleitung zum Fahrzeug zu schauen, welches Öl vorgeschrieben ist, bevor Sie überhaupt einen Preisvergleich durchführen oder einfach ein günstiges Motoröl kaufen. Worauf Sie besonders achten sollten und welche verschiedenen Arten von Motorölen es gibt, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Motoröle 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Das passende Motoröl finden

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit Motoröl bzw. dem Wechsel des Motoröls gesammelt haben, sollten Sie nicht einfach blind kaufen, denn die verschiedenen Motoröle unterscheiden sich in ihrer Viskosität (dem Fließverhalten) bei unterschiedlichen Temperaturen. Die Anforderungen an das Öl sind daher je nach Motor, Fahrzeugtyp und klimatischen Verhältnissen anders.

Die Viskosität alleine sagt jedoch noch nichts darüber aus, ob ein Öl für einen Motor auch wirklich geeignet ist. Dies erfahren Sie erst, wenn Sie sich nach der Herstellerfreigabe richten. Diese Ölcodes sind für jeden Autohersteller anders, es können aber verschiedene Öle unterschiedlicher Hersteller freigegeben sein. VW braut hier mitunter sein eigenes Süppchen, denn hier erfolgt die Freigabe auf einer anderen Basis, so dass Sie zur Garantieerhaltung ausschließlich vorgeschriebene Öle nutzen dürfen. Im Handbuch und Serviceheft finden sich genaue Informationen zum richtigen Motoröl für Ihr Fahrzeug. Alternativ können Sie auch nach Ihrem Fahrzeugmodell mit der passenden Motorisierung suchen, um das empfohlene Motoröl zu finden.

Zwar kann grundsätzlich auch ein passendes Öl verwendet werden, das keine explizite Herstellerfreigabe hat, sofern es die vorgeschrieben Eigenschaften hat, doch auf der sicheren Seite sind Sie (auch was die Herstellergarantie betrifft) nur dann, wenn Sie ein freigegebenes Öl verwenden. Die entsprechenden Herstellerfreigaben können Sie der genauen Artikelbeschreibung sowie dem Etikett auf der Ölflasche entnehmen. Alternativ können Sie bei Amazon bei vielen Ölen direkt über der Artikelbeschreibung Informationen zu Ihrem Fahrzeug auswählen und bekommen dann angezeigt, ob das Öl für Ihr Fahrzeug geeignet ist.

 

Herstellungsarten und Öl-Arten

Bei Motoröl gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten:

Mineralöl: Motoröl auf Mineralölbasis besteht aus verschiedenen Grundölen, die aus Erdöldestillaten gewonnen werden. Heute kommen sie in Fahrzeugen nur selten zum Einsatz.

Teilsynthetisches Öl: Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Mineralölen und synthetischen Ölen. Sie kommen häufig bei älteren Motoren zum Einsatz, da sie dort mitunter für einen besseren Verschleißschutz sorgen, als rein synthetische Öle.

Synthetisches Öl: Wenn das Motoröl nicht durch Erdöldestillation gewonnen und/oder rein synthetisch hergestellt wird, spricht man von einem Synthetik-Motoröl. Sie haben im Vergleich zu anderen Ölen deutliche Vorteile. So sind sie auch für den Kaltstart bei niedrigen Temperaturen sehr gut geeignet, die Schmierstellen werden schneller versorgt, so dass weniger Verschleiß entsteht und der Schmierfilm bleibt auch unter hoher Belastung erhalten.

Darüber hinaus unterscheidet man häufig zwischen klassischen Mehrbereich-Motorölen sowie Leichtlaufölen und Longlife-Ölen. Wenn ein Öl als Leichtlauföl klassifiziert ist, bedeutet dies, dass es im Vergleich zu anderen Ölen die mechanischen Reibungsverluste minimieren kann. Dies soll für einen geringeren Kraftstoffverbrauch sorgen. Wie gut das funktioniert, hängt aber entscheidend von der Bauart des Motors, der Temperatur sowie den Fahrbedingungen und der Viskosität des Öls selbst ab. Grundsätzlich ist aber eine Ersparnis von bis zu 6% Kraftstoff möglich.

Longlife-ÖL auf der anderen Seite soll die Service-Intervalle verlängern. Solche Öle dürfen Sie keinesfalls mit einem anderen Motoröl mischen. Sie sollen für einen geringeren Verschleiß sorgen. Wenn Ihr Fahrzeug Longlife-Öl unterstützt, kann in der Fachwerkstatt das entsprechende Service-Intervall hochgesetzt werden, um dem Einsatz Rechnung zu tragen. Auch mit Leichtlaufölen lassen sich im Übrigen die Wechselintervalle verlängern. Gängiges 5W30 Motoröl ist beispielsweise immer ein Leichtlauföl, kann aber auch gleichzeitig als Longlife-Öl deklariert sein, bei dem die Motoröl Haltbarkeit nochmals länger ist.

Bedeutung der SAE Angabe

Mit SAE-Angabe ist die Bezeichnung bzw. Klassifikation des Öls gemeint. Zum Beispiel Motoröl 5W40, Motoröl 10W40, Motoröl 20W50 und so weiter. Alle Motoröle mit zwei Zahlen sind Mehrbereichsöle, die sowohl für Sommer als auch Winter geeignet sind. Bei der Einführung im Jahr 1911 unterschied man noch zwischen Motoröl für den Sommer und Öl für den Winter. So stand beispielsweise SAE 80W für Winterbetrieb, während SAE80 für Sommerbetrieb stand.

Das Prinzip ist dabei ähnlich geblieben, denn die erste Zahl vor dem W beschreibt die Niedrigtemperatur-Viskosität, also das Fließverhalten des Öls bei niedrigen Temperaturen – wie z.B. im Winter. Ein Motoröl 15W40 beispielsweise hat eine Tiefsttemperatur von -25°C, bei der das Öl noch pumpbar ist. Die Hochtemperatur-Viskosität SAE 40 gibt in diesem Fall an, dass die Motoröl Viskosität bei 100°C mindestens 12,5mm²/s beträgt. Aber selbst ein Motoröl 0W30 ist für den Winter geeignet, denn je kleiner die Zahl, desto niedriger kann die Temperatur sein. So ist ein 0W30 Öl noch bis -40°C pumpbar.

Grundsätzlich gelten folgende Werte:

SAE 0W:           bis -40°C pumpbar

SAE 5W:           bis -35°C pumpbar

SAE 10W:         bis -30°C pumpbar

SAE 15W:         bis -25°C pumpbar

SAE 20W:         bis -20°C pumpbar

SAE 25W          bis -15°C pumpbar

Für verschiedene Fahrzeugtypen mit unterschiedlichen Motoren sind jeweils auch andere Öle gängig. So handelt es sich beispielsweise bei einem 5W30 Motoröl um ein klassisches KFZ-Motoröl, während ein Momotoröl 10W30 sehr häufig für Gartengeräte eingesetzt wird. Ein Motoröl 20W50 hingegen kommt häufig für Motorräder zum Einsatz, ist also ein klassisches Viertakt-Motorenöl.

 

11 beste Motoröle 2021 im Test

 

Im Folgenden haben wir die Testsieger unter den besten Motorölen 2021 für Sie zusammengefasst, die wir im Test ermittelt haben. Unabhängig davon, welche SAE-Klasse Sie suchen, sollten Sie in unserer Bestenliste fündig werden.

 

1. Castrol EDGE Titanium 5W30LL

 

Das Castrol Motoröl der Titanium Line ist ein Premium-Motoröl, das allerdings auch einen Premium-Preis hat. Dennoch konnte es sich als bestes 5W30 Motorenöl durchsetzen. Das Motoröl kann aus vielen Motoren noch einiges mehr an Leistung herauskitzeln und verhilft ihm zudem zu einer deutlich verbesserten Effizienz und damit einem geringeren Benzinverbrauch.

Die Reibung kann zuverlässig reduziert werden, allerdings ist der Unterschied im Vergleich zu teilweise günstigeren Ölen in diesem Bereich nicht sehr groß. Je mehr Sie unterwegs sind, desto eher kann sich der Kauf des hochwertigen Öls lohnen, denn die Laufleistung des Motors kann erhöht werden. Es ist neben Diesel- und Benzinmotoren auch sehr gut als Motorenöl für Hybridmotoren geeignet.

Natürlich verfügt es über verschiedene Spezifikationen und Freigaben. Als MB-Freigabe gibt Castrol 229.31 / 229.51 an sowie Porsche C30 und VW 504 00 / 507 00. Damit können Sie es entsprechend universell einsetzen und es ist auch für andere Motoren und Hersteller durchaus gut geeignet. Auch unter Extrembedingungen trägt das Öl dazu bei, die größtmögliche Leistung herauszuholen.

 

Vorteile:

Leistungssteigerung: Das Öl kann für eine Leistungssteigerung sorgen.

Eigenschaften: Die Schmiereigenschaften sind sehr gut und auch unter extremen Bedingungen sorgt es für eine hohe Performance.

Spritsparend: Es kann für eine höhere Effizienz und damit eine Reduzierung des Spritverbrauchs sorgen.

 

Nachteile:

Preis: Die Titanium-Serie ist die Premium-Sparte von Castrol und daher entsprechend preisintensiv.

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2. Liqui Moly 3701 Top Tec 4100 5W40

 

Das Motoröl von Liqui Moly überzeugte im Test ebenfalls auf ganzer Linie und konnte sich daher als bestes Motoröl 5W40 durchsetzen. Das im Vergleich zu 5W30 zähflüssigere Öl mit stabiler Konsistenz ist für Motoren mit sowie ohne Dieselpartikelfilter geeignet und auch für gasbetriebene Fahrzeuge sehr gut nutzbar.

Der Verschleißschutz ist sehr gut und es bietet eine hervorragende Schmierung auch unter starker Belastung. Der Öl- und Kraftstoffverbrauch kann im Vergleich zu einfacheren Ölen deutlich gesenkt werden und es sorgt zudem für eine sehr schnelle Durchölung. Zwar ist es kein Longlife-Öl, das Wechselintervall kann aber dennoch auf bis zu 30.000 Kilometer erhöht werden. Dank umfangreicher Spezifikationen ist das Motoröl universell einsetzbar. Beispielsweise werden folgende Herstellerspezifikationen und Freigaben erfüllt: ACEA C3, API SN, Ford WSS-M2C 917-A. Als MB-Freigabe gibt Liqui Moly 229.31, Porsche A40, VW 502 00, VW 505 00, VW 505 01 an. Obwohl es kein Longlife-Öl ist, ist es für BMW Longlife-04 (bis 2018) freigegeben.

 

Vorteile:

Verschleißschutz: Da das Öl zähflüssiger als ein 5W30 Öl ist, bietet es eine sehr stabile Konsistenz und einen hohen Verschleißschutz.

Eigenschaften: Es hat sehr gute Schmiereigenschaften auch bei hoher Beanspruchung und kann das Wechselintervall auf bis zu 30.000 Kilometer erhöhen.

Benzinverbrauch: Der Kraftstoffverbrauch kann im Vergleich zu einfacheren Ölen deutlich gesenkt werden.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt es auf einem etwas höheren Niveau.

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3. Castrol GTX Ultraclean 10W40

 

Als bestes Motoröl 10W40 überzeugte uns das GTX Ultraclean von Castrol. Der Zusatz Ultraclean bedeutet in diesem Fall, dass das Öl durch seine Konsistenz und Zusammensetzung besser in der Lage ist, bereits vorhandene Ablagerungen zu lösen und zu binden. Damit ist es besonders für alle interessant, die überwiegend Kurzstrecken fahren.

Darüber hinaus schützt es vor neuen Ablagerungen und ist als vollsynthetisches Öl auch höheren Anforderungen gewachsen. Es bietet einen sehr hohen Schutz vor Viskositätsveränderungen und thermischer Zersetzung, ist hochwertig zusammengesetzt und kann durch die guten Schmiereigenschaften dazu beitragen, die Motor-Lebensdauer zu verlängern. Schädlicher Schlammbildung wird sehr gut vorgebeugt.

Es ist als 5-Liter und als 1-Liter-Flasche erhältlich und erfüllt viele Spezifikationen wie Acea A3/B3, A3/B4, Api Sl/Cf, Mb-Approval 229.1, Vw 501 01/505 00, Meets Fiat 9.55535-D2/G2. Darüber hinaus ist es für viele weitere Fahrzeuge wie Fiat, Hyundai/Kia, Mercedes-Benz, Seat, Skoda oder Volkswagen geeignet. Für extreme Anforderungen ist das günstige Motorenöl allerdings nicht ganz so gut geeignet.

 

Vorteile:

Motorreinigung: Durch die Zusammensetzung und Konsistenz kann das Öl alte Ablagerungen gut lösen und den Motor dadurch säubern.

Preis-Leistung: Der Preis ist recht günstig, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ausfällt.

Eigenschaften: Die Schmiereigenschaften sind gut, es kann die Lebensdauer des Motors verlängern und es ist thermisch sehr stabil.  

 

Nachteile:

Einschränkungen: Wenn Sie ein hoch-performantes Öl suchen, das auch starker Beanspruchung gewachsen ist, ist ein etwas zähflüssigeres Öl meist besser geeignet.

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4. Castrol Power 1 4T 20W50

 

Wenn Sie ein sehr gutes Motoröl 20W50 suchen, ist das Power 1 4T von Castrol sehr empfehlenswert. Es kommt überwiegend als Motorrad-Motoröl zum Einsatz, da es sich um ein hochwertiges Viertakt-Motorenöl auf Mineralölbasis handelt. Es ist daher speziell für 2-Zylinder Boxer und V-Motoren geeignet.

Auch bei Hochleistungen in Motorgrenzbereichen sorgt es für eine gleichbleibend hohe Performance und ist auch dem Alltagsbetrieb bestens gewachsen. Preislich liegt es in der 4-Liter-Flasche zwar auf einem etwas höheren Niveau, das Preis-Leistungs-Verhältnis fällt aber dennoch sehr gut aus. Es ist Katalysator-geeignet, gut gegen Eindickung geschützt und bietet auch bei luftgekühlten Motoren eine hohe Schmiersicherheit. Da es sich jedoch nicht um synthetisches Öl handelt, kann die Schmiersicherheit bei neuen Motoren etwas geringer ausfallen, dies sollten Sie beachten.

 

Vorteile:

Schmiereigenschaften: Die Schmiereigenschaften des Motorradöls sind bei V-Motoren und 2-Zylinder-Boxermotoren hervorragend.

Eigenschaften: Das Öl bleibt auch unter Hochleistung gleichbleibend leistungsstark und überzeugt durch eine gute Schutzwirkung für den Motor.

Preis-Leistung: Trotz des etwas höheren Preises für die 4 Liter Flasche ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt gut.

 

Nachteile:

Kein Synthetiköl: Es handelt sich um ein Motorenöl auf Mineralölbasis. Dementsprechend ist es für bestimmte Einsatzbereiche konzipiert.

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5. Opel GM Dexos2 5W30

 

Das Opel GM Motorenöl 5W-30 wurde eigens für Opel Motoren entwickelt, ist aber auch für viele andere Fahrzeuge und Motoren hervorragend geeignet. Da es sich um ein relativ günstiges Motorenöl handelt, das dennoch sehr gute Eigenschaften bietet, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend. Die Freigaben sind u.a. dexos2, ACEA A3/B4, C3, API SM/CF, MB 229.51 und GM-LL-A-025, GM-LL-B-025 sowie BMW Longlife-04, VW 502.00, 505.00, 505.01.

Da es sowohl für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter als auch für Autos mit Katalysator geeignet ist, können Sie es universell einsetzen. Es schützt den Motor gut vor Verschmutzungen und Abnutzungserscheinungen. Zudem hat es sehr gute Schmiereigenschaften, so dass es für einen geringen Kraftstoffverbrauch und damit eine geringere CO2-Emission sorgt. Sie können das Öl in verschiedenen Kanistern (1- oder 5-Liter) kaufen. Beachten Sie aber, dass einige Normen für Diesel- und Turbo-Benzinmotoren Anfang 2021 geändert wurden und das Dexos2 nicht mehr empfohlen wird.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Im Vergleich zu vielen anderen Ölen bietet das GM-Motorenöl ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Eigenschaften: Es bietet durchweg gute Eigenschaften, reduziert den Verschleiß und sorgt für eine hohe Effizienz. Dadurch kann es den Benzinverbrauch senken.

Größen: Sie können das Öl in verschiedenen Paketen von 1 bis 20 Liter (4×5 Liter) kaufen.

 

Nachteile:

Eignung: Seit 2021 haben sich einige Normen geändert, so dass das Dexos2 Öl in einigen Fahrzeugen nicht mehr empfohlen wird.

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6. Liqui Moly Top Tec 4200 Longlife III 5W30

 

Wenn Sie ein Longlife III Motoröl suchen, sollten Sie sich das Produkt von Liqui Moly auf jeden Fall anschauen. Zwar ist es etwas preisintensiver, durch die sehr guten Eigenschaften als Ganzjahresöl für Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren sowie insbesondere auch gasbetriebene Fahrzeuge kann sich der Kauf aber auf jeden Fall lohnen. Es eignet sich insbesondere sehr gut für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter – selbst bei Nachrüstung.

Es verfügt über umfangreiche Spezifikationen und Freigaben wie beispielsweise: ACEA C3, API SN, 229.31, 229.51, Porsche C30, VW 504 00 und ist für viele verschiedene VW-Fahrzeuge und andere Marken wie beispielsweise auch als BMW Longlife-01 (bis 2018) geeignet. Das Öl trägt zu einem geringeren Verschleiß und damit einem geringeren Benzinverbrauch bei, weist hervorragende Schmiereigenschaften auch unter hoher Belastung auf und kann als Longlife-Öl das Wartungsintervall deutlich verlängern. Preislich ist das Motorenöl von Liqui Moly allerdings auf einem hohen Niveau angesiedelt, so dass es sicherlich nicht für jeden in Frage kommt.

 

Vorteile:

Verschleißschutz: Das Öl bietet einen hervorragenden Motorschutz und trägt zu einem geringeren Verschleiß bei.

Eigenschaften: Es hat sehr gute Schmiereigenschaften auch unter hoher Belastung und kann das Wartungsintervall deutlich verlängern.

Benzinverbrauch: Durch die sehr guten Schmiereigenschaften kann der Benzinverbrauch im Vergleich zu einfachen Ölen reduziert werden.

 

Nachteile:

Preis: Das Öl ist sehr preisintensiv und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

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7. Aral Super Tronic Longlife III 5W30

 

Das Aral Motoröl ist ein sehr solides Longlife III 5W30 Motorenöl, das durch ein insgesamt gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann. Dank umfangreicher Spezifikationen bzw. Freigaben wie ACEA C3, VW 504 00 und 507 00 sowie die MB-Freigabe 229.51 und die gute Eignung für Porsche ist es universell als Longlife-Öl sehr gut nutzbar.

Insbesondere auch für Motoren mit Dieselpartikelfilter ist das Öl hervorragend geeignet. Es bietet sehr gute Schmiereigenschaften unter hoher Belastung, kann die Wartungsintervalle deutlich verlängern und trägt durch einen sehr guten Verschleißschutz zu einem geringeren Verbrauch und einer höheren Lebensdauer des Motors bei. Im Vergleich zu einem einfacheren Öl ist es zwar ein gutes Stück teurer, doch insbesondere für Vielfahrer lohnt sich die Investition.

 

Vorteile:

Verschleißschutz: Durch die sehr guten Schmiereigenschaften trägt es zu einem geringeren Verschleiß und einem sehr guten Motorschutz bei.

Eigenschaften: Die Schmiereigenschaften sind auch unter hoher Belastung hervorragend. Dadurch können Sie die Wartungsintervalle verlängern.

Benzinverbrauch: Die gute Schmierung führt zu einem geringeren Benzinverbrauch im Vergleich zu einfacheren Ölen.

 

Nachteile:

Preis: Obwohl das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist, ist es als Longlife 3 Öl im Vergleich zu einfacheren Ölen – auch von bekannten Marken – ein gutes Stück teurer.  

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8. Total 181712 Quartz Ineo Longlife 5W30

 

Bei dem Total Quartz Ineo handelt es sich um ein sehr gutes Longlife-Motorenöl, das Sie sowohl im 5-Liter Kanister als auch im Paket mit einem zusätzlichen Liter Öl erhalten. Es bietet einen insgesamt sehr guten Verschleißschutz und kann den Wartungsintervall auf bis zu 50.000 Kilometer erweitern, da das Motoröl 5W30 Longlife-Spezifikationen erfüllt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut, es verbessert die Wirkung von Dieselpartikelfiltern, da einem Verstopfen gut entgegengewirkt wird und überzeugt zudem durch eine geringere Emission über die gesamte Laufzeit. Der Spritverbrauch kann im Vergleich zu einfacheren Ölen deutlich gesenkt werden und durch spezielle Additive überzeugt es durch sehr gute Schmiereigenschaften auch unter hoher Belastung. Da es umfangreiche Spezifikationen und Freigaben bietet, ist es zudem universell einsetzbar.

Es erfüllt beispielsweise ACEA C3, BMW Longlife 04, hat die MB Spezifikation 229.51, die VW-Spezifikationen 504.00 sowie 507.00 und die Porsche Spezifikation C 30. Abzüge gibt es bei dem Öl durch den Ausgießstutzen, der mitunter im Kanister festklemmen kann. Das sollte eigentlich nicht sein.

 

Vorteile:

Verschleißschutz: Das Öl bietet einen sehr guten Verschleißschutz und insbesondere für Motoren mit Dieselpartikelfilter ist es sehr empfehlenswert.

Eigenschaften: Durch umfangreiche Spezifikationen und Freigaben, gute Schmiereigenschaften und die gute Zusammensetzung bietet es gute Eigenschaften und kann die Wartungsintervalle erheblich verlängern.

Benzinverbrauch: Der Benzinverbrauch lässt sich durch die guten Schmiereigenschaften erheblich reduzieren.

 

Nachteile:

Ausgießstutzen: Der Stutzen kann manchmal im Kanister klemmen, was nicht ideal ist.  

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9. Shell Helix Ultra Professional AV-L 0W30

 

Das Shell Motoröl ist ein sehr empfehlenswertes Niedrigtemperatur-Öl. Wenn Sie ein gutes Motoröl 0W30 suchen, das bis -40°C pumpbar bleibt, kommen Sie hier zu einem fairen Preis voll auf Ihre Kosten. Es erfüllt die ACEA C3 Spezifikationen sowie VW 504.00/507.00 und kann natürlich sowohl für Diesel- als auch Benzinmotoren verwendet werden.

Die Schmiereigenschaften sind hervorragend und deutlich besser als bei einigen günstigen Ölen. Auch für anspruchsvolle Anforderungen ist es bestens geeignet, so dass es insbesondere auch bei Hochleistungsmotoren zum Einsatz kommen kann – insbesondere für VW und Audi. Es sorgt durch eine Reduzierung der Reibung für eine Verringerung des Benzinverbrauchs um 2,5% im Vergleich zum VW-Referenzöl und kann sowohl bei Motoren mit als auch ohne Dieselpartikelfilter zum Einsatz kommen. Zudem ist es sehr gut als Motorenöl für Biodiesel geeignet. Preislich liegt es auf einem moderaten Niveau, die Reduzierung des Benzinverbrauchs ist im Alltag im Vergleich zum Referenzöl von VW aber kaum spürbar, so dass es nicht unbedingt erforderlich ist.

 

Vorteile:

Eigenschaften: Das Öl überzeugt durch umfangreiche Spezifikationen, insbesondere für VW und Audi, bietet sehr gute Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen und kann universell für Diesel- und Benzinmotoren eingesetzt werden.

Schmiereigenschaften: Selbst bei sehr niedrigen Temperaturen bleibt das Öl pumpbar und bietet sehr gute Schmiereigenschaften, was zu einem geringeren Motorverschleiß und Kraftstoffverbrauch führen kann.

Benzinverbrauch: Im Vergleich zu einfachen Ölen lässt sich der Benzinverbrauch gut reduzieren.

 

Nachteile:

Reduzierung Spritverbrauch nur minimal: Im Vergleich zum klassischen VW-Referenzöl ist die Kraftstoffreduzierung nur minimal.   

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10. Liqui Moly 1273 Universal 10W30

 

Bei dem Universal-Gartengeräte-Öl von Liqui Moly handelt es sich um ein 10W30 Motoröl, das insbesondere für Rasenmähertraktoren und andere Geräte sehr gut geeignet ist. Die Schmierwirkung ist hervorragend, es erfüllt die Spezifikationen und Freigaben API SG, SH, SJ/CF, ACEA A3-02 und B3-02. Es ist sowohl in Diesel- als auch Ottomotoren nutzbar und sorgt für einen insgesamt sehr guten Verschleißschutz.

Preislich liegt es auf einem hohen Niveau, da es nur in einer 1-Liter-Flasche erhältlich ist. Doch wenn Sie ein solides Universalöl für Gartengeräte suchen, kommen Sie hier dennoch voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:

Eigenschaften: Das Öl überzeugt durch sehr gute Schmiereigenschaften und umfangreiche Spezifikationen. Zudem ist es für Diesel- und Ottomotoren gleichermaßen geeignet.

Einsatzbereiche: Als Universalöl für Gartengeräte können Sie es in vielen verschiedenen Bereichen einsetzen.

Verschleißschutz: Durch die guten Schmiereigenschaften schützt es den Motor sehr gut vor Verschleiß und macht ihn zudem effizienter.

 

Nachteile:

Preis: Der Preis für die 1-Liter-Flasche ist recht hoch, insbesondere im Vergleich zu einfachen Ölen.  

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11. Fuchs Titan Supersyn 5W40

 

Das Fuchs Motoröl ist ein sehr gutes Ultra High Performance Motorenöl für verschiedene Einsatzbereiche. Es ist für Diesel- und Ottomotoren gleichermaßen geeignet und verfügt über umfangreiche Spezifikationen und Freigaben wie ACEA A3/B4, API SN/SM/CF und hat die MB-Zertifizierung für 229.3, Porsche A40 und Renault RN0700/RN0710. Auch Als BMW-Longlife-98 ist es zugelassen, so dass Sie es für viele verschiedene Motoren und Fahrzeuge verwenden können.

Da es sich um einen deutschen Hersteller handelt, können Sie hohe Qualitätsstandards erwarten. Dies spiegelt sich bei diesem Vollsynthetiköl durch gute Schmiereigenschaften in Verbindung mit einem guten Verschleißschutz wieder. Allerdings hat sich im Test gezeigt, dass sich im Gegensatz zu anderen qualitativ hochwertigen Ölen der Benzinverbrauch im Vergleich zu einfachen Ölen nicht wesentlich senken lässt.

 

Vorteile:

Eigenschaften: Das Öl bietet gute Schmiereigenschaften und überzeugt durch einen guten Verschleißschutz bei fairem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Verschleißschutz: Der Motorverschleiß lässt sich gut reduzieren und Wartungsintervalle können im Vergleich zu einfachen Ölen reduziert werden.

 

Nachteile:

Benzinverbrauch: Hinsichtlich Motoreffizienz und Benzinverbrauch hebt es sich nicht von günstigen Ölen ab.  

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Meistgestellte Fragen

 

Wenn Sie weitere Fragen zu Motorenöl haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Die häufigsten Fragen zum Thema haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Welche Aufgabe hat Motoröl in einem Verbrennungsmotor?

Ein gutes Motoröl sorgt dafür, dass der Verschleiß im Motor reduziert wird. Dies erreicht das Öl durch die Reduzierung der Reibung. Je geringer diese zwischen den mechanischen Teilen ist, desto effizienter und damit auch spritsparender kann der Motor laufen. Gleichzeitig nimmt das Öl Verschmutzungen auf, reduziert Ablagerungen an den Kolben und sorgt zudem für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Motor.

 

Frage 2: Was sollte man beim Nachfüllen von Motoröl beachten?

Füllen Sie Motoröl immer nur auf, wenn der Motor ausgeschaltet ist. Das Auto sollte gerade stehen, denn sonst kann der Füllstand falsch abgelesen werden. Achten Sie darüber hinaus auf die Spezifikationen Ihres Fahrzeugs, damit Sie nur vorgeschriebenes und zugelassenes Öl nachfüllen. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nicht zu viel Öl einfüllen. Zudem sollte Longlife Öl nicht mit anderem Öl gemischt werden.

Frage 3: Wie lange ist Motoröl haltbar?

Ein gutes Motoröl hat kein Verfallsdatum bzw. Ablaufdatum. Daher handelt es sich beim aufgedruckten Datum stets um das Herstellungsdatum.

 

Frage 4: Zuviel Motoröl eingefüllt – was kann passieren?

Zu viel Motoröl kann dem Motor schaden. Wenn sich Bläschen bilden, kann sich die Schmierwirkung des Öls erheblich reduzieren. Dies kann einerseits zu einem höheren Spritverbrauch, andererseits aber auch zu einer höheren Temperaturentwicklung und zu einem höheren Verschleiß führen.

 

Frage 5: Wie oft muss man Motoröl wechseln?

Dies richtet sich nach dem verwendeten Öl, dem Motor und dem Fahrverhalten. Wenn Sie beispielsweise sehr viele Kurzstrecken mit vielen Kaltstarts durchführen, sollte das Öl besser einmal im Jahr gewechselt werden. Ansonsten gilt als Faustregel nach wie vor die 10.000-Kilometer-Regel, wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen. Moderne Longlife-Öle in modernen Motoren können aber durchaus auch bis zu 50.000 Kilometer halten. Im Zweifel sollten Sie sich an die Bedienungsanleitung halten oder einen Fachmann konsultieren.

 

Frage 6: Wie heiß darf Motoröl werden?

Die meisten Motoröle sind für Höchsttemperaturen zwischen 80 und 130°C ausgelegt und sollten auch nicht heißer werden. Denn wird es zu heiß, kann es keinen ausreichenden Schmierfilm mehr bilden, da es zu dünnflüssig wird. Dies ändert sich natürlich je nach Viskosität des Öls, kann im Extremfall aber schnell zu Motorschäden führen, wenn es zu heiß wird.